Unterwegs

Unterwegs

Gemeinfrei via unsplash.com (Nathan Dumlao)

Unterwegs
Eine Reise in die Berge, ans Meer, durch das Leben
14.07.2019 - 07:05
Über die Sendung:

Von oben gesehen, aus der Freiheit der Bergluft betrachtet, wird alles, was da unten ist, ziemlich klein und bedeutungslos. Hier oben auf dem Gipfel habe ich einen weiten Blick. Ich sehe die Wege, die wieder hinab ins Tal führen. Einer von ihnen wird heute mein Weg sein.

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Irgendwann fange ich an zu träumen,

will die ausgetretenen Wege des Alltags verlassen,

dem Diktat der Termine und der Normalität entfliehen.

Und einfach nur da sein und leben nach Lust und Laune.

Neues entdecken an mir und in der Welt.

Wo ich mich erfrischt fühle – und die Lebensgeister zurückkommen…

Wie vielen anderen geht es mir genau so, wie Ödön von Horvath es ausgedrückt hat:

 

„Eigentlich bin ich ganz anders – nur: Ich komme so selten dazu.“

 

Holidays – in diesem englischen Wort ist noch zu erkennen,

dass die Urlaubstage einmal holy days waren,

heilige Tage des Innehaltens und des Aufatmens.

Und dann geht es los…

Ich suche die Weite, vielleicht auch, um mich selbst zu finden.

 

Wenn der Tag mich kaputtmacht,

brauch ich Freiräume zum Leben und zum Atemhol’n.

Freiräume zwischen Traum und Wirklichkeit,

einen Augenblick stille Zeit.

Ich brauche dich, mein Gott.

 

„Gott hat die Zeit erschaffen – von Eile hat er nichts gesagt.“                            

 

Aus Gottes Zeit schöpfen, heißt:

Luft holen, den Atem wiederfinden,

den eigenen Rhythmus entdecken.

Den Pulsschlag der Schöpfung spüren:

Wann ist was dran?

Arbeiten und Ruhen,

Tun und Lassen,

Einatmen und Ausatmen,

Säen und Ernten.

 

„Gott gab uns Atem, damit wir leben“,

das ist das Geschenk, das uns von früh bis spät begleitet,

vom Anfang bis zum Ende unseres Lebens,

ja, vom ersten Atemzug bis zum letzten.

 

Gott gab uns Atem, damit wir leben. Er gab uns Augen, dass wir uns sehn.

Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn.

Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn.

 

Auf einen Berg steigen – davor habe ich inzwischen Respekt.

Denn es kostet so manchen Schweißtropfen, da hochzugehen.

Serpentine um Serpentine geht es bergauf.

Immer wieder mache ich kleine Pausen.

Genieße schon mal die Aussicht.

Und der Abstand zu allem da unten wird immer größer.                            

Mit jedem Schritt löse ich mich von dem, was mich im Tal fesselt.

All das, was meinen Alltag da unten bestimmt, ist schon weit weg.

Und irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit, habe ich es dann geschafft:

Ich bin außer Atem, aber oben angekommen.

 

Ich setze mich auf einen Stein – und merke:

Hier oben auf dem Gipfel habe ich einen weiten Blick.

Da ist die Landschaft, die sich bis zum Horizont erstreckt,

der weite Himmel über mir -

und die grüne Alm – schon weit unter mir,

der blau herauf leuchtende See,

die Licht durchfluteten Wälder.

Von oben gesehen, aus der Freiheit der Bergluft betrachtet,

wird alles, was da unten ist, ziemlich klein und bedeutungslos.

                  

 

Unbewegt liegen sie da: die Berge, über Jahrtausende und Jahrmillionen:

erhaben und großartig.

Himmel und Erde scheinen sich an der Spitze des Berges zu berühren.        

Ich schaue auf das Gipfelkreuz.

Es ist mir ein Zeichen:

Da ist jemand, der nimmt Anteil an meinem Leben – an allem, was mich beschäftigt.

 

Ich blicke auf zu den Bergen, seh’ ihre Schönheit an.

Mächtig, erhaben steh’n sie da und zieh’n mich in ihren Bann.

 

So bist du, Gott, du meine Hilfe, du hast Himmel und Erde gemacht,

die Berge und die Meere – und du behütest auch mich.

 

Ich hebe noch einmal den Blick,

und sehe die Wege, die noch zu anderen Gipfeln führen

oder wieder hinab ins Tal.

 

Einer von ihnen wird heute mein Weg sein.

Ich spüre: Gott begleitet mich nicht nur, wenn ich bergauf wandere,

wenn meine Seele leicht wird wie ein Vogel

und das Leben einfach nur schön ist.

An meiner Seite ist er auch dann, wenn es abwärts geht.

Wenn nach dem Aufstieg der Abstieg kommt

und ich wieder zurück komme in die Niederungen des Alltags.

 

Ich blicke auf zu den Bergen, seh’ ihre Schönheit an.

Mächtig, erhaben steh’n sie da und zieh’n mich in ihren Bann.

 

So bist du, Gott, du behütest mich. All mein Gehen und Kommen,

all mein Kommen und Gehen ist bei dir geborgen.

 

Auf dem Weg ins Tal stoße ich auf eine Quelle.

In einer versteckten Bodensenke quillt helles, klares Wasser unter dem Laub hervor

und wird dann zu einem kleinen Bach.

Eben war noch alles still – jetzt ist hier das sprudelnde Leben.         

 

Was Pflanzen, Tiere und Menschen zum Leben brauchen,

sprudelt hier klar und hell aus der Erde.

Einfach so, unaufhörlich.

                  

 

Eine Quelle ist etwas Wunderbares.

Ich gehe einen Moment dem Lauf des Wassers nach.

Wie aus einem kleinen Bach immer mehr ein Fluss wird, der Boote trägt.

Und der vielleicht bis zum Meer reicht.

 

Aber meine Freude trübt sich, wenn ich daran denke: Was haben wir Menschen mit diesem Wunder gemacht...

 

Vom Regen ein Tropfen füllen den Bach, doch Müll und Schmutz, den wirft man nach.

So wird aus dem Bach jener dreckige Fluss, der Abfall und Unrat fortspülen muss

weit bis zum Meer, wo er dann in den Wellen versinkt,

weit bis zum Meer, wo er dann irgendwann in den Wellen versinkt.

So rein wie der Regen, so klar wie der Bach, so war auch der Fluss und das Meer –

heute nicht mehr.

 

Zwar gilt auch heute der uralte Lauf: Aus Wasser steigt Wasser zu Wolken auf.

Aus Wasser steigt Wasser zu Wolken auf und rinnt dann als Regen herab.

So rein wie der Regen, so klar wie der Bach, so war auch der Fluss und das Meer –

heute nicht mehr.

 

Dieses Lied, das bereits in den 70er Jahren geschrieben wurde, mahnt:

Wie wir mit der Welt, der Schöpfung umgehen, das ist ein Irrweg.

 

Scheinbar schnell und direkt ans Ziel kommen,

das ist heute die verbreitete Lebensmaxime.

Und unser Umgang mit der Schöpfung ist nur ein Beispiel dafür.

 

„Haben wir eine größere Aufgabe, als die Schöpfung zu bewahren und damit die Nachwelt zu schützen? Ich kenne keine.“ –

...hat der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker einmal gesagt.

Aber oft genug sehen unser Tun und unser Unterlassen ganz anders aus.

 

Ja, es geht nicht immer so weiter.

Wenn es in meinem Leben Sturmschäden gibt,

dann kommen Fragen wie diese hoch:

Was lass ich los?

Wo mach ich mich fest?

Wo ist es schwer? Wo ist Stillstand… Sand im Getriebe?

Wie kann ich vorankommen? – vielleicht sogar mit Rückenwind?

 

Mein Weg und ich… – manchmal ist das gar nicht so einfach.

 

Irgendwann geht jeder mal ganz für sich allein.

Irgendwie spürt jeder auch, wie’s ist, allein zu sein?

Manchmal weiß man nicht genau, wo Gut und Böse liegt,

und man zweifelt auch daran, dass das Gute siegt.

 

Viele Frauen haben den Vorschlag Ihres Mannes im Ohr: „Wir nehmen die Abkürzung“? –

Und sagen dann nur: „Jaja, die Abkürzungen eines Mannes…“ –

Denn sie ahnen bereits: Sie haben einen langen Weg vor sich. Einen ziemlichen Umweg.

 

Aber ich muss zur Ehrenrettung der Männer sagen:

Umwege können manchmal auch ihren eigenen Charme entwickeln.

Wer einen ausgefahrenen Weg verlässt, wird neue Entdeckungen machen.

Und hinterher was zu erzählen haben.

Auf einem Umweg hat Kolumbus Amerika entdeckt.

Und wenn ich mich beim Durchstreifen einer fremden Stadt

oder einer mir unbekannten Landschaft verlaufen hatte,

dann habe ich – auf Umwegen – immer wieder Neues und Interessantes entdeckt.

Oft erlebe ich in Situationen, die ich zunächst als Umweg oder als Krise erlebe,

neue Perspektiven und Chancen.

Dann ist die Zeit des Umwegs keine verlorene Zeit.

Ich gewinne das Unerwartete, Unvorhergesehene, vielleicht sogar des Rätsels Lösung.

 

Gewinnen und verlieren,

zurückfallen und wieder aufstehn.

So sind wir unterwegs – ein Leben lang, werden älter... und womöglich alt.

Eigentlich ändert sich nicht viel: Man bleibt meist der, der man ist.

Nur auf den Fotos sieht man immer viel älter aus, als man sich fühlt… -

 

Bei all dem sind wir immer gut begleitet… Darauf baue ich.

Und sage gerne: Gott verspricht eine sichere Landung, aber keine ruhige Reise.

Und das vom Anfang… …bis zum Ende…

 

Im Lebenslauf der Tage sollst du gehalten sein.

In allen Höhenflügen darf dich der Schein nicht trügen.

Was immer dich beglückt, es glückt dir nicht allein.

 

Am Ende deiner Tage sollst du umfangen sein.

Im Heute und im Morgen bist du bei Gott geborgen.

Wo immer du auch bleibst, du bleibst dort nicht allein.

                                                                 

In einem kleinen Café in einer verwinkelten Gasse sitzen sie.

Auf wackligen Stühlen – im warmen Spätsommer.

Auf dem kleinen runden Tisch steht ein Tässchen Espresso und ein Glas Wasser.

Sie reden über den vergangenen Abend.

Wie sie nach Einbruch der Dunkelheit zwischen den Museen und Kirchen zur Straßenmusik getanzt hatten.

Viele hatten sich nach ihnen umgeschaut.

Die beiden sahen nicht nur aus wie verrückte Liebende.

Sie tanzten fast bis in den Himmel hinauf.

Und dann setzten sie sich auf die Stufen ganz oben –

und schauten auf die Lichter der Stadt.

 

Wenn wir verliebt sind, dann blühen wir regelrecht auf. Und werden ein bisschen verrückt.

Wie schön, dass es so etwas gibt.

 

Der Regen lag schwer auf der Erde, wie Perlen schmückte er dein Haar.

Die Stadt lag da in weiter Ferne. Die Nacht war warm und sternenklar.

Dann standen wir und lauschten und hörten, wie am Bergeshang

die Quellen leise rauschten, die Quellen leise rauschten.

        

Die kleine Bank ganz hinten im Park lädt ein zum Verweilen.

Sie ist einer meiner Lieblingsorte.

Einfach hinsetzen, am besten gemeinsam – still sein – nichts tun – sehen, was ist… –

Ein kleiner Spatz guckt mich mit seinen Knopfaugen frech an.

Mit seinem kurzen kräftigen Schnabel pickt er in der Erde herum.    

„Tschilp! Tschilp“ ruft er – und das hört sich an wie: „Hier bin ich! Hier bleibe ich!“

Sein „Tschilp“-Rufen holt sein Spatzen-Weibchen dazu. Nun picken sie gemeinsam.

Andreas Brehm, der einst Brehms Tierleben geschrieben hat, hat mal gesagt:

„Er ist ein schrecklicher Schwätzer und ein erbärmlicher Sänger.

Trotzdem schreit, lärmt und singt der Sperling,

als ob er mit der Stimme einer Nachtigall begabt wäre.“

 

Verweilorte sind wunderschön.

Wir lauschen dem Wind und den Vogelstimmen…

…und das Leben ist einfach da.

                                                                 

Nichts ist geschehn, und doch sing ich ein Lied:

Heut ist die glückliche Zeit meines Lebens!

Keiner will glauben, wenn nichts geschieht,

dies sei die glückliche Zeit meines Lebens.

 

Wenn mir im Licht eine Amsel sprüht,

so ist´s die von heute und nicht die von morgen.

Wenn mein Aug ihre Schattenspur sieht,

so nicht die von gestern und nicht die von morgen.

 

Die Stunde geht hin und nichts geschieht

als das Sprühn eines Vogels am Tag meines Lebens.

Und mein Lied ist kurz wie der Amsel Lied:

Heut ist die glückliche Zeit meines Lebens.

 

Eine Bank – in einem alten Kloster-Garten.

Ein Garten kann ein Paradies sein…

…mit den knorrigen Bäumen und seinem Blumenmeer.

Aus dem satten Grün heraus leuchtet es goldgelb, veilchenblau,

violett und mohnblumenrot.

 

Je näher ich an die Blüten herangehe, desto kunstvoller entfalten sie ihre Pracht.

Der Weihrauch und die Rosen duften –

und ein alter Baum zieht mich mit einem dicken Stamm

und ausladenden Zweigen in seinen Bann.

Er ist tief verwurzelt – und er streckt sich in den Himmel.

Ich lehne mich an den Baum – und lasse die Seele baumeln…

 

Bei einem Wirte wundermild, da war ich jüngst zu Gaste.

Ein gold’ner Apfel war sein Schild an einem langen Aste.

 

Es war der gute Apfelbaum, bei dem ich eingekehret.

Mit süßer Kost und frischem Schaum hat er mich wohl genähret.

 

Nun fragt’ ich nach der Schuldigkeit, da schüttelt er den Wipfel.

Gesegnet sei er allezeit von der Wurzel bis zum Gipfel.

 

Ich komme an einen breiten Fluss.

Am anderen Ufer sehe ich ein Haus mit einem roten Ziegeldach.

Vor dem Haus steht ein Tisch mit einer Bank.

Aus dem Schornstein des Hauses steigt friedlich der Rauch.

Auf dieser Seite des Flusses steht ein Mann mit einem Fernglas.

Er beobachtet das Haus auf der anderen Seite des Flusses.

Ich spreche ihn an. „Was machst du da?“

„Ich schaue hinüber“, sagt der Mann und deutet mit der Hand über den Fluss,

„Siehst du denn nicht? Da, da drüben, da wohnt das Glück.“

„Das Glück? Wieso meinst du das?“

„Ich weiß es“, sagt der Mann, „Ich sehe es doch.

Zuweilen kommt ein Mann aus dem Haus und pflanzt in dem Garten.

Und ab und zu sehe ich eine Frau, wie sie Wäsche auf der Wiese aufhängt.

Manchmal sitzen beide zusammen auf der Bank und schauen in die Abendsonne.“ –

„Und?“ –

„Begreifst du es denn nicht?“, sagt der Mann und deutet auf sein Fernglas, „das reine Glück!

So gut sollte man es einmal haben – hier an diesem trostlosen Ufer.“

 

Ich öffne meinen Rucksack.

„Wir haben zwar keine Bank, aber Steine, auf denen können wir sitzen.

Wir haben zwar keinen Tisch, aber ich kann dieses Tuch vor uns ausbreiten.

Ein Stück Brot habe ich noch und eine Flasche Wein – das reicht für uns beide.“ –

„Ich kann nicht“, sagt der Mann, „ich muss immerzu hinüberschauen zu jenem Glück.

Es ist einfach zu trostlos an diesem Ufer.“

 

Ja: Das Glück scheint immer anderswo zu sein

und lässt sich nur mit dem Fernglas beobachten.

Dabei ist es doch wunderschön, unterwegs miteinander Essen und Trinken zu teilen,

Brot und Wein –

und das bei einer guten Aussicht.

 

Wir sind unterwegs –

ein Leben lang.

Immer wieder gibt es Aufbrüche,

Umwege und Entdeckungen,

Krisen und Wandlungen.

 

Der Weg lässt niemanden unverändert.

Er verwandelt uns.

 

Martin Luther hat einmal gesagt:

„Wir sind in dieser Welt eilige Gäste.

Wir sind hier bloß wie in einem Wirtshaus,

wo man ein Glas Bier trinkt

und dann wieder weiter wandert -

heimwärts.“

 

Wir sind Gäste – willkommen auf Zeit,

eingeladen in das Gasthaus des Lebens.

Und immer wieder wissen wir nicht so genau,

wie es weiter geht

und wann es Zeit ist, die Koffer zu packen.

Ein guter Tag, an dem das Leben blüht,

ist oft ein Aufbruch.

Und manche Aufbrüche sind ohne Wiederkehr –

und dann ist nichts mehr wie es einmal war…

 

Wir sind Gäste in dieser Welt

wie in einem Wirtshaus,

trinken ein Bier, oder eins mehr –

und wandern dann wieder weiter.

… trinken ein Bier, oder eins mehr -

und wandern dann wieder weiter heimwärts.

 

Ja, Gäste sind wir in dieser Welt.

Ich bin ein Gast auf Erden.

Und in einem Moment, in dem mir diese Einsicht auf den Leib rückt,

lasse ich mir gerne sagen:

„Am Ende wird alles gut.

Und wenn es nicht gut ist, ist es auch noch nicht das Ende.“

 

Ich möchte das glauben.

Und möchte mich angesichts meiner Endlichkeit öfter fragen lassen:

Hast du heute schon gelebt?                                                       

 

Und mir dann sagen lassen:

Wenn du dir nicht sicher bist, dann rate ich dir:

Mach ein paar Fehler mehr als bisher,

damit du dein Gewissen spürst.

Versuche nicht, so schrecklich perfekt zu sein,

dass du auf andere nicht herabblicken musst.

 

Entspann dich mehr,

damit du genießen lernst.

Nimm vieles nicht mehr so ernst,

dass du ausgelassener und verrückter sein kannst.

Mach dir nicht mehr so viele Sorgen,

damit du die Leichtigkeit des Lebens entdeckst.

 

Besteige noch mehr Berge

und durchschwimme noch mehr Flüsse und Seen,

damit du die Höhen und Tiefen des Lebens spürst.

Und beobachte noch mehr Sonnenuntergänge,

damit deine Gefühle nicht erkalten.

 

Iss noch mehr Eiscreme und noch größere Tüten davon;

und gehe barfuß, damit du spürst,

dass du trotz allem Boden unter den Füßen hast.

 

Umarme die Menschen,

die du magst – und sage ihnen das.

Dann bist du ein Segen

und trägst den Segen Gottes in die Welt.                                                                  

 

Wie die Straße uns zusammenführt

und der Wind sich in den Rücken legt,

wie die Sonne unsre Seele wärmt

und der Regen sanft auf die Felder fällt,

so segne uns Gott,

segne uns Gott, bis wir uns wieder sehn.

 

May the road rise to meet you,

may the wind be always in your back,

may the sun shine upon your face,

may the rain fall softly on your fields,

until we meet again, may Gods hold you

in the palm of his hand.

 

Wie die Straße uns zusammenführt

und der Wind sich in den Rücken legt,

wie die Sonne unsre Seele wärmt

und der Regen sanft auf die Felder fällt,

so segne uns Gott,

segne uns Gott, bis wir uns wieder sehn.

 

 

Es gilt das gesprochene Wort.

 

Musik dieser Sendung:

Die Lieder stammen von folgenden Alben:

Fritz Baltruweit – Unterwegs

Fritz Baltruweit – Gott gab uns Atem

Fritz Baltruweit – Du leihst mir deine Flügel