Am 19. Oktober 1859 wurde der Grundstein für die "St. Lukaskirche" in der Berliner Friedrichvorstadt gelegt. In Anlehnung an die italienische Romantik wurde sie als Straßenfrontkirche mit einem Arkadengang und optisch neben der Kirche errichteten Turm gebaut. Der Turm wurde bewusst hoch gebaut, damit dieser die neu entstehenden Wohnhäuser überragte und die Glocken weit zu hören waren. Die Arkaden wurden durch zweigeschossige Seitenflügel eingerahmt. Die Kreuzform der Kirche entstand durch einen 26 Meter langen Mittelgang und tiefe breite Emporen an beiden Seiten des Kirchenschiffs. Am 17. März 1861 wurde die St. Lukaskirche feierlich eingeweiht.
Am 28. April 1945 wurde die Kirche das Opfer eines Bombenangriffs und wurde zu 78% zerstört. 1953 wurde das Gebäude unter Denkmahlschutz gestellt.
Im August 1954 wurde mit dem Wiederaufbau der Kirche begonnen, der zwar schlichter und kleiner war als das Original, aber noch im selben Jahr abgeschlossen werden konnte.