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Doch, es gibt volle Kirchen. Wenn Nico Wieditz spielt zum Beispiel. Der Musiker aus Thüringen bringt mit seiner Orgel Menschen zum Weinen und Tanzen. Eine Ahnung von "Gott ist ein DJ" klingt durch die Kirchengewölbe.
Der Orgel-Rebell aus dem Osten
Wie Nico Wieditz die Kirchen füllt
11.01.2026 07:05

Doch, es gibt volle Kirchen. Wenn Nico Wieditz spielt zum Beispiel. Der Musiker aus Thüringen bringt mit seiner Orgel Menschen zum Weinen und Tanzen. Eine Ahnung von "Gott ist ein DJ" klingt durch die Kirchengewölbe.

Sendetext nachlesen:



Volle Kirchen?
Ja, die gibt’s, allen Unkenrufen zum Trotz. Und nicht nur an Weihnachten. Da gibt es in Thüringen einen Musiker, der schafft das. Nico Wieditz füllt mit seinem Können – und mit seiner Botschaft – die größten Kirchen. Sein Programm "Starlights live" bringt bei jeder Aufführung Hunderte Menschen in die Gotteshäuser. Was da passiert? Das möchte ich wissen. Ich mache mich auf nach Leipzig. Nachmittags klopfe ich an einer Kirchentür. 

Nico Wieditz:
(Kirchentür) "Hi. Wir sind heute in der Peterskirche in Leipzig. Und zwar ist das eine der Kulturkirchen in Leipzig. Und die Besonderheit hier ist:  auf der Orgel, auf der ich heut spiele, ist ne klitzekleine Orgel. Die zeig ich dir mal. Die hat nur acht Register. Und die Herausforderung ist es heute, diese Orgel zum Klingen zu bringen in der gesamten Kirche. Und dazu müssen wir die Orgel mikrofonieren, das heißt, wir bringen Mikrofone in die Orgel und richten die so aus, dass wir über eine PA-Anlage, die wir dafür aufbauen, den Sound in jede Ritze dieser Kirche bringen, damit auch derjenige, der unter der Empore hinten sitzt, auch dieselben Klangeigenschaften hört wie jemand, der vorne in den ersten Reihen sitzt. Weil das ist mir wichtig, dass das Publikum überall gleich hört und wir keine Abstriche machen müssen vom Raum her und trotzdem die Magie von so einer Kirche mitbringen können: Das ist halt cool und das mögen die Leute ungemein. 

Der Vorverkauf lief bombastisch. Also viele Menschen machen sich heute auf den Weg, um hierher zu kommen. Wo ich immer denke: Krass, wie geht das? Ja, und somit erreichst du halt eine Vielschichtigkeit an Menschen und auch an Generationen - das ist für mich Lebenserfüllung und Kindheitstraum-Erfüllung kann man sagen, ja. Das habe ich mir immer gewünscht, sowas mal machen zu dürfen."

Nico Wieditz kommt aus dem Dorf Möhra in Thüringen. Der Ort gilt als der Stammsitz der Familie von Martin Luther. Man könnte sagen: Möhra hat Tradition darin, Herkunftsort für Menschen zu sein, die Glaubensdinge neu denken. Der Musiker Nico Wieditz hat eine ganz eigene Weise entwickelt, Popmusik und Glaube zu verbinden. Wieditz spielt Orgel. Das hatte sich sein Urgroßvater sehnlich so gewünscht. Dabei ahnte der wahrscheinlich nicht, in welcher Weise der Urenkel die Orgel traktieren würde. Lädt Nico Wieditz zu Orgelkonzerten ein, sind die Kirchen brechend voll. Am Altar steht eine Leinwand. Auf der ist Wieditz zu sehen, aufgenommen von einer Kamera an der Orgel. So sieht das Publikum, wie er spielt. Und hört, was er spielt: Popsongs auf Orgel mit Schlagzeug vom Band.

        
"Starlights Live – Die SynthPhonische Orgel-Show". So heißt das Projekt von Nico Wieditz. Hunderte Male hat er es schon aufgeführt, hauptsächlich in ostdeutschen Kirchen. Die sind meist überfüllt. In solchen Momenten denkt er auch an seine Großmutter – erzählt er mir.

Nico Wieditz:
"Ich habe als Kind immer nach Lichtmomenten gesucht. Ich habe viele Träume gehabt, wie ich mich später mal sehen möchte. Also waren‘s für mich wichtige Momente, die mich immer sehr, sehr positiv gehalten haben. Und immer daran zu glauben, dass es weitergeht und dass es besser geht. Und irgendwann sagte meine Oma mal zu mir: "Junge, wenn’s dir später mal gut geht, dann gib was davon ab, weil andere Menschen brauchen das genauso, wie du das gebraucht hast. Und wenn du viel davon hast, von Licht, dann teil das mit anderen, damit‘s anderen auch wieder gut geht. Und das verbinde ich eigentlich so mit meinem Leben: Etwas mit Menschen und für Menschen zu tun. Das ist so die Devise, die halte ich auch zum Beispiel in meinen Konzerten für wichtig."

 

Nico Wieditz:
"Ich dachte na ja wenn 30 Leute kommen… Und auf einmal war die Kirche bis zum Anschlag aber sowas von voll. Und damit hat nun wirklich keiner gerechnet. Und ich war da auch völlig perplex, hab dann mein Programm wirklich runtergezogen. Und ich habe gemerkt: Wow. Die Menschen sind einfach voll dabei, und denen gefällt das. Und da gabs die Situation bei einem Konzert das werde ich nie vergessen. Da wars zu Ende und ich verabschiede mich immer von den Leuten persönlich am Ausgang. Und da kam ein Mann mit dem Hut raus auf Krücken gelaufen und hielt an. Und guckte mir ganz tief in die Augen sagte: So, jetzt setze ich Ihnen mal den Hut eines 97jährigen Menschen auf und hat er gesagt mit zitternder Stimme da muss ich erst 97 Jahre werden, um das zu erleben ich bin so dankbar. Dass ich das heute mit ihnen erleben durfte, das habe ich noch nie, sowas gesehen, und es war so schön auch die modernen Stücke." Und da habe ich nun auch so Sachen wie ‚Das Boot‘ gespielt oder ‚Eye of the Tiger‘ - und das hat sich so ein Mann wirklich gemerkt der hat gesagt: Ich höre sehr viel und gib mir noch immer in die Kirche gegangen aber sowas hätte ich mir auch früher mal öfter gewünscht, einfach mal was anderes hören und wo man auch mal so mitsingen kann, was einem so gefällt. Und das hat mich berührt da habe ich gesagt: Genau dafür machst du das für diese Menschen tust du das weil die das auch mögen und extra zu dir kommen und mitfiebern und dabei sind. Und dann habe ich diese Idee weiter ausgereizt, habe dann dazu ein Video-Konzept entwickelt und bin dann 2018 richtig auf Tour damit gegangen. Und es waren alle Kirchen ausverkauft. Auf Anhieb. Ich habe gedacht, was ist das denn? Das gibt's doch gar nicht."

Wieditz hat vermutlich einen Nerv getroffen bei jenen, die sonst nicht mehr in die Kirche gehen. Vielleicht ist der Erfolg der "Starlight"-Show auch ein Beleg dafür: Es geht gar nicht um die Trennung von Popmusik und "klassischer" Musik. So wenig es um Unterschiede von "alten" und modernen Instrumenten geht. In einem seiner Stücke führt Wieditz mir das eindrücklich vor. 

Nico Wieditz:
"Wenn ich die Toccata jetzt zum Beispiel spiele, dann ist es eine Art Improvisation. Also eine Mischung aus Improvisation und eine Mischung aus der tatsächlich gespielten, aus der tatsächlich gespielten Komposition. Und ich verknüpfe dann meistens wie Bach, Toccata verknüpf ich dann im Programm mit ABBA zusammen und da heißt dann zum Beispiel Toccata "Tocabba"."

Nico Wieditz:
"Und da wird dann einfach Toccata mit ABBA vermischt und das fetzt die Leute jedes Mal richtig weg, weil das erwarten die nicht, ja. Und ich sage: Wenn Bach heute noch leben würde, der würde sich mit Synthesizern umgeben. Das war nämlich ein Klangfaszinator, der hat nämlich Klangvariationen geliebt. Wenn der das hätte, was wir heute haben, der würde nicht nur an seiner Kirchenorgel oder irgendwelchen klassischen Sälen sitzen, da bin ich ganz sicher, ja dann wäre es nicht Bach! Aber damals gab es halt nichts anderes. Damals konnte man nur so Musik machen."

Nico Wieditz reizt die Nähe von Pop und Kirche aus. Er kitzelt die Reaktion der Menschen heraus. Sogar in der Weihnachtszeit.

Nico Wieditz:
"Und da habe ich gesagt zum Abschluss, das war ja Weihnachtsshow: Jetzt singen wir zusammen "We Will Rock you". Und dann habe ich gesagt: Aber leider habe ich kein Schlagzeug hier, das heißt: Ihr müsst das jetzt machen! So, wenn 750 Leute mit den Ellbogen auf die Brüstung hauen und mit den Füßen dann den Endschlag setzen, da bewegt sich eine Kirche wörtlich. Ich habe das bis oben und das Dach gemerkt, und wie die Leute gesungen haben "We will rock you" und mitgegangen sind und hinterher gefeiert haben. Das war für mich auch so ein Höhepunkt, wo ich sage: Wow, das treibt uns alle so richtig auf das höchste Gefühl, was wir haben können. Und danach kam "Stille Nacht" - und da ist Magie passiert, weil alle Menschen, die da waren, haben richtig laut mitgesungen und sind aufgestanden. Da waren sieben Pfarrer aus zwei oder drei Bundesländern da zu diesem Konzert. Und denen standen auch die Tränen in den Augen. Und da habe ich hinterher zu denen auch gesagt: Leute, das war pure Magie, das war pure Liebe, was da entstanden ist. Und das müsst ihr euch bewahren, weil so wünsche ich mir Kirche einfach. Und so kriegt ihr die Leute auch wieder. "We Will Rock You" hat mit Weihnachten eigentlich gar nichts zu tun und das ist genau der Punkt: Die Klangfarben von Musik haben für mich keine Bewandnis. Ob nun Weihnachten oder Frühjahr oder Herbst oder Winter oder irgendwas anderes ist. Für mich hat Musik die Bewandnis dass sie da gespielt wird wo man sie auch wirklich ausleben kann. Die Texte selber sind nicht immer Bestandteil des Ganzen, weil die Orgel spielt meistens instrumental. Aber die Melodien bewegen die Menschen. Die Melodien verbinden Menschen emotional. Wenn ich zum Beispiel "The Winner Takes It All" oder "Thank You For The Music" von Abba spiele. Die Menschen verbinden die Melodien mit vielen Erinnerungen aus ihrem Leben und die bringen das dann dort in der Gemeinschaft zusammen. Und diese Gesamtemotion, die ist für mich die Grundlage, um Menschen auch wieder zusammenzuführen. Und das sollte Kirche machen als Gemeinschaft."

Das möchte ich miterleben. Am Abend besuche ich die Show von Nico Wieditz und staune: Die Peterskirche sieht aus wie ein Kino. Vor dem Altarraum eine riesige Leinwand. Die Säulen der Kirche sind in violettes Licht getaucht. An der Decke wandern Lichtpunkte und erzeugen Sternenhimmel-Feeling, passend zum Show-Titel "Starlights Live". Die Kirche ist voll. 

Etwas schüchtern taucht Nico Wieditz vor der Leinwand auf. Er hat sich ein hellblaues Showhemd angezogen, trägt eine dicke dunkle Hornbrille - der fast 50-Jährige ist eine Erscheinung. Er begrüßt das Publikum, setzt sich an die Orgel. Plötzlich erscheint sein Gesicht auf der großen Leinwand. Zwischendurch schaltet er die Kameras um, dann sind seine Hände zu sehen, wie sie die beiden Manuale traktieren und Register ziehen. Scheinwerfer verwandeln die Musik in pulsierende Party-Farben. Verstärker-Säulen beschallen von vorne und von der Seite die 700 Menschen. Der satte Sound sorgt für ein professionelles Konzerterlebnis.

Nico Wieditz präsentiert sein Können. Der Autodidakt webt Lieder unterschiedlicher Genres zusammen. Mal dröhnt Martin Luthers Reformationslied "Ein feste Burg ist unser Gott" durchs Kirchenschiff. David Bowies "China Girl" geht in "Skandal im Sperrbezirk" der bayerischen Spider Murphy Gang über. Viele im Publikum hält es nicht auf den Plätzen. Lauthals singen sie mit. "Ihr seid in der Kirche, ihr dürft euch gehen lassen": Diesen Wunsch von Nico Wieditz nimmt das Publikum gerne auf. 

Zwischendurch erzählt Wieditz Geschichten, ermutigt Menschen, wieder mehr miteinander zu unternehmen, statt nur aufs Handy zu starren. Dann singt er herzzerreißend den Song "Schwanenkönig", den die Rockgruppe Karat 1980 in Ostberlin aufgenommen hat. Das gleichnamige Album ist zeitgleich in beiden Teilen Deutschlands erschienen. Kurz danach haut Wieditz in atemberaubendem Tempo die Filmmusik vom "Fluch der Karibik" in die Tasten.

Souverän führt er durch Rock-Songs, Klassik, Schlager und Volksmusik. Wenn es ein Gemeinsames aller Lieder gibt, die er spielt, dann das: Sie alle sind Volks-Lieder im besten Sinne. Er zeigt: Die Orgel war und ist eigentlich ein Volks-Instrument, das Melodien ins Herz und in die Beine der Menschen bringen kann. Die 700 Menschen feiern jedes Stück der Show bis zum Letzten. Überall sind glückliche, befreite Gesichter zu sehen. Sie tanzen und singen mit, denn "God Is a DJ". Bei "We Will Rock You" und dem "Zillertaler Hochzeitsmarsch" bebt das Gebälk. Ein schlageriges Finale bringt alle aus dem Häuschen. Auf wundersame Weise verwandeln sich die kultigen Schlager in Glaubensbekenntnisse, in denen Gott nicht genannt wird, aber gegenwärtig ist: "Er gehört zu mir". Und dass Marmor, Stein und Eisen brechen, die Liebe Gottes aber nicht: Das steht doch so ähnlich schon in der Bibel. 

Drei Zugaben spielt Nico Wieditz. Dann erst gehen die 700 Gäste nach Hause. Mit vielen Liedern auf den Lippen und im Herzen treten sie vom künstlichen Kirchensternenhimmel unters echte Leipziger Firmament. 

Was ist das für ein Mann, der mit Musik und Sternen so viele Emotionen wecken kann und dem das gelingt, wovon Kirchenverantwortliche oft träumen: Dass Menschen in der Kirche tanzen, lachen, laut singen und außer Rand und Band sind? Am nächsten Tag besuche ich Nico Wieditz in seinem Studio.  

Nico Wieditz:
"Dunkelheit und Licht spielen in meinem Leben zum Beispiel eine ganz große Rolle. Und Licht hat immer sowas Ewiges für mich, und Dunkelheit ist ein Verbündeter und Licht kommt nach der Dunkelheit. Aber die Dunkelheit ist halt nie das Ende, so wie es auch in einem meiner Songs beschrieben ist, "Shining Stars". Und das ist das Thema meines Lebens, was ich auch immer mit den Menschen gerne mal teile auch in den Konzerten."

Nico Wieditz setzt sich ans Keyboard und spielt seinen neuen Song "Shining Stars".
       
Text: So let's embrace the darkness as we are / We're unashamed and full of grace forever / Can't you see in us will rise a shining star / in the shadows its not the end

Nico Wieditz:
"Ja, es hat halt sehr, sehr viel Tiefe und es berührt mich auch jedes Mal. Ich sing den Song auch sehr gerne, weil‘s mich tief im Herzen berührt. Da ist der Song auch entstanden. Ich singe in dem Song zum Beispiel auch: Lasst uns die Dunkelheit doch einfach umarmen. Lasst uns die Dunkelheit als eine Art Verbündeten sehen. Ja, am Ende werden wir doch sowieso wieder Licht. Aber die Dunkelheit kann ein Teil von uns sein. Und für mich hat das Licht halt kein Ende und die Dunkelheit ist ein Übergang. Und das erzählt davon, dass wir am Ende sowieso wieder alle leuchtende Sterne werden, egal ob wir durch das dunkelste Tal laufen. Am Ende ist immer Licht. Und ich hab selber Depressionen gehabt und ich war ganz unten. Aber ich wusste: Irgendwann geht der Weg nur noch nach oben. Und wenn man das für sich erkannt hat und auch entdeckt hat, dann kann man das auch lernen auszubalancieren. Aber ich sag mal so: Es sind immer so Lichtpunkte im Leben, die triggern mich halt, auch immer wieder an dieser Balance festzuhalten, sich zu reflektieren. In meinem Leben ist halt Musik der Lichtblick, der mich immer gerettet hat. Die Heilung, die seelische Heilung."

"Shining Stars": Mit diesem Ohrwurm verlasse ich das Studio. "Lasst uns die Dunkelheit umarmen so, wie wir sind", hat er gesungen, "wir sind ohne Scham und für immer voller Anmut / Seht ihr nicht? In uns wird ein leuchtender Stern aufgehen. / Die Schatten sind nicht das Ende." 

Wie schön, denke ich, dass es solche kreativen Querköpfe wie Nico Wieditz gibt, die die Kirchen füllen und die Menschen spüren lassen: Der Geist durchweht nicht nur bei Gottesdiensten die Kirchen – und nicht nur in klassischen Konzerten. Kirchen bieten auch auf unerwartete Weise Wohlfühlmomente. Kirche ist nicht von gestern – sie öffnet sich dem Heute. Und natürlich auch den Menschen, die dem Vorurteil aufsitzen: ‚In Kirchen geht’s nur zu wie vor hundert Jahren.‘ Ich gebe zu: Manchmal denke ich das auch. Und dann gehe ich doch wieder hin und entdecke: Da sind Menschen wie Du und ich. Mit denen kann ich feiern, singen und sogar mal Tränchen fließen lassen. Zu Abba und Bach. Oder der Verbindung von beiden: Toccabba. 

Es gilt das gesprochene Wort.


Musik dieser Sendung:

1. Nico Wieditz: Fluch der Karibik  
2. Nico Wieditz: Game oh Thrones         
3. Nico Wieditz: Drei Nüsse für Aschenputtel
4. Nico Wieditz: Toccabba           
5. Nico Wieditz: Toccabba (Money, Money, Money)   
6. Nico Wieditz: Solang man Träume noch leben kann            
7. Nico Wieditz: Smooth Criminal            
8. Nico Wieditz: Fluch der Karibik                 
9. Nico Wieditz: Marmor Stein und Eisen bricht                     
10. Nico Wieditz: Mondscheinsonate                  
11. Nico Wieditz: Shining Stars (live)
12. Nico Wieditz: Doktor Schiwago                      
13. Nico Wieditz: Toccabba