24.12.2010: ZDF-Gottesdienst aus Netze

Sehnsucht nach dem Paradies

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HEILIG ABEND

Auf kaum ein anderes Fest richten sich so große Erwartungen wie auf das Weihnachtsfest. Harmonisch, besinnlich und friedevoll soll es sein und möglichst viel von jenem Zauber haben, mit dem sich viele an den Heiligen Abend aus Kindertagen erinnern. Doch oft genug kommt es anders. Leider machen die eigenen inneren und äußeren Konflikte auch zu Weihnachten keine Pause.

 

Sehnsucht nach Frieden in einer Welt des Kampfes

Die mittelalterliche Weihnachtsdarstellung in der Klosterkirche Netze scheint auf den ersten Blick ein genaues Abbild jener Sehnsucht nach einem friedvollen Fest inmitten der Familie zu sein. Maria und Josef, Ochs und Esel, dazu das Kind in einer westfälischen Wiege. Auf den zweiten Blick entdeckt man jedoch Risse in der Idylle: das Dach des Stalles ist morsch und droht beinahe einzustürzen. Und vor dem Stall sieht man kämpfende Schafböcke – offenbar ein Hinweis darauf, dass das Christuskind in eine Welt mit Kampf und Streit hineingeboren wird.

 

Der Weihnachtsgottesdienst aus der Klosterkirche in Netze greift die Sehnsucht auf, die viele Menschen besonders am Heiligen Abend in sich spüren. Und er fragt zugleich, wie es Weihnachten werden kann, wenn manches von dieser Sehnsucht immer noch ungestillt bleibt.

 

Musikalisch wird der Gottesdienst durch den Gitarrenchor der Gemeinde und die Oboistin Larissa Niederquell begleitet.

 

Hinweis: Live-Untertitel im ZDF-Videotext auf Seite 777.
Informationen zum Gottesdienst im ZDF-Videotext am Sendetag auf Seite 551.

 

Typisch Mensch

###f05###Dieser Gottesdienst ist der Teil der Fernsehgottesdienste im ZDF, die 2010 unter dem Motto

„typisch Mensch“ stehen. Typisch menschlich ist es, sich selbst zu betrachten und Fragen nach sich selbst zu stellen. Die Antworten sind vielfältig und beschreiben ein weites Spektrum. Und oftmals ist der Mensch sich selbst das größte Rätsel. Der christliche Glaube hält diese Spannung offen. Zum einen beschreibt er den Menschen als das Ebenbild Gottes, als sein Gegenüber und somit als ein Wesen von unendlicher Würde. Zum anderen weiß er aber auch um die Fehlbarkeit und Erlösungsbedürftigkeit des Menschen und bewahrt ihn damit vor Selbstüberschätzung. Insgesamt siebenundzwanzig evangelische Fernsehgottesdienste stellen sich existenziellen Fragen und laden die Zuschauer an Orte ein, wo die Kirche an der Seite von Menschen in ihren besonderen Lebenssituationen steht.

Weitere Informationen finden Sie auf www.zdf.fernsehgottesdienst.de.

 

Download: Informationsheft der Evangelischen ZDF-Fernsehgottesdienste 2010 (pdf)

 

 

 

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Videos: 

Die Video-Botschaft zum ZDF-Fernsehgottesdienst aus Netze am 24.12.2010. Schalten Sie ein und feiern Sie mit!

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