Am Sonntagmorgen
Am Sonntagmorgen: ein kleines geistliches Essay von 8.35 – 8.50 Uhr für alle, denen der Sonntag mehr ist als nur eine lästige Unterbrechung der Werktage. Abwechselnd evangelisch und katholisch, von fromm bis frei, persönlich bis prinzipiell: über Sinnfragen und Glaubenserfahrungen, über Lebenshilfe, Gottsucher, Hoffnungszeichen und Mutmacher. Eine konzentrierte Viertelstunde lang Zeit zum Zuhören und Nachdenken: mehr als eine Morgenandacht und anders als eine Predigt!
Das Begleitbuch zur Reihe "Mörder, Bäcker und Prophetinnen - Prominente treffen 'Helden' der Bibel" (Sendungen von Oktober 2011 - Ostern 2012) erhalten Sie im Buchhandel oder bei der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig:
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Aktuelle Sendungen
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12.05.2013 | 8:35 |15min»›Lauter Gelegenheiten zur Liebe‹ – Zum 200. Geb. von Sören Kierkegaard«
Kierkegaard. Er wurde als Dandy und aufgrund seiner spitzen, polemischen Schriften auch als Ekel bezeichnet. Er war ein Grübler, und schwermütig war er auch.
Unzufrieden war er mit der Kirche seiner Zeit. Den größten Wert legte er nicht auf das Christsein sondern auf das Christwerden, nicht auf die Entwicklung der kirchlichen Organisation, sondern auf die persönliche Verantwortung. Es sei ein Unglück der Christenheit, das Christentum zu einer bloßen Lehre gemacht zu haben.
Auf die Entwicklung der protestantischen Theologie hat sein Werk einen nachhaltigen Einfluss genommen. Noch heute sind viele seiner Überlegungen belebend. So lohnt es, an den großen Anreger aus Kopenhagen sich aufmerksam zu erinnern. Käme Christus jetzt zur Welt, meinte er schon zu seiner Zeit, so würde er nicht getötet werden, sondern ausgelacht.Zusatzinformationen
Wolfgang Fietkaupost [at] fietkau [dot] deWolfgang Fietkau, Jahrgang 1935, Journalist und Verleger, arbeitete in den 60er und 70er Jahren als freiberuflicher Rundfunk und Fernsehautor, leitete dann den Wichern-Verlag in Berlin. Seit 2000 ist er wieder als Autor und Inhaber eines kleinen literarischen Verlages tätig. Wolfgang Fietkau lebt in Kleinmachnow bei Berlin.
