ZDF-Gottesdienst aus Bochum

"Um Segen ringen"

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Das Bochumer Schauspielhaus und die Evangelische Melanchthongemeinde sind gute Nachbarn: Seit vielen Jahren treten die Schauspieler Manfred Böll, Veronika Nickl und Klaus Weiss in Kulturveranstaltungen und Gottesdiensten der Gemeinde auf und geben den Besuchern Denkanstöße für ihren Glauben. Im ZDF-Gottesdienst werden sie dazu lyrische Texte in Gebete weben und der biblischen Figur des Jakob besondere Ausdruckskraft verleihen.

 

Auf der Schwelle zwischen Vergangenheit und Zukunft hat dieser eines Nachts in einem Ringkampf erfahren, wie er ein neuer, gesegneter Mensch wurde. Seine Geschichte spiegelt die Frage nach der religiösen und regionalen Identität in einer sich rasant verändernden Landschaft wie dem Ruhrgebiet. Hier ringen Menschen immer wieder um ihre Zukunft. Aktuell sind es die Mitarbeiter des Opelkonzerns, für die sich Schauspielhaus und Kirche einsetzen.

 

Ringen um Zukunft

Sinnbild für solche immer wieder gemeisterten Veränderungen sind Klangskulpturen des Künstlers Thomas Rother, die er aus Industrieelementen gefertigt hat. Sie werden mehrfach im Gottesdienst ertönen. Neben solch experimentellen Tonschöpfungen bekommen die Fernsehzuschauer auch vertrautere Klänge zu hören. Unter der Leitung des Kantors, Konzertorganisten und Komponisten Ludwig Kaiser singt die Kantorei an der Melanchthonkirche Werke von Heinrich Schütz und Knut Nystedt.

 

"Mit Herzen, Mund und Händen" – unter diesem Motto stehen die ZDF-Gottesdienste im Jahr 2012. Schon immer konnte der Glaube schöpferische Kräfte freisetzen. Er drückt sich in Worten und Liedern, in Taten und Gebeten aus. Er hat Begegnungen der Nächstenliebe und nicht zuletzt auch viele wunderbare Kunstwerke hervorgebracht – im Bau von Kirchen, in der bildenden Kunst und nicht zuletzt in der Musik. Jahresmotto

 

"Mit Herzen, Mund und Händen"

Aber es gibt auch den umgekehrten Weg. Eine Kirche als Kunstdenkmal zu besuchen oder gemeinsam Kantaten und Gospels zu singen, ist für viele ein erster Berührungspunkt mit dem christlichen Glauben. Andere finden ihn, wenn sie sich in christlichen Initiativen und Hilfsprojekten sozial engagieren. Beide Wege kommen in den Fernsehgottesdiensten 2012 zur Sprache. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Musik innerhalb der Reformationsdekade, die 2012 unter dem Thema "Reformation und Musik" steht. Martin Luther sah in der Musik eine dem Wort ebenbürtige Form, die frohe Botschaft zu verkündigen. Er traute ihr zu, das Böse auszutreiben und das Gute zu fördern. 

 


 

ZDF-Fernsehgottesdienst im ZDF-Videotext:

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