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Mission Filmmusik
Die Welt des Ennio Morricone
12.04.2026 07:05

Ennio Morricone ist berühmt für die Musik zu Italo-Western. Aber er ist viel mehr als nur "Spiel mir das Lied vom Tod".

Sendetext:

Staubige Straßen, die Hand an der Pistole. Ein paar Männer sehen sich schweigend an, alles in Großaufnahme. Und dazu dröhnt eine treibende, dramatische Musik. Da weiß das Publikum: Der Soundtrack dieses Italo-Westerns ist von Ennio Morricone. In diesem Genre ist der Komponist vor allem berühmt geworden. Dabei ist nur ein kleiner Teil der hunderte von Filmen, für die Morricone komponiert hat, Western. Man könnte beinahe eine Geschichte des italienischen Kinos anhand der Biographie von Ennio Morricone schreiben. Geboren 1928 in Rom, erhielt er eine klassische Ausbildung am Conservatorio di Santa Cecilia. Heilige Cäcilie – die christliche Patronin der Musik. Dort hat er Trompete, Komposition und Orchestrierung studiert. 

Sein Leben lang schrieb Ennio Morricone das, was er "abstrakte Musik" nannte, Musik, die mit keinem Zweck verbunden war. Ursprünglich wollte er bei dieser Musik bleiben. Aber schon früh verband er diese akademische Strenge mit Experimentierfreude. Avantgarde, Pop, Jazz flossen bei ihm zusammen. Einen ersten großen Erfolg hatte er mit einem Pop Hit für die Sängerin Mina im Jahr 1966: "Se telefonando".

International berühmt wurde Morricone in den 1960er Jahren durch seine Zusammenarbeit mit Sergio Leone, dem Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzenten. Die Musik zu den "Dollar"-Western – "Für eine Handvoll Dollar", "Für ein paar Dollar mehr" und "Zwei glorreiche Halunken" -  sowie zu "Spiel mir das Lied vom Tod" revolutionierte das Western-Genre. Sergio Leone sagte zu ihm:

"Du bist ein heiliger und mystischer Autor."

Eine zweite lebenslange Partnerschaft verband ihn mit Giuseppe Tornatore. Für Filme wie Cinema Paradiso (1988) schuf Morricone lyrische, nostalgische Partituren. Der Film, ausgezeichnet mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film, ist ohne Morricones melancholisch-verklärende Klangsprache kaum denkbar, vor allem bei der berühmten Zusammenstellung alter Kussszenen am Ende. 

Morricone arbeitete auch mit den legendären Regisseuren Pier Paolo Pasolini und Bernardo Bertolucci. Außerdem für bekannte Filme wie "Schlacht um Algier" von Gillo Pontecorvo, "Der Clan der Sizilianer", "Das Netz der 1000 Augen" und 1987 "The Untouchables", wofür Morricone eine Oscar-Nominierung erhielt. Die Auszeichnung wurde ihm schließlich 2016 für seine Arbeit an "The Hateful 8" von Quentin Tarantino verliehen. 

Zu seinen anderen Ehrungen gehörte die Verleihung der Goldmedaille des Pontifikats. Papst Franziskus hat sie Morricone verliehen für dessen "außergewöhnliches künstlerisches Schaffen im Bereich der Musik, universelle Sprache von Frieden, Solidarität und Spiritualität". 

2020 ist Ennio Morricone in seiner Heimatstadt Rom gestorben. Die katholische Nachrichtenagentur Vatican News würdigte Morricone nach seinem Tod als Komponisten, dessen Werk "die Hörer zum Himmel erheben" und ein Gefühl des Sakralen und Spirituellen vermitteln könne. 

Die Zusammenarbeit zwischen dem Komponisten Ennio Morricone und dem Filmemacher Sergio Leone gilt als eine der engsten und produktivsten in der Geschichte des Kinos. Die beiden Männer lernten sich Anfang der 1960er kennen. Sie waren eigentlich völlig unterschiedlich: Morricone war schmal, sportlich, konzentriert, arbeitsam. Leone war breit und laut, redete viel, aß noch mehr und ließ auch auf Grund seines Perfektionismus oft Jahre zwischen seinen Projekten vergehen. 

Aber beide stammten aus derselben Ecke Roms und sind als Kinder sogar einmal in derselben Klasse gewesen. Und sie entdeckten, dass sie phantastisch zusammenarbeiten konnten. Musik und Bild in den Filmen von Leone und Morricone sind nicht nachträglich verbunden, sondern oft gemeinsam gedacht. Leone ließ Morricone zuerst die Musik schreiben und spielte sie dann beim Dreh ab, so dass die Schauspielerinnen und Schauspieler sich wie bei einem Tanz exakt zu diesem Rhythmus bewegen konnten. Das ging auch deshalb leicht, weil alle Dialoge bei italienischen Filmen erst nachträglich im Studio synchronisiert wurden und deshalb am Filmset alle Geräusche möglich waren. 

Die Musik von Morricone scheint eine moralische Kohärenz zu besitzen, die den Bildern fehlt. Denn die Bilder der Italo-Western sind zynisch, gewalttätig, zerfasert. Es gibt keine eindeutige moralische Aussage darüber, wer sich gut oder falsch verhält, wie das in den klassischen Western aus Hollywood immer der Fall gewesen war. Die Figuren, die von Clint Eastwood, Henry Fonda oder Charles Bronson gespielt werden, sind ambivalent, ihre Handlungen brutal, ihre Motive oft unklar. 

Morricones Musik hingegen schafft zeitliche Kontinuität durch klare formale Gestalt. Sie kommentiert nicht im klassischen Sinn, wie etwa die Musik von John Williams bei Star Wars oder bei Steven Spielberg. Sie eröffnet stattdessen eine zweite Ebene der Wahrnehmung. Es entsteht eine strukturelle Symbiose: Die Kamera bewegt sich musikalisch, Schnitte folgen musikalischen Phrasen, das Schauspiel wird rhythmisch organisiert. Die Musik ist nicht Reaktion auf das Bild, sondern dessen formales Gerüst. 

Ein zentrales Missverständnis wäre, Morricones Musik als Heroisierung der Gewalt zu lesen. Gerade in den Leone-Western passiert das Gegenteil. Die Musik ist pathetisch, aber sie bekräftigt nicht die gezeigte Brutalität. Sie schafft Distanz durch Ernsthaftigkeit. Sie bleibt ernst, manchmal feierlich, manchmal melancholisch. Während Leones Filme durchzogen sind von Ironie, Überzeichnung, fast Groteske, verweigert Morricones Musik diese Ironie weitgehend. Diese Differenz ist produktiv: Das Bild entlarvt Mythen, die Musik bewahrt Würde. Die Musik rettet nicht den Mythos, sondern das Menschliche darin. 

Die beiden Künstler waren sich im Klaren darüber, wie sehr sie sich gegenseitig bereichern und wie gut sie zusammen arbeiten, von Leones ersten Erfolgen in den frühen 1960ern bis hin zu seinem letzten Film, dem wunderbaren "Es war einmal in Amerika" aus dem Jahr 1984. Aus diesem Film stammt das folgende Stück: "Deborah‘s Theme".

Die Zusammenarbeit zwischen dem Komponisten Ennio Morricone und dem Regisseur Pier Paolo Pasolini ist weniger spektakulär. Aber sie ist in mancher Hinsicht radikaler als jene mit Sergio Leone. Denn während Leone und Morricone an der Mythenmaschine des Kinos arbeiteten und Leone "Märchen für Erwachsene" schaffen wollte, treffen sich Pasolini und Morricone an einem anderen Ort: im Spannungsfeld von Glaube, Armut, Geschichte und Widerstand gegen kulturelle Vereinfachung. 

Pier Paolo Pasolini arbeitete furchtlos und umstritten gegen die Mächtigen. Er setzte sich ein für die "ragazzi di vita", wie Pasolini sie in seinem Roman von 1955 nannte. Junge Menschen in den Elendsvierteln der römischen Vorstädte, die in der gesellschaftlichen Hackordnung noch unter den Arbeitern standen: rechtlos, hungrig, krank, aggressiv. 

Pasolini und Morricone teilen eine tiefe Skepsis gegenüber Institutionen, ohne dass sie diese Skepsis zu Zynismus oder Verzweiflung führt. Beide wollen den Anspruch auf Wahrheit oder Ernsthaftigkeit nicht preisgeben. Diese gemeinsame Haltung prägt auch das Verhältnis von Bild und Musik. 
Pasolinis Katholizismus ist notorisch paradox: marxistisch geprägt, kirchenkritisch bis zur Feindseligkeit und zugleich zutiefst fasziniert vom Evangelium als radikalem Text. Das berührt sich mit Morricone, der von Jesus beeindruckt war.

Pasolinis eigensinniger Katholizismus prägt Morricones Musik nicht in Form religiöser Zeichen, sondern als asketische Disziplin. Die Musik darf nicht versöhnen, nicht erklären, nicht erhöhen. Gerade darin entsteht eine andere Form von Spiritualität: eine Spiritualität der Zumutung. 

Für die Wahrnehmung von Ennio Morricone im kirchlichen Rahmen ist die Musik zu "The Mission" von Roland Joffé entscheidend, ein weiterer Regisseur, mit dem Morricone zusammengearbeitet hat. Der Film "The Mission" erschien 1986, hat also dieses Jahr sein 40. Jubiläum. Er gewann die Goldene Palme in Cannes, gilt als einer der besten religiösen Filme aller Zeiten und steht auf der Filmliste des Vatikans. 

Morricone war für den Oscar nominiert, und das Stück "Gabriel‘s Oboe" aus dem Soundtrack ist oft gecovert worden, auch für kirchliche Konzerte. 

Jeremy Irons und Robert de Niro, die damals zu den größten Stars gehörten, spielen in dem Film "The Mission" die Hauptrollen. Jeremy Irons ist der Missionar Gabriel, der Mitte des 18. Jahrhunderts zu dem Volk der Guarani in Brasilien kommt. Die Guarani haben zuvor in einer berühmten Szene einen Missionar auf ein Kreuz gefesselt und einen Wasserfall herabstürzen lassen. 

Gabriel gelingt es dank seiner Oboe, dank seiner Musik, das Vertrauen der Guarani zu gewinnen. Er baut eine Missionsstation auf, die sich für den christlichen Glauben, aber auch für eine menschenwürdige Behandlung der Guarani einsetzt. Hilfe erhält Gabriel im Lauf des Films von Rodrigo, gespielt von Robert de Niro, einem früheren Sklavenhändler. Der hat seinen Halbbruder im Streit getötet. Er bereut, was er getan hat, und will sein Leben ändern.

Gabriel, Rodrigo und die Missionsstation geraten in ein Spiel aus Politik, Wirtschaft und Rassismus. Die Mission soll aufgegeben werden, die Guarani sollen versklavt werden. Die Missionare wehren sich und stellen sich gegen ihre eigene Regierung und gegen ihre eigene Kirche. Sie sind dabei erfolglos, die Mächtigen triumphieren. Aber ganz am Ende bleibt eine Idee vom Widerstand übrig. Die Musik, die im Urwald noch zu hören ist, auch nach dem Tod von Gabriel und Rodrigo. 

Der Film handelt vom unauflösbaren Konflikt zwischen Glaube und Machtpolitik, auch der Machtpolitik der Kirche. Dieser Konflikt hat Morricone besonders interessiert. Die Musik sollte keine Antwort geben, sondern eine innere Haltung ermöglichen. Morricone wollte mehrere Ebenen verbinden: den Glauben, den die Missionare vertreten, die Spiritualität, die in den Bildern des Urwalds liegt, die universelle Hoffnung auf Gerechtigkeit, die der Film vermittelt. 

Morricone wollte Spiritualität ohne Kitsch darstellen. Dafür benutzte er vor allem Chor und natürlich die Oboe. In der Szene, in der Gabriels Oboe zum ersten Mal vorkommt, ersetzt Musik die Sprache. Gabriel klettert in den Urwald, von dem er weiß, dass hier irgendwo die Guarani leben. Er setzt sich und holt sein Musikinstrument hervor. Er fängt an zu spielen. Die Musik wird zum Teil der Handlung. Sie ist nicht mehr extra-diegetisch, also von außerhalb des Films, sondern quasi intra-diegetisch. Die Musik lebt und erzählt innerhalb des Films. 

Theologisch lässt sich das als Inkarnation lesen: Die Musik wird Film-Körper. Bedeutung ereignet sich leiblich, erzählerisch, innerhalb des Geschehens, nicht diskursiv in der Außenbetrachtung. Musik macht Klang zum Medium von Beziehung. Für den Missionar Gabriel ist das der Schlüssel zum Erfolg. Die Guarani entdecken ihn und nähern sich mit Pfeil und Bogen. Gabriel spielt trotzdem weiter. Die Neugier und das Interesse der indigenen Menschen an seiner Musik halten sie davon ab, Gabriel zu töten. Die Musik lässt den Dialog mit dem Fremden beginnen. 

Im Finale des Films, das den Titel "On Earth As It Is In Heaven" trägt, nach der Zeile des Vaterunser "Wie im Himmel so auf Erden", entsteht ein radikaler Kontrapunkt zwischen Bild und Ton. Während das Bild Gewalt und Scheitern zeigt, eröffnet die Musik einen transzendierenden Bedeutungsraum. Die Musik behauptet Sinn nicht, sie lässt ihn erfahren.

Wenn man die Zusammenarbeit des Komponisten Ennio Morricone mit den Regisseuren Sergio Leone, Pier Paolo Pasolini und Roland Joffé vergleicht, zeigen sich drei Verkörperungen verschiedener theologischer und ethischer Ansätze: 

In der Arbeit mit Sergio Leone ist eine Ethik ohne Sakralität sichtbar. Individualistische Antihelden handeln nur nach ihrem eigenen Kompass. Die Musik bildet einen moralischen Kontrapunkt zu den mythisch aufgeladenen Bildern und bietet damit einen Kompass für das Publikum. 

In der Arbeit mit Pier Paolo Pasolini respektiert die Musik, ebenso wie die Filme von Pasolini, das Evangelium als radikale Herausforderung und verweigert Erleichterung. 

Im Film "The Mission" von Roland Joffé schließlich führt die Musik zu einer transzendenten Erfahrung: Musik vermittelt Nähe zu Gott. Inkarnation und Erlösung werden akustisch erfahrbar. 

Ennio Morricone orientiert seine kompositorische Ethik am Werk des jeweiligen Regisseurs. Mal ist die Musik wie ein eigener Film im Unterschied zu den bewegten Bildern. Mal gehen die Intentionen von Bild und Musik Hand in Hand. Mal übernimmt die Musik die Regie. Morricones Musik ist nie beliebig oder dekorativ. Sie bleibt immer eine eigene ethische und spirituelle Instanz. So wird Spiritualität in der Musik immer wieder erfahrbar.

Sie löst sich konsequent von kirchlicher Institution, von jedem Dogma und explizitem religiösem Inhalt. Gleichzeitig greift sie aber auf sakrale Klangcodes zurück: Chor, Orgel, archaische Intervalle. So kommt es zu einem Unterschied zwischen religiösem Inhalt und sakraler Form. Die Musik wirkt sakral, aber nicht wegen ihrer Aussage, sondern wegen des Aufbaus und der Klangfarben. 
Und damit kommt die Musik von Ennio Morricone erstaunlich nahe heran an einen berühmten Kritiker populärer Musik, gerade auch im Kino. Denn sie berührt sich mit zentralen Aussagen des Philosophen Theodor W. Adorno. Für Adorno ist moderne Kunst gerade dadurch wahrhaft, dass sie keinen Sinn verspricht, sondern Sinn als Problem offenlegt. Sakralität kann in der Moderne nicht mehr affirmativ auftreten, sondern nur noch negativ, gebrochen, als Form ohne Heilsversprechen. Adornos berühmtes Zitat dazu lautet:

"Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein." (Minima Moralia)

Morricones Musik steht dieser Idee erstaunlich nahe. Seine Musik behauptet keine dogmatische Wahrheit. Sie eröffnet eigene Erfahrungsräume. Morricones Musik erzeugt damit Sakralität als ästhetische Erfahrung, nicht als theologische Wahrheit. Sie verweigert die Auflösung, sie bleibt ambivalent. Denn einerseits ermöglicht sie eine Erfahrung von Transzendenz, weil sie neben den Bildern steht und eine andere Dimension eröffnet. Andererseits verweigert sie deren metaphysische Absicherung. 

Morricone schreibt eine Kirchenmusik, die nicht in der Kirche spielt. Sie bewahrt die Form des Heiligen, während sie dessen dogmatischen Kern bewusst leer lässt. Sakralität wird bei Morricone zu einem Akt des Hörens, nicht zu einem Akt des Glaubens. Damit ist sie darauf angelegt, das Publikum zu einer eigenen Haltung anzuregen. Morricone will bewirken, dass wir bewusster leben. Und vielleicht bewusster glauben.

Ennio Morricone aus Rom hat eine globale Wirkung, vielschichtig und auch über seinen Tod hinaus. Erst vor wenigen Monaten wurde seine Oper "Partenope – Musik für die Sirene von Neapel" aus den 1990er Jahren uraufgeführt. (1) Er hat in seinen jungen Jahren große Pop Hits geschrieben. Er hat mit ungewöhnlichen Elementen wie Pfeifen und dem Klang von Peitschen gearbeitet. Er hat die Bedeutung der Filmmusik als eigenständiger Kunstform gefördert wie kaum ein anderer. 

Dieser anhaltende Erfolg kommt aus seiner Flexibilität, seiner Experimentierfreude und aus seiner produktiven Spannung. Morricone kam aus der abstrakten Tradition und arbeitete größtenteils im narrativen Kino. Er war ernsthaft und komponierte für alle Genres, bis hin zum Horrorfilm. Er bediente sich sakraler Elemente und lehnte jedes religiöse Dogma ab.

Morricone wollte diese Spannung nie auflösen, sondern aushalten und nutzen. Er konnte widersprüchliche Haltungen in sich vereinen und in seiner Musik. Gerade darin liegt seine Bedeutung. Er, der ernsthafte und abstrakte Komponist, hat die scheinbar trivialsten Stoffe nie verachtet, sondern ernst genommen. Deshalb konnte er in allen Geschichten etwas finden, das sie für uns, das Publikum, wichtig macht, das uns berührt. Und diesen berührenden Kern hat er in seiner Musik zum Klingen gebracht. 

So kann Morricone hörbar machen, dass Schönheit und transzendente Erfahrungen überall und jederzeit erlebt werden können, mitten im Alltag, mitten im scheinbar Banalen. Das kann auf einer staubigen Straße passieren oder im brasilianischen Urwald. Gott kann in einem Tonstudio in Rom begegnen. Und manchmal eben auch im Kino.

Musik dieser Sendung:
1. Man with the Harmonica ("Spiel mir das Lied vom Tod")
2.
 Se telefonando, Mina
3. The Ecstasy of Gold ("Zwei glorreiche Halunken")
4. Deborah‘s Theme ("Es war einmal in Amerika")
5. Il corvo professore ("Große Vögel, kleine Vögel")
6. Gabriel‘s Oboe ("Die Mission")
7.  On Earth As It Is In Heaven ("The Mission")
8. Rabbia e tarantella ("Allansanfan") 
9. Tema d‘amore ("Cinema paradiso") 

Literatur dieser Sendung:
1.    https://www.nytimes.com/2025/12/12/arts/music/ennio-morricone-opera-partenope.html