Salomo und die Schattenkinder

Gemeinfrei via unsplash/ Juliane Liebermann

Salomo und die Schattenkinder
Mutmaßungen über ein Künstlertum
23.01.2022 - 07:05
Über die Sendung:

Möglicherweise musste der König Salomo im Schatten seines verstorbenen Bruders leben lernen. Ein interessanter Zugang zu dieser biblischen Figur. In ihr spiegeln sich dann Lebenssituationen und innere Konflikte von sogenannten Schattenkindern.

Gemeint sind Kinder, deren Geschwister chronisch krank, gehandicapt oder gar gestorben sind. Viele begleitet dieser Schatten bis weit ins Erwachsenenalter hinein.

Der "Feiertag" im DLF zum Nachhören und Nachlesen.

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Und auf David folgte Salomo. Ein König, der nach all den siegreichen Schlachten seines Vaters eine Sehnsucht in seinen Vornamen geschrieben bekam, die Sehnsucht nach ruhigeren Zeiten. Salomo, Mensch des Friedens. In seine beringten Hände passte weder die Steinschleuder seines Vaters, noch ein Schwert. Wenn überhaupt Gefechte ausgetragen werden mussten, dann sollten die Waffen aus wohl gesetzten Worten geschmiedet sein. Keine Eroberungszüge mehr, die ein Großreich noch größer gemacht hätten.

 

Handelsabkommen. Nichtangriffs-Pakte, kultureller Austausch. Ich setze lieber auf gutes Einvernehmen mit meinen Nachbarn. Diplomatische Geschicklichkeit zahlt sich immer aus.

 

Auch mit den mobilen Altären, die von Feldlager zu Feldlager geschleppt und immer wieder aufgebaut werden mussten, sollte Schluss sein.

 

Einen richtigen Tempel! Das ist es, was Israel für seine Gottesdienste braucht.

Und einen repräsentativen Palast direkt neben dem Heiligtum.

Mit Konferenzräumen, Speisesälen und lauter gemütlichen Zimmern für einen gut bestückten Harem. Die Zeichnungen für das Prunkgebäude liegen schon in meiner Schublade.

 

So wurde Jerusalem als Metropole neu entworfen, und zwar von Israels König höchst persönlich, mit seinem weltläufigen Geschmack und seiner höchst eigenen, präzisen Zeichnerhand.

 

Es war seine Mutter Bathseba gewesen, die die vielschichtigen Begabungen ihres Sohnes früh entdeckt und gefördert hatte. Die politische und militärische Ausbildung des Königssohns übernahm der Prophet Nathan; ein Mann, der sich, wie es hieß, an Davids Hof viel herausnehmen durfte, ohne in Ungnade zu fallen. Nathan hatte es zum Beispiel gewagt, das ehebrecherische Verhältnis von David und Bathseba als Ehebruch zu benennen, und die hinterhältige Beseitigung ihres Mannes Uria als Mord. Als lösten sich seine Worte direkt von den Stimmbändern Gottes, hatte der Prophet verkündet:

 

Nun, so soll von deinem Hause das Schwert nimmermehr lassen, weil du mich verachtet und die Frau Urias, des Hetiters, genommen hast, dass sie deine Frau sei.

So spricht der HERR: Siehe, ich will Unheil über dich kommen lassen aus deinem eigenen Hause.

(2.Samuel 12,10-11)

 

War dieser Mann wahnsinnig, dass er so viel Dreck über ein gekröntes Haupt schüttete? Davids Beraterstab hielt die Luft an. Unverblümte Wahrheiten hatten schon manchen Kollegen den Kopf gekostet! Aber Nathan passierte nichts. Noch erstaunlicher war, dass David, eigentlich ein Hitzkopf, keinen Wutanfall bekam, dass er nicht einmal versuchte, sich mit Ausflüchten aus der peinlichen Affäre zu ziehen.

 

Da sprach David zu Nathan: Ich habe gesündigt gegen den Herrn.

(2.Samuel 12,13)

 

Mein Vater weiß eben genau, wie ein Gottesmann reagiert. Nathans Zorn schmilzt dahin, sobald jemand einen Fehler zugibt, statt ihn zu vertuschen.

 

… und auch Gottes erbostes Herz ließ sich durchaus besänftigen, wenn ein Schuldner sich reuig zeigte. Allerdings: Auch Nathans Gott hatte sich an die allgemein gültigen Regeln der Verhältnismäßigkeit zu halten. Verbrechen blieb Verbrechen. Ein Mord ließ sich durch ein Sündenbekenntnis nicht aus der Welt schaffen, eine böse Tat vergiftete unablässig die Atmosphäre, wenn sie ungesühnt blieb. Das Rad von Gerechtigkeit und Rache, einmal in Gang gesetzt, musste sich austoben; egal, wo oder an wem.

 

Nathan sprach zu David: So hat auch der HERR deine Sünde weggenommen; du wirst nicht sterben. Aber weil du die Feinde des HERRN durch diese Sache zum Lästern gebracht hast, wird der Sohn, der dir geboren ist, des Todes sterben.

Und Nathan ging heim… Und der HERR schlug das Kind, das Urias Frau David geboren hatte, dass es todkrank wurde…

Am siebenten Tage aber starb das Kind.

Und als David seine Frau Batseba getröstet hatte, ging er zu ihr hinein und schlief bei ihr. Und sie gebar einen Sohn, den nannte er Salomo. Und der HERR liebte ihn.

(2.Samuel 12,13-15+18+24)

 

Und nach David ließ sein Sohn Salomo sich auf Israels Thron nieder; ein König, der eigens in die Welt gesetzt wurde, um die turbulente Ehe seiner Eltern zu befrieden. Den Frieden in seinem Vornamen nahm er ernst. Als er eines Tages Gericht hielt und zur Beweisaufnahme ein Schwert benutzen sollte, fasste er die Waffe erst gar nicht an.

 

Im Namen der Gerechtigkeit? Gier ist das, nichts als unappetitliche Gier. Ich entdecke sie auch im kraterförmigen Mund einer der Frauen, die hier beide unter Eid beschworen haben, bei dem Säugling da unten handele es sich um ihr eigenes Fleisch und Blut. Aussage steht gegen Aussage.

Aber nur eine der Frauen geht den entscheidenden Schritt zu weit. „Teile ihn also!, verlangt sie von mir. Teile ihn, dann haben wir beide etwas davon“. Einen winzigen Menschen, ein Baby soll ich zerschlagen? Ich rühre dieses verdammte Schwert nicht an.

 

Für solche Urteile wurde Salomo berühmt; für ein Feingefühl, das ihm nicht in die Wiege gelegt worden war. Dass dieser König lediglich als Ersatz für einen ersten, gemeinsamen Sohn von Bathseba und David konzipiert worden war, wurde ihm erst allmählich und ziemlich spät bewusst. Es könnte ihm während der hellsichtigen Momente klar geworden sein, die ihm im Alter von zwanzig Jahren die Sinne vernebelten, als er den Herrschersessel seines Vaters offiziell besetzte.

Diese verdammte Krönungsfeier! Nachdem mir die Krone auf den Kopf gepresst worden ist, fängt der Festsaal zu schwanken an. Ich halte mich an einer der verzierten Armlehnen an meinem Elfenbeinsessel fest. Eines der filigranen Ornamente bricht ab und rollt zu Boden. Ich glaube, es ist ein geschnitztes Äffchen, das mit aufgerissenem Maul zu kichern beginnt. Als klagten sie im Namen dieser geköpften Kreatur über die Ungeschicklichkeit des neuen Herrschers, verzerren sich die Sprechchöre meiner Festgäste. Alle, die vorher „Salomo!“ applaudiert haben, die dem König des Friedens ein langes Leben gewünscht haben, übersetzen meinen Vornamen jetzt neu. „Schattenkind“, höre ich sie kreischen. „Nichts als ein billiger Ersatz! Wie soll dieser Mann Davids Feinde in Schach halten?“

 

Das Wort Ersatz ist nicht gefallen, aber es ist ausgedrückt worden, beispielsweise durch so einen Satz, den ich einige Male gehört habe: "Wenn es, wenn der Hans-Jürgen nicht gestorben wäre, dann hätte es Dich überhaupt nicht gegeben." Bei mir schwang dann immer mit: "Moment, jetzt muss ich also dankbar sein, dass es mich gibt, dass Hans-Jürgen gestorben ist, und schon hat ich wieder ein schlechtes Gewissen… Und das fand ich ganz, ganz schlimm verletzend, und ich hatte das Gefühl, dass ich deswegen auch ‘n Schulversager wurde.

 

… erzählt der pensionierte Pfarrer Willi Everding. Ersatzkinder hat es wohl immer gegeben, nicht nur in biblischen Zeiten, und natürlich auch nicht unbedingt in adligen Kreisen. Für diese Menschen gilt, was Willi Everding in seiner Kindheit und Jugend schmerzlich vermisst hat:

 

Jeder Mensch, sowohl das nicht mehr lebende Kind, als auch das nachgeborene Kind, hat ein Anrecht darauf, ein Original zu sein. Und dies hat man dem Kind zu vermitteln, und dieses Kind hat man als Original zu lieben, ... ja, als willkommenes Geschenk. Ich sag das bewusst jetzt so etwas pathetisch!

 

In der heutigen Umgangssprache werden Kinder, deren Geschwister chronisch krank, gehandicapt oder gar gestorben sind, manchmal „Schattenkinder“ genannt. Solche Menschen fristen ihr Dasein im Schatten von ungreifbaren, irrealen Konkurrenten um die elterliche Liebe und Beachtung. Rivalitäten zwischen Geschwistern, Neid und Eifersucht sind eigentlich normal.  Ein überlebendes Kind darf diese Gefühle gegenüber dem gestorbenen jedoch nicht unbefangen ausleben. Manche entwickeln in der Folge schwere Symptome wie Verhaltensauffälligkeiten: Trennungsangst, Angst vor dem Alleinsein, verstärkte Suche nach Aufmerksamkeit, Rückschritte bei der Persönlichkeitsentwicklung und sogar Suizidgedanken (1).

 

...und ich hatte immer das Gefühl: Ich muss alles besonders gut machen. Mit dem Erfolg, dass ich natürlich nix besonders gut machte...…

Hans-Jürgen konnte ja nun nicht als Schüler präsent sein, aber mir wurde vermittelt, wenn ich beispielsweise mit ‘ner Fünf nach Hause kam, und das war gar nicht so selten, meine Mutter dann anschließend krank war: Du bist schuld. Da hat sich das Ganze dann bei mir auch wieder so verfestigt, dass ich immer wieder meinte, ich muss es ganz besonders gut machen…

 

In Familien, die ein Kind verloren haben, ist oft, wie eine betroffene Schwester es ausdrückte: „Das einzig lebendige Kind das tote! (2) Gewiss ist es nach zu vollziehen, dass Eltern ihr totes Kind idealisieren. Andererseits macht es den Überlebenden das Dasein schwer, wenn sie ständig mit dem Verstorbenen verglichen werden. Es weckt Schuldgefühle und mindert das Selbstwertgefühl noch mehr (3).

Bei dem pensionierten Pastor Willi Everding führte das schlechte Verhältnis zu seiner Mutter, die ihn immer wieder mit dem verstorbenen Bruder verglich, zum Beispiel zu krankhaften Zwängen ihr Grab regelmäßig besuchen zu müssen.
 

 

Ich hab das Gefühl gehabt, ich muss jeden Sonntag zumindest ein Mal auf dem Friedhof gewesen sein, zumindest ein Mal in der Woche. Aus einem inneren Drang heraus: Ich muss das für Mutter tun. Sonst... werd' ich dem Anspruch ja nicht gerecht, den sie an mich hat. Ich muss ja alles gut machen, ich darf ihr ja das nicht bereiten, was Hans Jürgen ihr bereitet hat, der ja gestorben ist. Also ich muss da sein. Und das war n richtiger Drang; Sonntagmorgens, wenn ich in der Kirche war, wir hatten gegessen: Jetzt muss ich zum Friedhof! Und dann bin ich losgefahren. Dann hab ich mich am Grab ‘n paar Minuten nur aufgehalten. Aber ich war da! Das war wichtig. Für mich... Und ich merkte, dass ich darunter litt, nicht, dass sie tot war, sondern dass ich diesen Anspruch an mich hatte.

 

Schattenkinder müssen früh lernen, sich selbst und ihre eigenen Wünsche hinten an zu stellen, obwohl diese Wünsche doch legitim sind. Immer hat etwas bzw. jemand anderes Vorrang; der Arztbesuch der kranken Schwester, ihre Therapie, die Winterbepflanzung auf dem Grab des toten Bruders. Die Probleme der überlebenden Kinder werden dagegen als banal und egoistisch abgetan. Außerdem wird oft vergessen, dass auch das übrig gebliebene Kind eine wichtige Bezugsperson verloren hat und sie vermisst. Kinder und Jugendliche drücken ihre Trauer anders aus als Erwachsene. Ihre befremdlichen Reaktionen werden jedoch oft ignoriert oder missverstanden. Das alles auferlegt den Schattenkindern seelische Schwerstarbeit. Um dauerhafte Schädigungen im Binnenraum eines zerstörten Familiengefüges zu vermeiden, ist eine professionelle Begleitung hilfreich. Sie kann, muss aber nicht unbedingt von Psychologen oder Psychiatern geleistet werden. Auch Selbsthilfe-Foren bieten ihre Erfahrungen an (4). Bei Willi Everding war es ein Dozent in seinem Predigerseminar, der sich seiner Geschichte annahm – und dem angehenden Pastor eine Lösung vorschlug, die ziemlich drastisch klingt.

 

... Und dann hab ich ihm diese Geschichte erzählt von dem Ersatzkind... Wir haben sehr intensiv und lange miteinander gesprochen. Und dann sagte er, ich hab es noch fast wörtlich: Wenn du oft vermittelt gekriegt hast: Du hast die Mutter krank gemacht, du bist ihr nicht gerecht geworden, dann stimm dem doch einfach zu! "Ja, ich hab dich krank gemacht. Aber: Du hast mich auch krank gemacht. Und jetzt sind wir quitt, und jetzt brauchen wir uns gegenseitig nichts mehr vorzurechnen.“ Sagt er. „Und wenn du magst, wörtlich: Dann trampelst du auf ‘m Grab rum und sagst: So, du hast mich krank gemacht, jetzt sind wir quitt." Und das war ne absolute Erleichterung... Und siehe da, dieser Zwang, zum Friedhof gehen zu müssen, fahren zu müssen, war weg!

 

Und Salomo? Historische Quellenforschung eignet sich nicht für die psychologische Durchleuchtung eines Königs, der vor ungefähr 3000 Jahren über ein antikes Volk herrschte. Seine Voraussetzungen unterschieden sich drastisch von denen heutiger Schattenkinder. Litt ein so privilegierter Mensch, ein Sohn des großen Königs David überhaupt an einem Phänomen, das in seiner Tragweite erst seit etwa dreißig Jahren bekannt ist? Fest steht, dass Salomos Regierungsstil sich sehr von dem seines Vaters unterschied. Aber war das wirklich ein Symptom der bewussten Abgrenzung von David? 

Solche Erwägungen bewegen sich also im Bereich von Spekulationen. Dennoch gibt es Indizien, die erlauben, Salomos Dasein im Schatten seines verstorbenen Bruders als ein Motiv durch zu spielen, das zumindest seine künstlerischen Ambitionen erklären könnte. Heute weiß man nämlich genau, dass künstlerische Betätigung zu den Strategien gehört, mit denen Schattenkinder ihre chaotische Gefühlswelt ausdrücken oder kompensieren können. Malen, Tonarbeiten, Schreiben, Beschäftigung mit Musik und Literatur: All diese kreativen Tätigkeiten können Menschen in Kontakt mit ihren eigenen Gefühlen bringen, auch den negativen.

Das erzählt Rabea Marquardt, die vor fast 10 Jahren ihren kleinen Bruder verloren hat. Heute ist sie eine selbstbewusste, engagierte junge Frau.

 

Also mich hat, mir hat sehr viel das Zeichnen geholfen. Also wenn ich mal traurig war oder nicht mehr wusste, wie weiter, habe ich mich einfach hingesetzt und habe wirklich gezeichnet ohne zu denken, was ich zeichne, ich hab einfach drauflos gezeichnet. Ich mag es gerne und ich mach es auch gerne und, ja, es entspannt halt mich.

 

Die Krise als Chance? Der Bruch als heilsame Hilfe bei der Identitätsbildung? Da solche positiven Deutungen letztlich auf dem viel zu frühen Tod eines anderen Menschen basieren, dürfen sie nur vorsichtig angewendet werden. Es gibt ja auch Schattenkinder, die an dieser aufgezwungenen Rolle zerbrechen. Dennoch: Die Auseinandersetzung mit schweren Verlusten ermöglicht eine neue Sichtweise auf das eigene Leben und seine familiären Einbindungen. Rabea Marquardt:

 

...Durch Sammys Tod bin ich, ich schätze mal, ich bin dankbarer geworden, auch für jede Kleinigkeit, auch wenn es nur ‘ne Umarmung von meiner Mutter ist. Ich schätze die Dinge mehr, die alltäglich sind.

 

Es gilt das gesprochene Wort.

 

Musik dieser Sendung:

 

  1. Astor Piazzolla, Fuga 9
  2. Maurice Ravel, Pièce en Forme de Habanera
  3. Alberto Ginastera, Punena Nr. 2
  4. Heitor Villa-Lobos, Aria aus „Bachianas Brasileiras Nr.5“
  5. Enrique Granados, Danza Espanola „Andaluza“
  6. Astor Piazolla, Adios Nonino, Eckart Runge, Cello; Jacques Ammon, Piano CD-Titel: PIAZOLLA & TANGO PASSION, Freiburger Musik Forum 1998


 

Literaturangaben:
1. Gözütok,Mine/ Jerneizig, Ralf/ Langemeyer, Arnold: Die Bedeutung von Geschwistern und die Bearbeitung des Verlustes in der Trauertherapie. In: Holzschuh, Wolfgang: Geschwistertrauer. Erfahrungen und Hilfen aus verschiedenen Praxisfeldern,Regensburg 2000, S. 53.

2. Zitiert nach Wiese, Anja: Um Kinder trauern. Eltern und Geschwister begegnen dem Tod,Gütersloh 2001, S. 43.

3. Vgl. Christine Fleck-Bohaumilitzky: Trauer und Weiterleben nach dem Tod eines Bruders, einer Schwester. In: Methfessel (hrsg.) Arbeitsbuch Trauernde begleiten, S. 103.

4. Hier sei besonders verwiesen auf den Verein Verwaiste Eltern e.V. (www.verwaiste-eltern.de), aber auch auf:

http://www.leben-ohne-dich.de/geschw/

http://www.trauernde-geschwister.de/

www.lacrima-münchen.de

www.buss-kinder.de