Wir über uns

Medienarbeit ist Teamwork
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Was bedeutet eigentlich evangelische Rundfunkarbeit und wer macht die?

 

Für die Intendanten der öffentlich-rechtlichen und die Geschäftsführer der Privatsender ist Markus Bräuer der direkte Ansprechpartner. Er vertritt die evangelische Medienarbeit in der Öffentlichkeit. So leitet er die Arbeit der Senderbeauftragten und befördert konzeptionelle Entwicklungen, organisiert Tagungen mit dem Verband Deutscher Drehbuchautoren, lädt die Vertreter der evangelischen Kirche in den Rundfunkräten und Landesmedienanstalten zu regelmäßigen Konferenzen ein und ist Mitglied in der Geisendörfer Preis Jury und Prüfer der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK). Markus Bräuer ist vom Rat der EKD berufen und berichtet an ihn. Zugleich ist er durch die Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF) beauftragt.

 

Die Senderbeauftragten im Team des Medienbeauftragten organisieren die Programmarbeit in den Sendern. Sie sind im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) in Frankfurt am Main angestellt.

Die Gottesdienste und das »Wort zum Sonntag« in der ARD koordiniert Pfarrer Dr. Thomas Dörken-Kucharz. Er begleitet die Wahl der evangelischen »Wort zum Sonntag«-Sprecher, leitet deren Fortbildung und stimmt die Gottesdienste mit der katholischen Rundfunkarbeit ab. Zu diesem Aufgabenbereich gehören auch die bundesweiten Konferenzen der kirchlichen Senderbeauftragten, die Radio- und TV-Kommission der evangelischen Rundfunkarbeit, die Berliner Mediengespräche, der Frankfurter Tag des Online-Journalismus und die Jugendmedienschutztagung. Als Chef vom Dienst koordiniert er die Rundfunkarbeit für den Medienbeauftragten.

 

Für die evangelischen Gottesdienste im ZDF sind Pfarrerin Elke Rudloff und Pfarrer Stephan Fritz zuständig. Jede Gottesdienstübertragung ist mit fünf bis acht Besuchen in den Gemeinden verbunden. Über Wochen werden die Drehbücher in der Gemeinde erarbeitet und mit dem Sender abgestimmt. Zur Fortbildung und Vorbereitung derjenigen, die am Fernsehgottesdienst mitwirken, werden zweimal jährlich Kameratrainings angeboten.

 

Die Zuschauerberatung, die die insgesamt fünfzig Telefonseelsorger nach den Gottesdiensten leisten, und ein eigener Webauftritt für die Gottesdienste komplettieren das Serviceangebot dieses Arbeitsbereiches.

 

Die Geschäfte des Robert Geisendörfer Preises führt Claudia Cippitelli. Ausschreibung und Jurysitzungen, Sichtung der eingesandten Beiträge und Preisverleihung wollen sorgfältig vorbereitet sein. Claudia Cippitelli gibt zusammen mit anderen das »Jahrbuch Fernsehen« heraus, das vom Adolf-Grimme-Institut, der Deutschen Kinemathek, der Fachzeitschrift »Funkkorrespondenz« und dem Institut für Medien- und Kommunikationspolitik publiziert wird.

 

Morgenandachten, Worte zum Sonn- und Feiertag, geistliche Featuresendungen sowie Gottesdienstübertragungen im Deutschlandradio und bei der Deutschen Welle werden aus Berlin betreut. Pfarrerin Petra Schulze ist für wöchentlich siebzig Minuten Programm zuständig, rechnet man alles zusammen. Sie organisiert die Autorenteams, redigiert die Manuskripte, produziert einen Teil der Sendungen und leitet die Fortbildungen ihrer Autoren. Außerdem gehören die Frankfurter Hörfunkgespräche, die in Kooperation mit dem Adolf-Grimme-Institut verantwortet werden, zu diesem Arbeitsfeld.

 

Zum Arbeitsgebiet von Pfarrer Christian Engels gehört die Beauftragung für das Privatfernsehen und für Phoenix. Alles, was die EKD auf RTL, Sat.1, ProSieben, N24 und Phoenix verantwortet, ob Clip oder Spot, Talk oder Dokumentation, werden von ihm betreut beziehungsweise entwickelt.

 

Unterstützt wird der gesamte Arbeitsbereich durch die Sekretariate Sabine Rudolph im Büro des Medienbeauftragten, Lidia Prinzen im Büro des CvD, sowie die Sekretariate der ZDF-Senderbeauftragten und der Senderbeauftragten für das Deutschlandradio.

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