Alfons Hasenknopf

Sänger und Liedermacher

Man hört ihm seine Herkunft an: Alfons Hasenknopf kommt aus Bayern – er jodelt und singt in Mundart. „Da kann man sich am besten ausdrücken. Da fühle ich mich zu Hause“, erklärt Hasenknopf. Mit 7 Jahren stand er zum ersten Mal auf der Bühne und wurde zum bayerischen Kinderstar. „Wie du aufwächst, so speicherst du die Gefühle ab. Und so findet man die besten Worte für das, was man sagen möchte.“ Der Musiker singt in seinen Liedern über das, was ihn im Inneren beschäftigt. „Die Seele ist immer dabei, egal, was ich mache“, sagt Alfons Hasenknopf, der mehrere Schicksalsschläge erlebt hat. Sein Vater war Alkoholiker, als Kind wurde er vor einem seiner Auftritte missbraucht und mit 47 Jahren erlitt er einen Schlaganfall. Aber
Hasenknopf hat weiter gemacht. „Egal, was kommt in meinem Leben – ich bin bisher immer aufgestanden. Und das werde ich hoffentlich auch weiter tun oder nicht mehr brauchen, was noch viel schöner wäre.“
Mittlerweile lebt der 53-Jährige auf einem Hof mit Hühnern und Mini- Shettys, gibt Jodelkurse und fährt zum Songschreiben in die Einsamkeit der Berge. „Ich nehme mir immer eine Auszeit und gehe auf eine Hütte, wo ich ganz alleine bin. Kein Handy, kein Garnichts“, verrät AlfonsHasenknopf. In der Auseinandersetzung mit sich und dem Erlebten entstehen seine Songs. Er sagt: „Das Leben schreibt die Lieder.“

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Martin Kolek, Freiwilliger auf der Sea-Watch
25.06.2017 08:10