1. Januar 2011 - 10:15 - 11:15

01.01.2011: ZDF-Gottesdienst aus Dresden

Freiheit und nüchterne Zuversicht
Von Stephan Fritz und Andreas Reinwart
Die Dresdner Frauenkirche ist ein Wahrzeichen des Friedens in der ganzen Welt. Foto: Charlotte Magin

 

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Festlicher Neujahrsgottesdienst

Bereits zum fünften Mal überträgt das ZDF am 1. Januar einen festlichen Neujahrsgottesdienst aus der Dresdner Frauenkirche.

Mit ihm wird gleichzeitig die Reihe der ZDF-Fernsehgottesdienste eröffnet, die im Jahr 2011 unter dem Motto „Freiheit“ steht. Landesbischof Jochen Bohl wird die Jahreslosung 2011 in den Mittelpunkt seiner Predigt stellen.

 

Überwinde das Böse mit Gutem

Die Aufforderung aus dem Römerbrief „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“berührt ja sogleich einen Ernstfall, in dem die Freiheit zum Guten bewährt werden muss – beispielsweise gegenüber dem Reflex, es einem anderen heimzuzahlen. Dies ist möglich in einer gleichzeitigen Distanz zu eigenen Enttäuschungen oder Verletzungen und in glaubender Zuversicht in die Kraft des Guten. Der Gottesdienstsoll dazu ermuti­gen, das Jahr in nüchterner Zuversicht zu begin­nen und sich den persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen in evangelischer Freiheit zu stellen.

 

Für die festliche musikalische Gestaltung sorgt neben dem Trompetenconsort, unter Leitung von Matthias Schmutzler, der Kammerchor der Dresdner Frauenkirche und das Reußische Kammerorchester. Unter der Leitung von Matthias Grünert erklingen Stücke aus dem zweiten Teil des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach.

 

Hinweis: Live-Untertitel im ZDF-Videotext auf Seite 777.
Informationen zum Gottesdienst im ZDF-Videotext am Sendetag auf Seite 551.

 

Freiheit

Der Gottesdienst eröffnet die Reihe der evangelischen ZDF-Fernsehgottesdienste, die im Jahr 2011 unter dem Motto „Freiheit“ stehen. Die Bibel kann viel zu einem vertieften Verständnis von Freiheit beitragen. Sie weiß um die Grundbedürfnisse des Menschen, mit anderen verbunden zu sein und sich zugleich frei zu entfalten. Sie weiß aber auch um das Spannungsverhältnis, das nicht selten zwischen beidem besteht. Christlicher Glaube sieht keinen Widerspruch zwischen Freiheit und Bindung. Er lebt vom Gehaltensein in Gott und erfährt darin die Freiheit, die einerseits aus dem Vertrauen und andererseits aus freiwilliger Bindung an Gott und den Nächsten erwächst. Letztendlich zielt das Evangelium auf eine freie, also mündige und damit zugleich verantwortliche Existenz des Menschen unter Gottes Wort. Freiheit ist zugleich ein zentrales Moment im evangelischen Verständnis des Christseins. Der mündige, von klerikaler Bevormundung befreite Christenmensch war ein wichtiges Motiv der Reformation. Mit der Taufe ist für alle die Berufung zum allgemeinen Priestertum verbunden. Dabei besteht Freiheit nach evangelischem Verständnis gleichermaßen im aufrechten Gang wie in der verantwortlichen Hinwendung zum Mitmenschen.

 

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