Das Ende vom Anfang

Der Online-Journalismus nach den ersten 20 Jahren

Bildnachweis: hr

AUSGEBUCHT!

 

 

Die Veranstaltung im Hessischen Rundfunk zum 10. Frankfurter Tag des Online-Journalismus ist ausgebucht.

 

Über 100 Teilnehmer haben sich angemeldet um der Veranstaltung beizuwohnen und am Erfahrungsaustausch teilzunehmen.

 

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Veranstaltung!

 

 

Im Oktober 1994 startete Spiegel Online als weltweit erstes Nachrichtenmagazin im Netz, kurz darauf folgte das Time Magazine. 20 Jahre danach, am 17. Juni 2014, steht der 10. Frankfurter Tag des Online-Journalismus (FTOJ) an. Also gleich zwei Jubiläen, die es zu feiern gilt – doch was genau gibt es eigentlich zu feiern?

 

Das World Wide Web hat nicht nur die Welt, sondern auch den Journalismus nachhaltig verändert. Darin sind sich alle einig. Doch in der Bewertung dieses Wandels gehen die Meinungen immer noch auseinander, wobei viele zentrale Fragen heute nicht viel anders klingen als zur Jahrtausendwende:

 

- Ersetzt oder ergänzt „Online“ andere Medien?
- Zerstört oder erweitert das Web die Finanzierungsbasis des Journalismus?
- Verändert sich der Journalismus im Kern oder nutzt er nur andere Methoden?
- Machen Filter und Aggregatoren den Journalismus gar überflüssig?
- Haben Online-Debatten eine neue Qualität – oder haben sie keine mehr?

 

Auch nach 20 Jahren haben diese Themen nicht an Brisanz verloren. Denn von ihnen hängt die Zukunft unserer Branche ab. Einer Branche, die sich letztlich auch fragen muss, ob es künftig überhaupt noch einen abgrenzbaren „Online-Journalismus“ geben wird. Verschmelzen die Berufsbilder mit den Ausspielwegen – oder geht der Kampf zwischen Hoodie-  und Sakkoträgern in die entscheidende Runde?

 

Der 10. FTOJ soll die Gelegenheit bieten, statt einer ausgiebigen Rückschau vor allem nach vorn zu blicken. Seien Sie am 17. Juni 2014 in Frankfurt dabei! Zusätzlich wird die Veranstaltung im Livestream auf www.ftoj.de zu verfolgen sein.

 

Der Hessische Rundfunk (hr), der Medienbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), evangelisch.de und epd medien laden Sie herzlich dazu ein. Die Teilnahmegebühr beträgt € 80,- (für Studenten € 35,-). Für das leibliche Wohl sorgt der Hessische Rundfunk. Näheres finden Sie auf beiliegendem Anmeldeformular und unter www.ftoj.de.

 

 

 

Programm

 

10:00 Uhr - Begrüßung

 
Helmut Reitze, Intendant des Hessischen Rundfunks

OKR Markus Bräuer, Medienbeauftragter der EKD

 

 

10:20 Uhr - Jakob Augstein

Keynote: Frisst die Medienrevolution ihre Kinder?

20 Jahre Onlinejournalismus in Deutschland


 

11:00 Uhr - Holger Schmidt

Das “Big Picture” des Medienwandels

Die wichtigsten Lehren aus 15 Jahren Digitalisierung der Medien

Medienrevolution? Nein! Auch 15 Jahren nach Beginn der Digitalisierung der Medienwelt verschiebt sich die Aufmerksamkeit der Zuschauer/Leser und der Werber in einem immer noch überschaubaren Tempo ins Internet. Das lässt den klassischen Medien genug Zeit für eine Reaktion. Wer aber nur alte Modelle auf neue Medienmärkte überträgt, kann in der modernen Aufmerksamkeitsökonomie nicht gewinnen.

 

 

11:30 Uhr - Nea Matzen

Sonnen kleben, Seitenwind und Snow Fall - Professionalisierung im Krebsgang

Zeitlupe und Zeitraffer: Für die rund 20 Jahre Onlinejournalismus gelten zwei Zeitrechnungen. Es geht voran, oft unfassbar langsam. Und gleichzeitig passiert ganz viel, ganz schnell. Hut ab, Hoodie auf, what’s next?!
 

 

12:00 Uhr - Karsten Lohmeyer

Wir sind doch keine Holzhändler! - Die Ökonomie des Journalismus im digitalen Wandel

Wer Print und Online als Technologien und Trägermedien für Journalismus begreift, wird schnell erkennen, dass die Zukunft des Journalismus (auch) im Digitalen liegt. Doch mit welchen Modellen kann es uns gelingen, eine ökonomische Grundlage für den Journalismus von Morgen zu legen?

 

 

12:30 Uhr - Mittagspause

 

 

13:30 Uhr - Martin Giesler 

Ist das noch Journalismus? - Der unheimliche Erfolg der Aggregatoren

Buzzfeed, Upworthy, Huffington Post – der Inbegriff der gnadenlosen Social-Media-Optimierung oder Vorreiter einer neuen Welle im Online-Journalismus? Was können – oder müssen – wir von den Aggregatoren lernen?

 

 

14:30 Uhr - Jan Eric Peters

Digitaler Journalismus der Zukunft

 


15:00 Uhr - Kaffeepause

 

 

15:30 Uhr - Anita Zielina

Von Shitstorms und Elfenbeintürmen - Wie nützen uns die Nutzer?

Interaktion und Dialog mit dem Leser sind für Medienhäuser essentiell. Sie machen unseren Journalismus besser, stärken unsere Marken, erhöhen unsere Glaubwürdigkeit – und sie können total nerven, wenn mal was schief läuft.
 

 

16:00 Uhr

Abschlussdiskussion

Moderation: Diemut Roether, epd medien

 

 

17:00 Uhr - Ausklang

 


 

 

Folgen Sie uns bei Twitter oder werden Sie Fan unserer Seite bei Facebook.
Der Veranstaltungs-Hashtag ist #ftoj14.

Proudly powered by WordPress | Impressum

 

 

 

E-Mail Veranstalter: