Er erscheint

Aber wann und wo?
Kamele in der Wüste

Gemeinfrei via unsplash.com (Inbal Malca)

Über die Sendung:

Epiphanias – Tag der Erscheinung, so heißt der 6. Januar, in diesem Jahr ein Sonntag. Gleichzeitig ist es der Dreikönigstag. Beides hängt miteinander zusammen. Die Botschaften dieses Tages fußen auf drei starken biblischen Erzählungen. Sie können sich in ihrer Bedeutung für unsere Gegenwart erschließen.

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Epiphanias – Tag der Erscheinung, so heißt dieser Sonntag am 6. Januar. Er bündelt mehrere Erscheinungen im Kontext des christlichen Glaubens wie in einem Brennglas. Am Ende wird es sich herausstellen, ob es sich nur um eine Erinnerung an fragwürdige Ereignisse in der Vergangenheit handelt oder ob die Erscheinungen, die am Sonntag Epiphanias verhandelt werden, auch heute noch aussagekräftig sind und heutigen Menschen etwas zu sagen haben. Aber beginnen wir mit den biblischen Erzählungen, die diesem Tag ihren Namen gaben.

 

Zuerst erglänzt ein neuer Stern am Himmel, von ungewöhnlicher Strahlkraft. Bis heute wird darum gestritten, ob es diese Himmelserscheinung wirklich gab oder ob es sich um eine Legende handelt – das würde die Bedeutung der Geschichte vom weihnachtlichen Stern keineswegs schmälern. Trotzdem gibt es mehrere Spekulationen, wie und wann es zu diesem Phänomen kam, ja, man versucht damit, das Geburtsjahr Jesus Christi zu errechnen. In der einen oder anderen Sternwarte wird das Aufscheinen des Weihnachtssterns eindrucksvoll zelebriert. Die damit verbundenen Daten passen allerdings nicht so recht zusammen und unterscheiden sich auch von Angaben in anderen biblischen Berichten. So geht es hier wie anderswo – wo viele Köpfe sind, da sind auch viele Meinungen.

 

Was es auch immer damit auf sich hat – der Stern setzt drei himmelskundige Männer in Bewegung. Ob es wirklich drei sind, weiß man aus der biblischen Überlieferung nicht; aber sie führen drei Geschenke mit sich; und so schloss man aus dieser Dreizahl auf die Zahl der weisen Männer. Es ist auch fraglich, woher sie gekommen sind: Aus Babylon vielleicht, dem sternkundigsten Land in der näheren Umgebung, oder vielleicht sogar aus den drei damals bekannten Erdteilen Europa, Asien und Afrika? Lässt also der Stern die Kontinente und damit die Menschheit zusammenfinden? Eine schöne Vorstellung, doch ist davon bis heute nicht viel zu spüren. Die sternkundigen Männer jedenfalls machen sich auf die Wanderschaft, weil nach ihrer Meinung ein neuer Stern die Geburt eines neuen Königs anzeigt. Das glaubte man damals so; die heute so sinnvolle Unterscheidung zwischen Astrologie und Astronomie gab es noch nicht. Wer die Sternenbahnen verstand, wer aus den Sternen die besten Saat- und Erntezeiten berechnen konnte, dem traute man auch zu, dass er das Schicksal der Welt und einzelner Menschen an den Sternen erkennen konnte. Die Sterndeuter jedenfalls sind davon überzeugt: Den neugeborenen König muss man aufsuchen und ihm huldigen. Das ist das Ziel ihrer Wanderschaft. Warum sie gerade Israel ausgewählt haben als Geburtsort des neuen Königs, bleibt dahingestellt.

 

Die Männer erscheinen in Israel, und zwar in Jerusalem. Denn wo sonst soll ein König geboren werden, wenn nicht in der Hauptstadt eines Landes? Sie fragen sich durch und erscheinen bald im Palast des Königs Herodes. Dort ist man jedoch zuerst recht ratlos. Wo soll ein König neu geboren worden sein? Am Königshof jedenfalls nicht, das wüsste man. Flugs werden die Gelehrten des Königshofes herbeigerufen, um die Sachlage zu klären. Sie wälzen dicke Bücher, insbesondere auch die griechische Ausgabe der hebräischen Bibel. Und sie sind sich alsobald im Klaren: In Bethlehem muss der König geboren worden sein, denn in ihrem heiligen Buch finden sie den Hinweis: »Und du, Bethlehem im Lande Juda, bist mitnichten die kleinste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.« Das ist ein Zitat aus dem Propheten Micha (Micha 5,1), allerdings in einer griechischen Fehlübersetzung. Das hebräische Original besagt, dass Bethlehem tatsächlich die kleinste unter den Städten Judas ist. Das würde auch besser dazu passen, dass Gott sich in der Regel an das Kleine, Unbeachtete hält. Im Loblied der Maria, dem sogenannten Magnificat, heißt das so: „Er stürzt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen“ (Lukas 1,51). Doch die Hauptaussage bleibt bestehen: In Bethlehem muss man suchen. Die Weisen sehen das auch so und wollen den Königshof verlassen; zuvor jedoch nimmt sie der König beiseite. Er ist zutiefst in Unruhe versetzt. Ein König in Bethlehem? Er sieht schon seinen eigenen Thron wackeln, wenn nicht für ihn, dann für seine Nachkommen. Und er tut das, was Könige und sonstige Machthaber oftmals am besten können: Er spinnt eine Intrige. „Zieht hin und forscht fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr's findet, so sagt's mir wieder, dass auch ich komme und es anbete“ (Matthäus 2,8). Insgeheim aber hat er beschlossen, den Anwärter auf seinen Thron zu liquidieren, ihn also ganz unköniglich ermorden zu lassen.

 

 

Den Sterndeutern leuchtet wieder der Stern, zeigt ihnen den Weg und bleibt über einem Haus stehen. Die Verhältnisse der kleinen Familie scheinen sich also verbessert zu haben. Sie lebt nicht mehr in dem vielbesungenen Stall, sondern in einem Haus. Für die Weisen ist der am Himmel leuchtende Stern ein Zeichen: Hier muss es sein! Und so kommen sie in großer Freude bei der Familie des Zimmermannes Joseph an. Sie öffnen ihre Reisesäcke und holen die besagten drei Geschenke heraus; Gold, Weihrauch und Myrrhe. Drei Geschenke sind es, weil die Dreiheit ein göttliches Symbol darstellt. Schon im alten Ägypten gab es diese Dreiheit: Osiris, Isis und Horus. In Rom hieß die Dreiheit: Jupiter, Juno und Minerva. Auch in der hebräischen Bibel gibt es diese Dreiheit. Das wussten die Weisen aus dem Morgenland mit Sicherheit, sonst wären sie nicht weise gewesen. Die Drei ist mithin die Zahl des Göttlichen; auch der christliche Glaube ist in der Lehre der Dreieinigkeit Gottes von der Drei durchzogen. Das allerdings konnten die weisen Männer in Bethlehem noch nicht wissen. Sie schenken der königlichen Familie Gold, Weihrauch und Myrrhe, alle drei sind voller Symbolik. Gold war und ist das Edelmetall der Könige. Weihrauch als Geschenk der Magier verweist auf die Göttlichkeit des Beschenkten. Er galt als Gottesduft, ihm schrieb man geheime Kraft, eine unheilabwendende Wirkung zu. Das Aufsteigen und die Ausbreitung des Weihrauchs symbolisieren die Entfaltung der Gottheit. Myrrhe ist ein bitter schmeckender, wohlriechender Saft, der aus der Rinde einer Art des Balsambaumes sickert. In der Antike war Myrrhe sowohl als kosmetisches als auch als medizinisches Mittel sehr beliebt. Unter anderem wurde damit ein Leichnam einbalsamiert. Außerdem lindert Myrrhe nach antiker Meinung die Schmerzen, die ein Kleinkind beim Zahnen entwickelt – ein durchaus sinnvolles Geschenk für ein Baby. Entscheidend aber ist: Indem die Weisen diese königlichen Geschenke mitbringen, geben sie zu verstehen, dass es sich bei Jesus tatsächlich um ein göttliches Kind handelt. Ob sie auch erkennen, dass er der Sohn Gottes ist, wissen wir nicht.

 

 

In der Volksfrömmigkeit mutieren die drei Weisen zu drei Königen. Denn die antike und mittelalterliche Theologie suchte stets im Alten Testament nach Parallelen zu den Jesusgeschichten. Weise gibt es da nicht, wohl aber Könige; und das mehr als genug. Also musste es sich bei dem Besuch der drei Männer um Könige handeln. So ziehen denn die Kinder als Könige verkleidet von Haus zu Haus, Caspar, Melchior und Balthasar. Letzterer ist schwarz angemalt und repräsentiert den afrikanischen Erdteil. Sie sammeln Spenden für Hilfsorganisationen. Geblieben ist aus dem biblischen Text der Stern, den sie aus Goldpapier gebastelt vor sich hertragen. Sie schreiben mit Kreide an den Türbalken die Jahreszahl und außerdem die Buchstaben CMB, Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus. Der Volksmund freilich hat aus den drei Buchstaben die Kürzel für Caspar, Melchior und Balthasar gemacht. Soweit die Feier des Erscheinungsfestes heute.

 

 

In den Zeiten der früheren Christenheit wurden andere Erscheinungen Christi in dieser Welt gleich mitgefeiert, und ich möchte ihr darin folgen. Es handelte sich neben der Erscheinung Christi bei den Weisen auch um die Taufe Jesu im Jordan und das Weinwunder bei der Hochzeit zu Kana. An diesem Tag gedachte die Alte Kirche also generell des Erscheinens Jesu Christi in unserer Welt, festgemacht an diesen drei wunderbaren Erzählungen. Begebnisse aus dem Leben Jesu werden vergegenwärtigt, die allesamt seine göttliche Herkunft bezeugen wollen.

 

Bei der Taufe begegnet Jesus dem Täufer Johannes, der die Menschen bei ihren religiösen und gesellschaftlichen Verfehlungen behaftet und sie als Zeichen der Reue im Jordan tauft. Unter den vielen Täuflingen, die zur Buße für ihre Sünden die Taufe empfangen wollen, ist auch Jesus zu finden. Johannes der Täufer ist entsetzt; er erkennt in ihm den, auf den hin er die Menschen doch getauft hat. Aber Jesus beharrt darauf, sich taufen zu lassen. Er ist solidarisch mit den Sündern und reiht sich bei ihnen ein. Und dann, in seiner Solidarität mit den schuldbeladenen Menschen, geht der Himmel auf über ihm, er sieht den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sagt: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“ (Matthäus 3,16). Dadurch wird Johannes und seinen Jüngern klar: Das ist tatsächlich der Mann, auf den wir gewartet haben. Er ist der Gesandte Gottes. Der, auf den sie hoffen, ist nicht weltabgehoben. Er sitzt nicht im Wolkenkuckucksheim, er ist da, wo wir Menschen sind, er ist ein Mensch unter Menschen geworden. Er ist solidarisch mit den Schuldbeladenen, die zu Johannes kommen; er hat sich mit ihnen gleichgestellt.

 

Bei der Hochzeit zu Kana ist der Wein ausgegangen. Jesus fordert die Diener auf, sechs große Krüge bis zum Rand mit Wasser zu füllen und anschließend dem sogenannten Speisemeister davon zur Probe zu bringen. Der wundert sich nicht schlecht. Er spricht einen empörten Tadel aus, weil es ein Fehler ist, den minderen Wein am Anfang des Festes und den guten danach einzuschenken. Sinnvoll wäre es, das Umgekehrte zu tun. Doch die Jünger verstehen, was da geschehen ist: Jesus erscheint ihnen in seiner Herrlichkeit, und sie glauben ihm. Es gibt viele Erklärungsversuche für das Hochzeitswunder zu Kana. Eine Erklärung gefällt mir am besten: Das Wasser erblickte seinen Schöpfer – und errötete. Fest steht: Indem Jesus das Wasser in Wein verwandelt, macht er der Festgesellschaft und seinen Jüngern eine große Freude; und macht klar, dass er sich nicht zu schade ist für die Sorgen und Mühen, die unsere Tage bestimmen, er kennt sie und kann sie wenden.

 

 

Diese drei frühen Erscheinungen Christi feiert also der Tag Epiphanias. Sie haben eine Gemeinsamkeit: Sie stellen dar, wie in Jesus Gott den Menschen begegnet. Er begegnet ihnen, wenn sie ihn suchen, so wie die Weisen aus dem Morgenland. Er begegnet den Menschen, die mit Schuld beladen sind, indem er sich mit ihnen gleichstellt. Tiefer kann die Solidarität Gottes mit uns fehlbaren, schuldbeladenen Menschen gar nicht gehen. Wo immer auch ein Mensch gelandet sein mag: Jesus ist schon da und hält ihm die ausgestreckte Hand der Vergebung und Versöhnung entgegen. Das ist eine Hoffnung und ein Trost für alle, die sich in Schuld und Versagen verstrickt haben.

 

Drittens begegnet Jesus Menschen, die in Not geraten sind, auch wenn diese Not selbstverschuldet oder aus Unachtsamkeit entstanden ist wie bei dem Weinwunder zu Kana. Das ist eine große Entlastung in unseren Alltagssorgen, dass ein göttliches Ohr da ist, in das wir unsere Sorgen und Probleme klagen und schreien können. Das allein ist oft schon hilfreich. Es eröffnet oftmals Möglichkeiten, die wir von uns selbst aus nicht sehen konnten.

 

Allen Erscheinungen Christi ist darüber hinaus eine große menschliche Eigenschaft eigen: die Aufmerksamkeit. Die Weisen aus dem Morgenland beobachten aufmerksam den Himmel und kommen dadurch zu ihrer Wanderung. Johannes der Täufer beobachtet aufmerksam die Menschen, die da zu ihm kommen, und erkennt so den verheißenen Messias. Maria, die Mutter Jesu, beobachtet aufmerksam das Hochzeitsfest zu Kana und erkennt so die Not, in der die Menschen stecken. Die Weisen, Johannes der Täufer und Maria sind mithin aufmerksam für das, was um sie herum geschieht. In dieser Aufmerksamkeit begegnet ihnen Jesus Christus und mit ihm Gott.

 

Wenn wir heute beklagen, dass so wenig oder gar nichts spürbar ist von der Gegenwart Gottes, kann das daran liegen, dass wir zu wenig aufmerksam sind, um zu erleben, wie er uns nahe ist. Wenn wir diese Aufmerksamkeit aufbringen, kann es geschehen, dass uns eine Landschaft plötzlich im Innersten erschüttert. Ein paar Klänge einer Musik können unsere Seele öffnen. Auch werden wir hellhörig für die Botschaften aus unserem eigenen Inneren. Wir spüren, wie wir auf der Suche sind nach Glück und Ewigkeit. In den Psalmen heißt es: „Wie der Hirsch schreit nach Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir“ (Psalm 42,2). Wer dieses Schreien der Seele nicht hört oder nicht hören will, wird auch die Gegenwart Jesu Christi wohl kaum erfahren. Vor allem aber bildet die Liebe der Menschen zueinander und zur Schöpfung die Liebe Gottes ab. Weil Jesus als Mensch den Menschen erscheint, kann jede liebende menschliche Begegnung auf die grundlegende Begegnung Gottes mit der Menschenwelt hinweisen. Das kann überall geschehen, wo immer wir auch sind. Das Wirken Gottes ist nicht auf Orte und Zeiten festzulegen. Allerdings bedarf es dazu oft eines Fingerzeigs, sei es in einer Gemeinde oder in einer Kirche, sei es in der Bibel oder in einer anderen Publikation. Jesus will nicht sozusagen anonym bleiben. Wir sollen und können ihn erkennen. Machen aber kann man diese Begegnung nicht. Man kann sie erbitten, sich für sie öffnen, man kann für sie aufmerksam sein. Immer aber, wenn das geschieht, ist es Gnade Gottes. Denn die Begegnung Gottes mit den Menschen beruht nicht auf eine zu erbringende menschliche Leistung in dem Sinne: Wenn ich das und das tue, begegnet mir Gott. Der Mensch bleibt im Augenblick der Begegnung passiv, er ist nur hochgradig aufmerksam.

 

 

Nicht allein in der fernen Antike erscheint Jesus, sondern auch im 21. Jahrhundert da, wo Menschen aufmerksam sich und die Welt wahrnehmen. Dann kann es geschehen, dass die Welt und das eigene Leben plötzlich durchsichtig werden und den Blick freigeben auf eine andere Wirklichkeit, nämlich auf das Wirken Gottes in der Welt und im eigenen Leben. Das Erscheinungsfest ruft uns gewissermaßen zu: Wach auf, der du schläfst, öffne deine Augen und deine Ohren, damit du nicht es verpasst, wenn Christus dir begegnet. Es geht also nicht um die Erinnerung an längst Vergangenes. In wenigstens vier Hinsichten hat Epiphanias uns Menschen im 21. Jahrhundert Entscheidendes zu sagen. Es geht ums Dasein in der Gegenwart, ums Gegenwärtigsein. Den Weisen, also den Intellektuellen, will Jesus in ihrer Weisheit begegnen, so wie der Stern die Weisen zu ihm führt. Wie das geschehen kann, können die Intellektuellen am besten selbst sagen. Wer in Schuld befangen ist und darunter leidet, kann, sofern er will, die Solidarität Jesu erfahren und seine ausgestreckte Hand ergreifen. Die Nöte unseres Alltags sind nie so klein, als dass wir nicht um Hilfe und Klärung bitten könnten. Und das alles kann geschehen und offenbar werden, wenn wir aufmerksam sind für uns selbst und unser Innenleben, für unsere Mitmenschen und für die Schöpfung.

 

 

Es gilt das gesprochene Wort.

 

 

Musik dieser Sendung:

  1. Fantasia d-Moll, Alexei Lubimov, Carl Philipp Emanuel Bach – Alexei Lubimov
  2. Solfeggio C-dur, Alexei Lubimov, Carl Philipp Emanuel Bach – Alexei Lubimov
  3. Fantasia G-Dur, Alexei Lubimov, Carl Philipp Emanuel Bach – Alexei Lubimov
  4. Fantasia D-Dur, Alexei Lubimov, Carl Philipp Emanuel Bach – Alexei Lubimov
  5. Solfeggio c-Moll, Alexei Lubimov, Carl Philipp Emanuel Bach – Alexei Lubimov
  6. Allegro di moto aus der Sonate IV G-Dur D-Dur, Alexei Lubimov, Carl Philipp Emanuel Bach – Alexei Lubimov

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