Kirchen bewahren

Kirchen sind ein Ort großer Gefühle

Wann haben sie das letzte Mal geweint? Gelacht? Vielleicht waren sie traurig bei einer Beerdigung oder fröhlich bei einer Taufe? Emotionen, wie ich sie täglich in Kirchen sehe. Und doch werden viele Gotteshäuser geschlossen.

Natürlich: Die Gesellschaft verändert sich. Man sieht schon weniger Kirchen im Stadtbild als noch vor wenigen Jahrzehnten. Aber ich glaube:  Es bleibt wichtig, dass es mitten in der Stadt  und im Dorf mindestens einen Ort gibt, an dem wir in Ruhe über all das nachdenken können, was  uns beschäftigt. Einen Ort, an dem wir danach fragen, was uns trägt und hält.

Deshalb finde ich es gut, wenn sich Menschen für den Erhalt von Kirchen einsetzen. Wie die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler zum Beispiel. Die sammelt Geld und unterstützt  Bauprojekte. Viele engagieren sich in Fördervereinen. Damit es weiterhin genügend Plätze gibt, an denen Menschen zu sich selbst kommen können. Und zu Gott.

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