Privat/ Simone Carstens-Kant
- 1528/29 Baubeginn der Marktkirche "St. Marien Unser Lieben Frauen" auf den Grundmauern von zwei nahe beieinander stehenden Kirchen, St. Gertrud und St. Marien, unter Kardinal Albrecht von Brandenburg
- Von den Vorgängerkirchen zeugen heute noch die vier Türme an Ost- und Westseite
- Um 1540 Der Flügelaltar aus der Schule Lucas Cranachs wird in der Kirche aufgestellt
- 1541 Kardinal Albrecht verlässt die Stadt, seitdem evangelische Gottesdienste in der Marktkirche
- 1541 Einbau der Kanzel an der Südseite des Mittelschiffs, Schalldeckel von 1595/96
- 1546 Aufbahrung des Leichnams Luthers in der Sakristei
- 1554 Fertigstellung der Kirche als evangelischer Gottesdienstraum
- 1593 großes, über dem Cranach-Altar die Ostwand bedeckendes, Gemälde mit Darstellungen aus der Apostelgeschichte (Künstler: Heinrich Lichtenfelser)
- Taufbecken von 1430 aus einer der Vorgängerkirchen, hierin wurde u.a. Georg Friedrich Händel getauft
- 1663 Einbau einer Chororgel an der Ostseite der Kirche durch Georg Reichel, auf ihr hat Händel bei Friedrich Wilhelm Zachow Orgel spielen gelernt
- 1716 Einbau einer Orgel auf der Westseite, 1984 Einbau eines neuen Orgelwerks durch Fa. Schuke
- 1967 großer Schaden durch heißen Dampf im gesamten Kirchenraum, Sanierung und Restaurierung bis 1983, seitdem kein festes Gestühl, sondern Stühle
- 1972 sogenanntes Hinz-Kreuz, anlässlich eines Kirchentages aufgebaut, ist es bis heute wichtiges Bekenntniszeichen der Gemeinde in der Kirche