Das Wort zum Sonntag

Samstags nach den Tagesthemen im Ersten

Foto: ARD-Design

Die Sendung begann mit einer Panne: Am 1. Mai 1954  war das erste Wort zum Sonntag im Deutschen Fernsehen geplant. Doch Prälat Klaus Mund aus Aachen konnte am Tag der Arbeit nicht arbeiten: Ein Kabelbruch verhinderte die Ausstrahlung der Live-Sendung.

So kam es, dass eine Woche später, am 8. Mai 1954, der evangelische Pastor Walter Dittmann das allererste Wort zum Sonntag sprach. Die Panne ist längst vergessen - heute gehört das Wort zum Sonntag mit über zwei Millionen Zuschauern pro Sendung zu den quotenstärksten kirchlichen Sendungen in Deutschland und geht nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch mit der Zeit.

Weitere Informationen zur Sendung, Gewinnspiel und Hintergrundinformationen finden Sie zusätzlich auf beim hier:

 

Das Wort zum Sonntag im 1. Programm

Letzte Sendung
Pastoralreferentin Lizzy Eichert
28.05.2016 - 23:35
Pastoralreferentin Lissy Eichert

Katholikentag - ausgerechnet in Leipzig. Also dort, wo gerade mal vier Prozent der Einwohner katholisch sind. Die Mehrheit der Ostdeutschen sagt ohnehin: „Ich glaub' nichts, mir fehlt nichts." Das irritiert, wenn man von Kindesbeinen an kirchlich sozialisiert ist, sich ein Leben ohne Gott gar nicht vorstellen kann. Wozu ist der Glaube eigentlich gut, wenn's auch ohne geht? Man den religiösen Überbau gar nicht braucht, um glücklich zu sein?

Alle Sendungen

Das Wort zum Sonntag: Alles Lüge?
07.05.2016 - 23:35
Pfarrer Alfred Buß

Nur Wahrheit bringt Freiheit, auch wenn sie manchmal weh tut.

Foto: Stephan Born
14.05.2016 - 20:55
Pastorin Annette Behnken

Musik - eine gemeinsame Sprache jenseits von Worten.

Pfarrer Benedikt Welter ist neuer katholischer Sprecher beim "Das Wort zum Sonntag" ab Januar 2016
21.05.2016 - 23:50
Pfarrer Benedikt Welter

Wie in einer weltweiten Castingshow schießen überall «starke Männer» aus dem Boden: z.B. Donald Trump als Präsidentschaftskandidat in den USA oder Rodrigo Duterte, der neue Präsident der Philippinen. «Starke» Männer, die einfache Antworten geben – meistens gebrüllt – und denen die Massen zujubeln. Aber einfache Antworten sind dumm und gefährlich. Das meint jedenfalls Benedikt Welter im „Wort zum Sonntag“ und verweist auf Jesus von Nazaret  als Gegenentwurf  zum „starken Mann“. Jesus begibt sich nämlich in unseren menschlichen Schlamassel hinein; er regelt nichts von oben herab mit Parolen. Er erträgt und duldet. Er hilft,  die Anstrengungen dieses Lebens anzunehmen

Pastoralreferentin Lizzy Eichert
28.05.2016 - 23:35
Lissy Eichert

Katholikentag - ausgerechnet in Leipzig. Also dort, wo gerade mal vier Prozent der Einwohner katholisch sind. Die Mehrheit der Ostdeutschen sagt ohnehin: „Ich glaub' nichts, mir fehlt nichts." Das irritiert, wenn man von Kindesbeinen an kirchlich sozialisiert ist, sich ein Leben ohne Gott gar nicht vorstellen kann. Wozu ist der Glaube eigentlich gut, wenn's auch ohne geht? Man den religiösen Überbau gar nicht braucht, um glücklich zu sein?