Pfarrer Günter Ruddat

Günter Ruddat lehrte bis 2012 Praktische Theologie an der fusionierten Kirchlichen Hochschule Wuppertal/ Bethel und nimmt als Emeritus bis Ostern 2018 eine Vertretung auf seinem alten Lehrstuhl wahr.

In seiner vielfältigen Theorie und Praxis konnte der Pfarrer und Theologieprofessor aus seinen reichhaltigen Erfahrungen schöpfen: von 1972 bis 1976 war der 1947 in Salzgitter geborene und in Duisburg-Marxloh aufgewachsene Theologe Assistent für Praktische Theologie an der Universität Bonn (bei Prof. Henning Schröer) und danach bis 1991 engagierter Gemeindepfarrer in Leverkusen. - Um die Integration von sog. behinderten und nicht-behinderten Menschen in Gemeinde und Gesellschaft hat er sich ebenso bemüht wie um die lokale Integration von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern oder um weltweite Solidarität im fairen Handel.

Die Lebendige Liturgie im Kontext der Evangelischen und Ökumenischen Kirchentage hat ihn geprägt. Für die Gestaltung des gottesdienstlichen Spektrums der Kirchentage und deren Liederbücher war er von 1991 bis 2011 mitverantwortlich.

Hier hat er viele Jahre mit dem Komponisten Peter Janssens zusammengearbeitet und sich für das Anliegen einer „Theopoesie“ eingesetzt, wie sie Kurt Marti und Dorothee Sölle angeregt haben. Vgl. dazu etwa die Feiertag-Sendungen vom 17.5.2012 zu dem Lied von Kurt Marti „Der Himmel, der ist, ist nicht der Himmel, der kommt“ (EG 153) oder vom 21.6.2009 zu Peter Janssens „Der Himmel geht über allen auf“ oder vom 28. Mai 2017 zum Kirchentag in Berlin/ Wittenberg „Singen auf evangelisch“.

Seit September 2015 ist er engagiert im Koordinierungsrat des Netzwerks Flüchtlingshilfe Eppendorf (Bochum). Günter Ruddat ist verheiratet und hat mit seiner Frau Kriemhild, von Beruf Buchhändlerin, vier erwachsene verheiratete Söhne und freut sich an seinen inzwischen elf Enkelkindern. Mehr über ihn auf der Website der Hochschule: http://kiho-wb.de/personal/guenter-ruddat/

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