19. Februar 2012 - 7:05 - 7:30

Feiertag: Gott kennt keine Altersgrenze – Plädoyer für ein angemessenes Altern

19. Februar 2012 - 7:05 - 7:30 |
25min

Das Altern verläuft bei jedem Menschen unterschiedlich. Manche Menschen altern so schnell, dass sie schon mit dreißig nicht mehr neugierig sind. Es gibt keinen „Eintritt“ ins Alter. Schon gar nicht durch einen Wechsel der Einkunftsart oder durch das nahende Ende der Berufstätigkeit. Wie wäre es, wenn wir von Menschen jeden Alters erwarten, dass sie ihren Gaben und Aufgaben ebenso folgen wie Menschen jeden anderen Alters? Es stimmt schon: Viele Ältere nennen sich in vorauseilender Fügsamkeit selbst „Rentner“. Sie möchten nicht gesagt bekommen: Nimm es doch an, das Alter. Aber das wollen sie schon. Nur sollte man ihnen selbst überlassen, wann und wie intensiv sie welches Alter „annehmen“. Das dürfen Jüngere ja ebenso. Da muss nicht alle Welt nachhelfen und die Älteren, je früher desto besser, so richtig einaltern.

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Autor/in

Wolfgang Fietkau
post [at] fietkau [dot] de

Wolfgang Fietkau, Jahrgang 1935, Journalist und Verleger, arbeitete in den 60er und 70er Jahren als freiberuflicher Rundfunk und Fernsehautor, leitete dann den Wichern-Verlag in Berlin. Seit 2000 ist er wieder als Autor und Inhaber eines kleinen literarischen Verlages tätig. Wolfgang Fietkau lebt in Kleinmachnow bei Berlin.