Das D.O.O.R Projekt

Deep Organ On Rock

Das D.O.O.R Projekt

In der Vorrede zum Wittenberger Gesangbuch 1524 forderte Martin Luther seine Zeitgenossen auf, Musik zur Verkündigung zu nutzen und die christliche Botschaft mit weltlichen Melodien zu verbinden. Diese Aufforderung setzt die Johannesgemeinde in Darmstadt mit ihrem D.O.O.R.-Projekt zeitgemäß um, indem sie für eine kirchendistanzierte Klientel das Evangelium mit bekannten Rock- und Popklassikern zusammenbringt. Titel wie „What A Wonderful World“, „Jenseits von Eden“ und „In A Gadda Da Vida“ (eigentlich: „In the Garden of Eden“) inspirieren dazu, im ZDF-Gottesdienst vom Paradies als Gottes guter Schöpfung zu erzählen, die der Mensch zwar verloren hat, aber durch Christi Erlösungshandeln wieder finden kann. Der Luther-Botschafter der EKD und Darmstädter Schauspieler Samuel Koch ist an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt.

Das Musikprojekt D.O. O. R. ist der Versuch, - ganz im Sinne des Reformators - Klassiker der Rockmusik mit dem klassischen Instrument der Kirchenmusik zu verbinden. Dabei steht D.O.O.R. für Deep Organ On Rock. Das Projekt will eine Tür öffnen zwischen alter und neuer Musik, durch die Kombination von alten und neuen Instrumenten. So spielt die Kirchenorgel mit E-Gitarre, Bass, Schlagzeug und Saxophon Klassiker der Rock-Musik und bringen auch Stücke von Deep Purple, Santana, The Doors u.a.m. zu Gehör. Das Ganze findet in der Kirche statt, die ja bekanntlich das Haus auf dem Felsen (engl.: rock) ist - Jesus Christus.

Die Fusion aus Rockband und Kirchenorgel hat dazu Stücke ausgewählt, die durch ihre virtuosen Orgelarrangements besonders geeignet sind. Die Gesangsmelodien, der durchaus unterschiedlichen Werke, werden durch das Saxofon, die Querflöte und anderen Blasinstrumenten ersetzt.