100 – jährige Baugeschichte
1783 Erstes Bethaus: 9 ½ Klafter (cà. 18 m ) lang, 5 ½ Klafter (cà. 10 m) breit, innen kaum ausgebaut, die Kanzel für 13 Gulden 30 Kreuzer vom Bildhauer Schwandaller in Gmunden hergestellt, Einweihung am 3. 8.83, Seelenzahl 940
1784 Pastorat: Das erste Pfarrhaus wurde errichtet. Schulunterricht wird im Erdgeschoss gehalten. Im 1. Stock wohnen Pfarrer und Lehrer.
1837 Bethaus Vergrößerung: Die 619 eng gedrängten Sitze reichen nicht mehr. Die Seitenwände werden um 4 ½ Klafter (cà. 8 m) verlängert
1839 Schule (1-klassig) : Bei 1417 Seelen der Pfarrgemeinde gibt es 131 schulpflichtige Kinder.
1864 Turm: Von Ende Februar bis Ende Oktober wird der Turm (12 m Tiefe und 52 m Höhe) gebaut. Die Spendenfreudigkeit (Geld, Darlehen, Hand- und Zugrobot, Bauholz) zeugt von Herzblut.
1865 Bethaus-Erhöhung: Das Bethaus wird um 8 Fuß (cà. 2,5 m) erhöht – wegen einer neuen Orgel
1887/88 Kirchen-Ausbau Altarraum, Sakristei, Presbyterzimmer, neue
Fensteraufteilung. Im Inneren und Äußeren setzt sich die Kirche architektonisch von der Form eines Toleranzbethauses ab.
1902 Neues Pfarrhaus Das alte, feuchte, baufällige Pastorat wird abgetragen und etwas versetzt im Stil der Jahrhundertwende nach Plänen des Ortspfarrers Oertel neu erbaut.