Erde zu Erde.

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Erde zu Erde.
Bestattungskultur im Wandel
21.11.2021 - 07:05
Über die Sendung:

 

Der "Feiertag" im DLF zum Nachhören und Nachlesen.

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Während meiner Ausbildung zum Pfarrer besuchte ich einen Kollegen, der gerade seine erste Stelle in der Prignitz, im Nordwesten von Brandenburg, angetreten hatte. Er zeigte mir die kleine, völlig verfallene Kapelle eines alten Adelsgeschlechtes. Dort hatten wahrscheinlich die Jugendlichen des Dorfes die Särge der Familiengruft geöffnet. Wie in einem Theater waren vertrocknete Mumien im Kirchraum platziert: eine auf der Kanzel, zwei auf dem Altar und einige als Zuschauer auf den Bänken. Ein makabres Schauspiel. Wir überlegten, ob wir diese absurde Inszenierung selbst beenden. Doch mein Kollege entschloss sich, dies zunächst anzuzeigen; und so verließen wir die Kapelle, die doch ein Ort ehrenden Gedenkens sein sollte – und über viele, viele Jahre wohl auch gewesen war. Ich war an die Mumien im Berliner Pergamonmuseum erinnert und habe mich gefragt, ob wir Kulturmenschen da nicht ähnlich pietätlos verfahren. Im Museum geht es natürlich nicht um Selbstbelustigung wie bei gelangweilten Jugendlichen, aber auch da findet eine Inszenierung statt, die völlig ignoriert, was sich Menschen einmal für ihre Totenruhe gewünscht hatten. Aus dem, was bei der Bestattung zumindest für die Angehörigen noch als Person gegenwärtig war, wird ein Objekt, ein bloßer Gegenstand der Betrachtung. Einerseits können einen beide Inszenierungen in hohem Maße verstören, andererseits sind sie vielleicht auch nur das Resultat dessen, was der Prediger Salomo in der Bibel mit einigem Sarkasmus beschreibt:

 

Es geht dem Menschen wie dem Vieh: Wie dies stirbt, so stirbt auch er, und sie haben alle einen Odem, und der Mensch hat nichts voraus vor dem Vieh; denn es ist alles eitel. Es fährt alles an einen Ort. Es ist alles aus Staub geworden und wird wieder zu Staub. Wer weiß, ob der Odem der Menschen aufwärts fahre und der Odem des Viehes hinab unter die Erde fahre? So sah ich denn, dass nichts Besseres ist, als dass ein Mensch fröhlich sei in seiner Arbeit; denn das ist sein Teil. Denn wer will ihn dahin bringen, dass er sehe, was nach ihm geschehen wird?

(Prediger 3,19-22)

 

Es geht in dieser Feiertagssendung um die Vielfalt und den Wandel in der Bestattungskultur. Wir hören Jazz-Musik aus New Orleans, mit der die Schwarze Community ihren Toten die letzte Ehre erweist.

 

Es ist nicht leicht, dem Rat des Predigers zu folgen und fröhlich zu sein bei seiner Arbeit und den Tod einfach auszublenden. Es ist zwar ein schönes Bonmot, wenn der antike Philosoph Epikur sagt, dass uns der Tod nichts angeht, denn wo der Tod ist, sind wir nicht; und wo wir sind ist der Tod nicht. Man lächelt, ist vielleicht sogar für einen Augenblick beruhigt, doch schon, wenn einem das Haustier stirbt, ist der Tod doch da, wo man ist, und man kann ihn nicht einfach weglächeln. Beim Tod eines lieben Angehörigen bleibt man selbst zwar auf der Seite der Lebenden, aber man stirbt doch ein wenig mit. Unabweisbar bildet der Tod einen Teil unseres Lebens und wir müssen uns ihm stellen. Dabei geht es nicht nur um die eigene Sterblichkeit, sondern auch darum, wie wir mit dem Tod der anderen umgehen. Wie zentral gerade dieser Aspekt bei der Menschenwerdung des Menschen ist, zeigen uns die Anthropologen, die in der Lokalisierung von Grabanlagen für die verstorbenen Artgenossen ein erstes Indiz dafür sehen, dass der Mensch aus der Linie seiner tierischen Vorfahren heraustritt. "Dabei werden die ältesten bisher gefundenen Gräber auf etwa 50.000 vor Christus datiert. Zu den ältesten Beerdigungsformen zählt das so genannte Hockergrab: Darin liegt der Leichnam wie ein Embryo mit angezogenen Beinen und gekrümmten Rücken auf der Seite in einem Steingrab." (1)

 

Wer so bestattet, weiß um den eigenen Tod, ist herausgetreten aus dem bloßen Hier und Jetzt; lebt also nicht nur in der Gegenwart, sondern erinnert seine Geschichte und blickt in die Zukunft. Vor allem aber ergeben sich viele offene Fragen. Gina Ruck-Pauquét begegnet ihnen so:

 

Warum

ist denn der gestorben?

Und wohin?

Und ist er morgen auch noch tot?

Auf seinem Grab, da blüht es rot.

Doch da ist nur sein Körper drin.

Seine Furcht und sein Glück,

seine Traumgestalten,

und was in seinen Worten enthalten,

ist nicht mit Erde zugedeckt.

Wo hält sich das alles versteckt?

Was er gehofft hat und geliebt,

ob‘s das noch gibt?

Ob es einer weiß?

Und versteht,

wohin alles geht?

(2)                         

 

Mit offenen Fragen, ohne greifbare Antworten lässt sich schwer leben. So hat jede Kultur, jede Religion Bilder und Narrative entwickelt, um den Tod jeweils in einen sinngebenden Zusammenhang zu stellen. Selbst die Verächter der Religion verweisen sehnsuchtsvoll auf den Sternenhimmel, wenn sie den Tod des DDR-Kosmonauten Siegmund Jähn betrauern. Der Schriftsteller und Kommunist Louis Fürnberg bezeugt mit seinem Hinweis auf das Grün, das über seinem Grab erblüht: ein bloßes Verstummen vor der Macht des Todes soll es nicht geben.

 

Wenn ich einmal heimgeh,

dorthin, woher ich kam,

aus den Tiefen der Wälder

und hinter den Urnebeln hervor,

wird mein Heimweh nach der Erde

nicht geringer sein.

Ich werde keine Ruhe finden

und mit dem Staube kämpfen,

Der tun wird, als wär er meinesgleichen.

Mit den ersten Schneeglöckchen

werd ich auf den Wiesen stehen,

die noch gelb sind vom Winter.

Mit den Maulwürfen werde ich

die Erde aufbrechen über mir.

Wenn ich einmal heimgeh,

dorthin, woher ich kam,

werde ich ein Fremder sein

an meinem Ursprung.         

(3)               

 

Jenseits aller kulturellen und religiösen Unterschiede haben sich überall Rituale entwickelt, mit denen Menschen von ihren verstorbenen Mitmenschen Abschied nehmen und sie zur letzten Ruhe geleiten. Manchmal übrigens durchaus verbissen und in Abgrenzung zu anderen. Was durchaus ein wenig lächerlich und dabei verzweifelt anmutet angesichts der Hilflosigkeit, mit der letztlich doch alle dem Tod gegenüberstehen. Die Hindus beispielsweise verbrennen ihre Toten. Mein Freund Raj hat seinen Vater so bestattet. Er hat ihn in seinem Heimatort in einem Ritual unter Anteilnahme der ganzen Familie verbrennen lassen und ist dann mit der Asche des Vaters nach Haridwar gereist, um sie dort von einem Brahmanen, in einem weiteren Ritual in den Ganges streuen zu lassen. Dabei steht der Fluss für das Bild der Heimkehr oder auch der Wiedergeburt. Und weil hinter der Feuerbestattung in Asien ein religiöses Weltbild steht, meinte man im christlichen Abendland lange Zeit, dagegen ankämpfen zu müssen, so als würde der Vollzug dieser Bestattungsart christliches Denken unterminieren, ihm die Grundlage rauben. Erst auf Druck der Freidenkerbewegung wurde es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts möglich, sich auch in Deutschland kremieren zu lassen. Trotz früherer kirchlicher Vorbehalte ist die Feuerbestattung inzwischen auch bei christlichen Bestattungen in den Großstädten eher die Regel als die Ausnahme. Doch mit der Säkularisierung und Pluralisierung der Gesellschaft haben die Religionsgemeinschaften die Meinungsführerschaft verloren, wenn es darum geht, wie bestattet werden soll. Zunehmend sind es nicht einmal die Angehörigen, die über die Art der Abschiednahme bestimmen; dann geben Menschen angesichts ihres unvermeidlichen Todes selbst sehr genaue Anweisungen, wie mit ihnen zu verfahren sei. So ging die Entscheidung eines vierzehnjährigen Mädchens durch die Presse: Angesichts ihres unheilbaren Krebsleidens erstritt sich die Vierzehnjährige vor einem Londoner Gericht das Recht, nach ihrem Tod mit dem sogenannten Kryonik-Verfahren eingefroren zu werden. Sie wird mit diesen Worten zitiert:

 

Ich glaube, die Konservierung durch Einfrieren gibt mir die Chance, geheilt und wieder aufgeweckt zu werden – und wenn es erst in Hunderten von Jahren ist. (4)

 

Ein Versuch, dem eigenen Dasein Ewigkeit zu verleihen, waren die Pyramiden in Ägypten. Und tatsächlich erinnert man sich durch diese kolossalen Bauwerke bis heute an die Namen der Pharaonen. Die kleinen Geschwister der Pyramiden sind die Mausoleen, die sich auch auf vielen deutschen Friedhöfen befinden. Auch sie scheinen wie für die Ewigkeit gebaut. Aus wertvollem Gestein und mit großer handwerklicher Finesse errichtet, sind sie eine Zierde für jeden Friedhof. Jedenfalls in den ersten Jahrzehnten nach ihrer Fertigstellung. Viele entstanden im 19. Jahrhundert; und so sind sie inzwischen in die Jahre gekommen. Anders als die Pyramiden, die aus massiven Steinquadern errichtet wurden, ist die filigrane Bauweise dieser Mausoleen angreifbarer für den Zahn der Zeit. Sie bedürften eigentlich der ständigen Pflege und der gelegentlichen Instandsetzung. Doch den begüterten Patriziern, Industriellen, Handwerkern, die ihren Familien diese Gedenkstätten errichten ließen, ist unter den Wirrnissen des letzten Jahrhunderts die Erinnerung an die Ahnen abhanden gekommen; oder ihnen fehlt inzwischen die wirtschaftliche Potenz, um die Totenhäuser dauerhaft zu erhalten. Und so verfallen viele beachtenswerte Gedenkstätten und nur in einzelnen ausgewählten Fällen springt der Staat ein, um dieses Kulturgut zu erhalten. Um die restlichen Bauten nun aber nicht  dem Verfall zu überlassen, haben viele Friedhöfe die Initiative ergriffen:  Dort, wo keine Erben mehr da sind, die ihre Familientradition pflegen wollen oder können, werden die Mausoleen kulturbeflissenen Sponsoren angeboten, damit sie sich dann in diesen historischen Grabanlagen bestatten lassen können - unter der Bedingung, dass sie die Kosten der Restaurierung übernehmen. Einen Unterschied zu den Ersterbauern allerdings dürfte es geben: Nachdem man gesehen hat, wie schon nach nur gut einhundert Jahren sich der Wunsch, etwas für die Ewigkeit zu errichten, in eine Ruine zu verwandeln beginnt, dürfte den Neunutzern bewusst sein, dass sie mit ihrer Erinnerungskultur nur ein eher kleines Zeitfenster belegt haben. Nicht nur im Umgang mit denkmalgeschützten Grabstätten gibt es auf unseren Friedhöfen ein ziemlich striktes Reglement, was die Grabgestaltung betrifft. Zur Wahl stehen die Erdbestattung und die Feuerbestattung. Dabei allerdings gibt es ein breites Spektrum, in welcher Weise diese Bestattungsarten auf den Friedhöfen vollzogen werden können. Das reicht von der anonymen Urnenbeisetzung auf einer Wiese über die Urnenwand und die einfache Erdbestattung bis hin zum Familiengrab in einem aufwendig gestalteten Mausoleum. Immer öfter wird der Wunsch nach einer naturnahen Bestattungsart geäußert. Die Beisetzung einer Urne im Umfeld eines speziell ausgewählten Baumes empfinden Menschen als eine Rückkehr in den Kreislauf der Natur oder den „Circle of Life“. Eine ganz neue Bestattungsart, für die man sich gerade um die behördliche Genehmigung bemüht, läuft unter dem Namen Re-erdigung. Dahinter steht die Idee, den natürlichen Prozess der Verwesung im Grabe biologisch zu steuern und zu beschleunigen. Sie geht davon aus, dass sich dieser Prozess in einem speziellen Kokon unter Beigabe von natürlichen Substraten auf vierzig Tage verkürzen lässt. Dabei entsteht größtenteils kompostierte Erde, die dem Kreislauf der Natur direkt zugeführt werden kann. Die wenigen Knochen, die danach übrig bleiben, werden dann, wie schon in der orthodoxen Bestattungspraxis üblich, in kleinen Behältnissen beigesetzt. Dies kann auf Friedhöfen in der Erde oder in Kolumbarien im Umfeld von Urnen geschehen. Ökologisch ist die Methode der Re-erdigung insbesondere im Vergleich mit der Feuerbestattung deutlich überlegen, da der CO2-Ausstoß bei der Verbrennung beträchtlich ist. Weiterhin wird die biologische Substanz eines menschlichen Körpers in der Erde gebunden und steht damit den Lebenszyklen der Natur weiterhin zur Verfügung.

 

Aus meinen Gesprächen als Pfarrer weiß ich, dass jede Bestattungsart bei den meisten Menschen starke Emotionen auslöst. Allein in meiner kleinen Familie gibt es sehr unterschiedliche Präferenzen. So haben wir nun tatsächlich ein Familiengrab mit drei Stellen für Särge und drei Stellen für Urnen erworben, damit jede und jeder die Bestattungsart bekommt, für die die Entscheidung gefallen ist. Ich persönlich hoffe auf die Re-erdigung. Die vierzig Tage, die der Körper bei dieser Bestattungsart braucht, um sich zu zersetzen, entspricht ganz der biblischen Tradition, nach der große Veränderungen genau diese Zeitspanne brauchen, um sich zu vollziehen. Jesus war vor seinem öffentlichen Auftreten vierzig Tage in der Wüste; vierzig Tage liegen zwischen Ostern und Himmelfahrt. Ich denke, dass diese Zeit auch im Trauerprozess der Hinterbliebenen zu einer guten Tradition werden kann. Mit der Überführung der Gebeine zu einer letzten Ruhestätte auf dem Friedhof ist dann noch mal ein deutlicher Abschluss markiert, der bei einer Erdbestattung wenige Tage nach dem Eintritt des Todes für die Hinterbliebenen oft viel zu früh und innerlich unvorbereitet kommt. Das musste ich in Trauergesprächen immer wieder hören und habe es auch selbst schon so empfunden. Die Vorstellung, dass die bei der Re-erdigung entstandene Humuserde ein guter Nährboden für den Friedhofspark sein wird, ist mir ebenfalls ein angenehmer Gedanke. Ich vermute allerdings, dass wir uns auch über diese Bestattungsart nicht mit der ganzen Familie einigen werden. Doch das ist aus meinem Verständnis auch gar nicht nötig. Denn die Bestattungskultur hat in der christlichen Tradition einen durchaus nachgeordneten Stellenwert. So zeigt schon der Apostel Paulus viel größeres Interesse für das, was nach dem Tod kommt. Ihm geht es um die Hoffnung, die weiter reicht – um Verwandlung.

 

Was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. Und was du säst, ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, sei es von Weizen oder etwas anderem. Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er will, einem jeden Samen seinen eigenen Leib… So auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft. Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib... Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15, 36-38; 42-44;54+55)

 

Mit diesen Worten fasst der Apostel die Osterbotschaft zusammen, nicht ohne Trotz womöglich, sicher mit viel Hoffnung. Da bleibt nur ein begrenzter Raum für den Tod, für Trauer und Abschiedsrituale. Jesus bringt seinen Widerstand gegen die Macht des Todes verstörend pietätlos auf den Punkt, wenn er von einem seiner Jünger verlangt: „Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes!“ (Lukas 9,60) In der Nachfolge Jesu, hat man dem Tod durchaus mit einer gewissen Missachtung zu begegnen. Der Tod hat seine Macht verloren, man darf ihn sogar verhöhnen und verspotten. Doch auch da geht es mir persönlich ganz so wie bei den eingangs zitierten Worten eines Epikur: dass uns der Tod nichts angeht, denn wo der Tod ist, sind wir nicht; und wo wir sind ist der Tod nicht. Ich höre es; und es tröstet mich nur wenig, zu wenig, ehrlich gesagt. Zwar kenne ich die Gelassenheit gegenüber dem Tod, die meinem Glauben entspringt; doch ich kenne auch die Verzweiflung angesichts der Realität des Todes. Unsere Bestattungskultur versucht, dem mit der Vielfalt ihrer Angebote zu begegnen. Sie gibt uns zumindest einen Rahmen, wenn wir Abschied nehmen müssen. Und deshalb verstehe ich unsere Bestattungskultur vor allem als eine Kultur der Barmherzigkeit.

 

Es gilt das gesprochene Wort.

 

Musik dieser Sendung:

Magnificent Seventh’s Brass Band, Traditional, CD-Titel: Authentic New Orleans Jazz Funeral
 

Literaturangaben:
1) https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/tod_und_trauer/bestattungskultur/index.html

2) Gina Ruck-Pauquét aus: Peter Neysters, Karl Heinz Schmitt, ‚Denn sie werden getröstet werden‘, München 1993, Seite 63

3) Louis Fürnberg, Epilog, aus: https://www.babelmatrix.org/works/de/Fürnberg%2C_Louis-1909/Epilog

4)https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/kryonik-wie-funktioniert-die-leichenkonservierung-a-1122126.html