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Was kommt da noch?
Zukunftsangst und Trotzdem-Kraft
11.10.2026 07:05

Christen gelten als Hoffnungsmenschen. Autorin Lisa Maria Tumma ist Christin – und hat trotzdem Angst vor der Zukunft. Deshalb macht sie sich auf die Suche nach dem Trotzdem.

Sendetext: 

Christinnen und Christen gelten als Hoffnungsmenschen. Menschen, die glauben: Gott hat einen Plan für diese Welt – und am Ende wird alles gut. Ich bin Christin. Pfarrerin sogar. Und trotzdem: Wenn ich an die Zukunft denke, steigt mein Puls, meine Hände werden schwitzig. 

Vor meinem inneren Auge tauchen Bilder auf: Wüstenlandschaft, Flutkatastrophen, Menschen auf der Flucht. Teile der Welt sind unbewohnbar. Da, wo es noch möglich ist, werden die Ressourcen knapp. Sie sind umkämpft und teuer. Auch bei uns in Europa. 

In meiner Angst male ich mir aus: Viele leben am Existenzminimum: Die Alten – um die müssen wir uns kümmern. Und verlieren dabei die Jungen aus dem Blick. Ihre Not wird kaum gehört – sie sind schlicht zu wenige. Computer, Künstliche Intelligenz und Maschinen geben den Takt vor. 

Immer greller werden diese Bilder in meinem Kopf. Sie schnüren mir die Kehle zu und lassen kaum Raum für einen Gegenentwurf. 

Dabei könnte ich eigentlich entspannt sein. Mein Leben ist gut. Ich durfte studieren. Jetzt arbeite ich in meinem Traumberuf als Pfarrerin. Ich habe ein schönes Zuhause, Menschen, die ich liebe. Und trotzdem lässt mich diese Angst nicht los. Immer wieder zieht es mich hinein in diese Gedankenspirale. 

Ich frage mich: Warum ist das so? Und ich merke: Ich will das nicht mehr. 
Deshalb habe ich mich auf die Suche gemacht - nach dem Trotzdem. Nach neuen Bildern für die Zukunft. Nach Hoffnung, die trägt.  

Dabei habe ich mir Hilfe geholt. Bei einer Zukunftsforscherin. Bei einem jungen Mann, der gerade Abitur macht. Seine Zukunft liegt offen vor ihm. Und in einem alten Bibeltext, der seit Jahrtausenden Hoffnung macht – bis heute. 

Wenn ich an die Zukunft denke – an unser Land, an die Welt –, dann macht mir das oft Angst. Wie kann ich trotzdem zuversichtlich bleiben? 

Auf meiner Suche frage ich zuerst eine Expertin: Florence Gaub ist Zukunftsforscherin. Sie beschäftigt sich jeden Tag mit Krisen und Risiken. Und trotzdem bleibt sie optimistisch. In ihrem Buch "Zukunft"  beschreibt sie, wie ihr das gelingt.  

Sie sagt: Viele von uns machen einen Denkfehler. Wir glauben: Die Zukunft ist etwas, was uns einfach passiert. Das ist aber falsch! 

Zukunft beginnt viel früher. Sie entsteht in unserer Vorstellung. Aus dem, was wir erlebt haben. Aus dem, was wir heute sehen. Und aus dem, was wir für möglich halten.

Dass wir uns so die Zukunft ausmalen können, nennt Florence Gaub eine echte "Superkraft".  Das gefällt mir. Ich merke: Ich nutze diese Superkraft ständig - unbewusst: Ich plane das Abendessen. Ich stelle den Wecker für morgen. Ich buche die Reise für die Winterferien und freue mich schon jetzt darauf. Nur: Je weiter weg die Zukunft ist, desto schwerer fällt mir das. 

Aber auch das lässt sich üben, sagt Florence Gaub. Je mehr Bilder wir von der Zukunft entwickeln, desto weniger fühlen wir uns ihr ausgeliefert. Umso hoffnungsvoller schauen wir nach vorne. 

Das ist aber gar nicht so einfach. Denn die Zukunft steckt gerade in einer doppelten Krise: Da sind auf der einen Seite die Schreckensbilder: Klimakatastrophe, Kriege, KI-Roboter, politische Radikalisierung. Und gleichzeitig fehlen Bilder davon, wie eine gute Zukunft aussehen könnte. 

Die alten Versprechen tragen nicht mehr. Immer mehr Wachstum, immer mehr Wohlstand, "den Kindern soll‘s mal besser gehen" - das gilt heute so nicht mehr. Und neue Ideen müssen erst noch entstehen. Das verunsichert. Und lähmt. 

Florence Gaub rät deshalb zu einer einfachen Übung. Alles aufschreiben: Wovor habe ich Angst? Was, glaube ich, wird passieren? Und wie fühlt sich das an? 

Dann die nächste Frage: Was müsste geschehen, damit es wirklich so kommt? Und die dritte Frage: Was, wenn es anders kommt, viel besser als befürchtet?

Ich probiere das direkt aus und überlege: Vielleicht gelingt es Forscherinnen und Forschern ja wirklich, den Klimawandel deutlich zu bremsen. Vielleicht nutzen wir Wind, Sonne und Wärme sehr bald viel klüger als heute. 

Vielleicht wohnen wir anders - mehr beieinander. Jung und Alt. Menschen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten. Wir helfen einander selbstverständlich. Mit Kinderbetreuung. Beim Einkaufen. Mit einem offenen Ohr. Vielleicht verstehe ich dann besser, was andere Menschen bewegt. Und urteile weniger schnell.

Mag sein, dass das alles Wunschdenken ist. Aber während ich mir diese Bilder ausmale, passiert etwas: Meine Angst verliert an Kraft. Sie ist nicht weg. Aber sie beherrscht nicht mehr alles.

Mit diesem Gedanken gehe ich weiter.

Der Furcht etwas entgegensetzen. Bunte Bilder malen - davon, wie wir leben könnten in der Zukunft. Das tut mir gut. Und trotzdem merke ich: Bilder allein reichen nicht. Sie bleiben Träume. Noch immer fehlen mir die echten, konkreten Ideen für die Zukunft. 

Aber genau die braucht es auch, sagt die Zukunftsforscherin Florence Gaub. Deshalb habe ich jemanden getroffen, für den die Zukunft gerade erst beginnt. 
Finn ist 18. Er macht nächstes Frühjahr sein Abi und kann es kaum erwarten durchzustarten. Er erzählt: "Nach dem Abi: Das ist schon echt ein Neuanfang. Jetzt in der Schule ist alles so eng: feste Vorgaben, jeden Tag das Gleiche. Klar: Im Beruf gibt es das auch. Aber erstmal ist da jetzt Freiheit. Ich kann schauen: Wie geht‘s jetzt weiter? Worauf habe ich Lust?"

Und dann zählt Finn auf: Interrail. Kreuz und quer durch Europa. Oder: Zu einem Freund nach Peru. Lima und die Ruinenstadt Machu Picchu. Oder vielleicht erstmal arbeiten. Oder was ehrenamtlich machen – in der Kirchengemeinde. Finn sagt: "Da steckt für mich einfach ganz viel Freiheit drin…"

Die Ideen sprudeln. Aber bei aller Freiheit hat Finn auch schon einen konkreten Plan: Erst ein Freiwilliges soziales Jahr, dann studieren - irgendwas mit Pädagogik. Finn sagt: "Das macht mir Spaß. Und ich glaube, da habe ich auch in Zukunft gute Chancen. Den Kontakt zu Menschen kann KI nicht ersetzen." 

Ich merke: Ganz ohne Sorgen blickt auch Finn nicht nach vorn. Er sieht bei seinen Freundinnen und Freunden, wie schwer der Start ins Berufsleben ist. Und auch ihn beschäftigt die Frage, was KI und technischer Fortschritt mit der Gesellschaft machen. 

Über diese Fragen sprechen sie im Freundeskreis viel miteinander, sagt Finn. "Aber nicht so, dass es Angst macht. Nicht, wie in den Zukunftsfilmen, wo am Ende Roboter herrschen." Er lacht. Und fährt fort: "Das Ding bei der Zukunft ist ja: die ist offen. Deshalb schaue ich erstmal auf das, was vor mir liegt. Ich stelle mir vor, wie ich in 20 oder 30 Jahren leben könnte. Ich weiß auch: Da wird es Höhen und Tiefen geben. Aber trotzdem bin ich sicher: Ich finde meinen Weg." 

Ich höre Finn zu und denke: Wow, so viel Zuversicht. Ich frage ihn: "Woher nimmst du die?" Finn überlegt. Dann sagt er: "Ich denke, das hat mit meinem Glauben zu tun. Ich vertraue auf Gott. Ich glaube fest: Gott ist da, egal was kommt. Das macht mich gelassen. Ich kann Pläne machen, sie wieder ändern oder ganz von vorne anfangen. Weil ich glaube: Am Ende hat Gott den richtigen Plan für mich."      

"Ich glaube: Gott hat den richtigen Plan für mich." Das sagt Finn. Er ist 18 Jahre alt. Die Zukunft liegt vor ihm. Ich bewundere seine Zuversicht und den festen Glauben. Gleichzeitig denke ich: Bei all den Krisen in der Welt, einen Plan erkenne ich da nicht. 

Deshalb suche ich weiter. In der Bibel. Da stoße ich auf einen Brief des Propheten Jeremia. Er schreibt an Menschen, die ebenfalls tief in der Krise stecken. Früher haben sie in Jerusalem gelebt. Dann ist ein Krieg ausgebrochen und sie wurden verschleppt ins Exil nach Babel. Leben in der Fremde. Nicht freiwillig, sondern zwangsweise. 

Sie sehnen sich zurück nach der Vergangenheit in ihrer Heimat – damals war alles besser. Jetzt scheint alles verloren: Sie vermissen ihr Zuhause. Ihre Arbeit. Menschen, die ihnen nah waren. Orte, die ihnen heilig waren. Alles, was ihrem Leben Halt gegeben hat.

Sie fragen sich: Wie soll es jetzt weitergehen?

Ihnen schreibt Jeremia. Er ist ein Prophet. Einer, der Gottes Wort weiterträgt. Er schreibt:  

So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, zu allen Weggeführten, die ich von Jerusalem nach Babel habe wegführen lassen: 5 Baut Häuser und wohnt darin; pflanzt Gärten und esst ihre Früchte; 6 nehmt euch Frauen und zeugt Söhne und Töchter, nehmt für eure Söhne Frauen und gebt eure Töchter Männern, dass sie Söhne und Töchter gebären; mehrt euch dort, dass ihr nicht weniger werdet. 7 Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s euch auch wohl. Lutherbibel, Jeremia 29,4-7

Diese Worte sind zweieinhalbtausend Jahre alt. Und sie treffen mich – mit meiner Zukunftsangst. Die Umstände heute sind anders. Aber das Gefühl ist nicht neu. Menschen vor mir haben das auch erlebt: Nicht zu wissen, wie es weitergeht. Angst vor dem, was kommt. Das Gefühl, den Ereignissen ausgeliefert zu sein.

Jeremia redet das nicht klein. Er sagt nicht: Alles halb so schlimm, wird schon wieder. Jeremia erkennt an: Ja, ihr erlebt gerade etwas Schlimmes. Eine echte Krise, die euch wütend macht, unsicher und hilflos. Er nimmt die Angst ernst. Schon das verändert etwas. Die Menschen können benennen, was sie erleben. Und dann darüber klagen. Auch vor Gott. 

Das kann ein wichtiger Schritt sein auf dem Weg zu mehr Zuversicht: Sagen, was ich fühle, was ich fürchte. Und das vor Gott beklagen. 

Das gefällt mir an diesem alten Text. Er wischt nichts weg, sondern erlaubt zuerst die Klage. Und erst dann fragt er: Wie kann das Leben trotzdem weitergehen? 

Der Prophet Jeremia rät: Nehmt die Umstände erstmal an – so schmerzhaft das ist. Und dann: Baut Häuser, pflanzt Gärten, gründet Familien. Nehmt Teil am Leben.

Damals waren das ganz konkrete Anweisungen. Heute lese ich es anders. 
Baut Häuser. Das heißt für mich: Sucht einen Ort, der euch trägt. Etwas, was Bestand hat, wohin ihr euch bergen könnt. Ich merke: Zuhause ist für mich weniger ein Ort. Zuhause fühle ich mich bei Menschen, bei denen ich ankommen kann. Und Lieder. Musik. Worte. Manche begleiten mich schon mein ganzes Leben. Sie tragen mich, wenn außen alles ins Wanken gerät.
Pflanzt Gärten, schreibt Jeremia. Versorgt euch. 

Ich überlege: Wie kann ich für mich sorgen? Was brauche ich, damit es mir gut geht? Joggen zwischen Feldern. Lange Umarmungen. Spaghetti mit extra Parmesan. Tanzen mit Bass im Bauch. Nichts davon verändert die Zukunft. Wohl aber den Moment: Es macht mich stärker für das, was kommt. 
Und dann schreibt der biblische Prophet Jeremia: Gründet Familien. Also: verbindet euch.  

Ich muss dabei an meine Bekannte Andrea denken. Ihr ging es oft ähnlich wie mir: Sie sorgt sich um die Zukunft. Nicht mehr so sehr um ihre eigene – aber um die ihrer Söhne und ihres Enkels. 

Deshalb wollte sie was tun, "endlich mal runter vom Sofa kommen", wie sie sagt. Eine Freundin gab den Anstoß: "Komm doch mal mit zu den Omas gegen Rechts." Andrea ging mit – und blieb. Dort trifft sie andere Menschen, die ähnliche Sorgen haben. Sie tauschen sich aus, hören andere Meinungen, streiten auch mal. Trotzdem wissen alle: Wir sind miteinander verbunden – weil wir für die gleiche Sache kämpfen. Weil wir zusammen etwas tun für eine gute Zukunft. 

Zusammen gehen sie am Samstag in die Innenstadt, erzählt Andrea. Dort kommen sie mit Passanten ins Gespräch. Was Andrea dabei erlebt, hat ihre Perspektive verändert. Sie spürt: "Ich bin nicht allein mit meinen Sorgen um die Demokratie und die Gesellschaft. Das mit anderen zu teilen, macht mich stärker. Und: Ich kann etwas tun. Wir können etwas tun." 

Etwa: Geschichten sammeln – von dem, was schon gut gelingt in ihrer Stadt. Andrea schwärmt: "Die Leute erzählen so viel Positives! Das setzt dem Gefühl, dass morgen die Welt zu Ende geht, wirklich was entgegen. Mittlerweile bin ich überzeugt: Es kann auch richtig gut werden." 


Angst, Unsicherheit. Nicht wissen, was kommt. Das haben Menschen zu allen Zeiten erlebt. Wie kann man trotzdem zuversichtlich sein? 
Der Prophet Jeremia aus der Bibel rät: Sucht Halt. Sorgt für euch. Verbindet euch mit anderen. Schaut gemeinsam: Was ist trotz allem richtig gut? Und was braucht es noch? "Sucht der Stadt Bestes", schreibt Jeremia. Und weiter: "Betet für sie zum Herrn." 

Für die Menschen damals muss das eine Zumutung gewesen sein: Beten - für den Ort, an den sie verschleppt wurden. Für diese Stadt, in der sie nie leben wollten. Für diese Fremden um das Beste bitten? 

Und gleichzeitig steckt darin ein Versprechen: Gott ist nicht nur in der verlorenen Heimat. Er ist auch jetzt bei euch. Dort - mitten in der Fremde. Mitten in der Unsicherheit. 

Für Jeremia gehört das alles zusammen: Tun, was mir heute möglich ist für mehr Mut und Zuversicht. Für mich sorgen und für andere. Und dabei merken: Ich kann etwas beitragen für die Zukunft. 

Und gleichzeitig: Alles, was in dieser Zukunft möglich ist, in Gottes Hand legen. Und darauf vertrauen: Egal was auf uns zukommt, Gott geht mit. 

Wenn ich an die Zukunft denke, macht sie mir nach wie vor oft Angst. Aber jetzt sehe ich mehr als nur die düsteren Bilder. 

Von der Zukunftsforscherin Florence Gaub habe ich gelernt: Über die Zukunft nachdenken können ist eine Superkraft. Und die will ich nutzen. Nicht nur fürs Grübeln, sondern vor allem mit der Frage: Was, wenn es ganz anders kommt? Besser als gedacht. Und dann: Träumen. Denn die Zukunft beginnt in meiner Vorstellung.  

Von dem 18-jährigen Finn nehme ich mit: Wenn die Zukunft weit und offen ist, dann braucht es konkrete Pläne und Ideen. Und: Gottvertrauen. Ich bewundere, welche Kraft Finn daraus zieht. Wie mutig ihn das macht und wie hoffnungsvoll. Und ich merke: Wenn ich Finn zuhöre, wie er von seinem tiefen Vertrauen erzählt, verändert das auch etwas in mir.

Zuletzt: Jeremia, der Prophet in der Bibel. Für die verschleppten Menschen in Babel hat er eine Hoffnungsbotschaft. Sie trägt bis heute: Sucht das Beste. Baut Häuser, pflanzt Gärten. Sorgt gut für euch. Und für die Menschen, die um euch sind und nach euch kommen. Verbindet euch mit anderen – so wie meine Freundin Andrea, die bei ihrem Engagement für Demokratie erlebt: Wir können etwas tun. Und es kann richtig gut werden. 

Danach Ausschau halten. Sucht das Beste und betet zum Herrn. 
Die Angst ist damit nicht verschwunden. Das wäre zu einfach. Aber sie bestimmt nicht mehr alles. Ihr steht etwas gegenüber: Zuversicht. 

Und die Ahnung: Zukunft ist nicht nur etwas, das geschieht. Ich kann sie mitgestalten. Nicht alles liegt in meiner Hand. Aber ich kann meinen Platz suchen. Mich mit anderen verbinden. Das Beste suchen. Und darauf vertrauen: Gott geht mit.

Es gilt das gesprochene Wort.


Musik dieser Sendung:
1. Chick Corea, Childrens Song
2. Maurice Ravel, Alborada Del Gracioso  
3. Enrique Crespo, Klaus-Peter Schöpfer, Garden of Eden 
4. Stefan Zimmermann, Sushi   
5. Helmut Kirchgässner, A Summer Memory 

Literatur dieser Sendung:
1. Florence Gaub: Zukunft. Eine Bedienungsanleitung, München 2025
2. Florence Gaub: Zukunft. Eine Bedienungsanleitung, München 2025, S. 8