Gottesdienst
Rund um den Globus erstreckt sich die Gemeinde für den Gottesdienst, der sonn- und feiertags von 10.05 bis 11.00 Uhr übertragen wird: bundesweit im Deutschlandfunk und weltweit über das Internetportal der Deutschen Welle auf www.dw.de
Erleben Sie die Vielfalt der evangelischen Gemeinden zwischen Kiel und Konstanz, Kleve und Cottbus, bei denen Sie so zu Gast sein können: von den Lutheranern Bayerns bis Nordelbiens, den unierten Gemeinden der Pfalz oder des Rheinlands, den reformierten Protestanten von Jever bis Berlin. Auch die unterschiedlichen Freikirchen laden Sie so zum Gottesdienst einladen.
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09.05.2013 | 10:05 |55minGottesdienst aus der Kreuzkirche in Bonn
Himmelfahrt verbindet – so lautet das Motto des Evangelischen Gottesdienstes aus der Bonner Kreuzkirche am 9. Mai. Ihr Kirchturm – der höchste evangelische zwischen Düsseldorf und Wiesbaden – steht im Herzen der heutigen Bundesstadt unweit von Hofgarten und Universität.
In seiner Predigt geht Pfarrer Gerhard Schäfer den Beziehungen nach, die das Leben prägen. Dabei kommen Väter und Söhne besonders in den Blick – und das Verhältnis der Menschen zu ihrem „himmlischen Vater“. Die beiden Kirchenmusiker Stefan Horz und Karin Freist-Wissing setzen zusammen mit dem Kreuzkirchenorchester und dem Kammerchor VOX BONA im Gottesdienst besondere musikalische Akzente. Pfarrer Rüdiger Petrat, Vikarin Denise Roth und Presbyter der Gemeinde führen durch die Liturgie.
Zusatzinformationen
Die Evangelische Kreuzkirche in Bonn, 1871 fertiggestellt und nach dem Krieg wieder aufgebaut, war in der früheren Bundeshauptstadt der Ort, an dem die Politik in Kirche ging. Die Altarbibel trägt eine Widmung des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuß. In dieser Kirche feierte die junge Demokratie ihre Festakte und Staatsbegräbnisse. Bis in die Gegenwart ist die Kreuzkirche ein in der Öffentlichkeit hervorgehobener Ort. Prominente aus Politik, Wirtschaft und Kultur halten noch heute hier ihre Kanzelreden.
Die Bonner Kreuzkirchengemeinde wurde zudem durch bedeutende Theologen geprägt, etwa Theodor Christlieb, Hans-Joachim Iwand und Karl Barth. Letzterer formulierte als Presbyter hier den Vorentwurf zur Barmer Theologischen Erklärung von 1934 und mit Professor Iwand zusammen nach seiner Emigration das Darmstädter Wort von 1947. Zwei Bekenntnistexte, die die Evangelische Kirche in Deutschland bis heute prägen.
Die Farbenspiele der neugotischen Kirchenfenster von Gottfried von Stockhausen und weitere Kunstwerke verleihen der hellen, hochaufragenden neugotischen Hallenkirche einen schlichten Glanz. Ein guter Ort für einen festlichen Gottesdienst an Christi Himmelfahrt.Weitere Informationen zur Gemeinde unter: http://www.kreuzkirche-bonn.de/
