Glaubenssachen

Glaubenssachen

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Jeden ersten Sonntag im Monat gibt die Kirchensendung "Glaubenssachen" Einblick in die Welt des Glaubens. Worauf Menschen bauen, was ihnen Halt und Hilfe gibt, nach welchen Werten sie sich richten, das ist für viele eine Frage des Glaubens, Glaubenssache eben.

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08.05.2023 - 06:30
Unterwegs im Namen des Herrn

In der Bibel kommt kein Fahrrad vor - aber der evangelische Pfarrer Michael Stahl sagt: "Ich bin ganz sicher, wenn Jesus heute unterwegs wäre, würde er das Rad nehmen!" Stahl ist nicht nur Theologe, sondern auch begeisterter Radfahrer. Darum weiß er, dass das eine mit dem anderen eine Menge zu tun hat. Wenn etwa in der Hamburger Hauptkirche St. Katharinen die Fahrräder mit in den Gottesdienst genommen werden. Radpilger in Bayern berichten, wie sie unterwegs einen spirituellen Ruhemodus erreichen. Fahrradkantor Martin Schulze kommt der Schöpfung nirgends so nah wie im Fahrradsattel. Und nicht zuletzt gibt es in Deutschland inzwischen 350 Radwegekirchen - für die innere Einkehr aber auch ein kulinarisches Intermezzo unterwegs.

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03.12.2022 - 06:30

Die Ukraine ist, neben Russland, einer der größten Exporteure von Getreide weltweit. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sind die regelmäßigen Getreideexporte gestoppt. Von den seit Juli wieder vereinzelten Exporten über die Türkei ist bis November noch kein Frachtschiff in Dar-es-Salam, dem größten Hafen Tansanias eingetroffen.
In Importländern, etwa in Ostafrika drohen Hungersnöte, weil nicht genug Getreide vorhanden ist und die Preise für Lebensmittel bereits explosionsartig gestiegen sind. Hinzu kommt, dass ganz Ostafrika bereits seit mehreren Jahren unter Dürren leidet und die eigene Lebensmittelproduktion massive Einbußen erlitten hat. Zusätzlich hat die Corona-Pandemie für einen Zusammenbruch des Tourismus gesorgt, so dass ein Land wie Tansania mit Nationalparks wie Serengeti, Usambara-Berge und Kilimandjaro wirtschaftlich am Abgrund steht. Hilfsorganisationen wie "Brot für die Welt" oder die Lutherische Kirche stoßen schon lange an ihre Grenzen. Sollten die Preise durch Kriegstreiber wie Putin weiter steigen, humanitäre Hilfe durch Spenden einbrechen und wegen der Dürre die eigne Produktion von Lebensmitten nicht mehr möglich sein, droht Tansania und ganz Ostafrika eine bedrohliche, eine todbringende, große Hungersnot.