Freunde fürs Leben

Wie man gemeinsam das Auf und Ab bewältigt
Freunde fürs Leben

Gemeinfrei via unsplash.com (Hannah Valentine)

Über die Sendung:

Jede Freundin und jeder Freund gibt mir etwas fürs Leben. Einen anderen Standpunkt, von dem ich die Welt auch mal betrachten kann. Vertrauen, um eine Seite von mir zu zeigen, die sonst nicht vorkommt. Lebenserfahrung für den Umgang mit den Kindern oder mit den alten Eltern. Das alles macht mich reich.

Der "Feiertag" im DLF zum Nachhören und Nachlesen.

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Als meine Großmutter so etwa 80 Jahre alt war, sagte sie mal zu mir: „Ach, weißt du, eigentlich ist das Leben nicht mehr schön. Es macht mir nicht mehr so richtige Freude.“ – Puh! Das hörte ich gar nicht gern, ich liebte meine Großmutter und stellte mir noch viele Jahre mit ihr vor. Aber sie war anscheinend dabei, sich vom Leben zu verabschieden. Dabei war sie doch noch ganz fit. „Was ist los“, fragte ich. „Warum ist das Leben nicht mehr schön für dich?“ Sie antwortete: „Ich bin irgendwie übrig geblieben. Alle meine Freundinnen sind schon gegangen. Elisabeth, Gertrud, Martha. Mir fehlt so viel ohne sie.“ – Plötzlich fühlte ich mich fast genauso mutlos. Ich stellte mir vor, dass meine Freundinnen und Freunde nicht mehr da wären. Und ich konnte meine Großmutter gut verstehen.

Denn ein guter Freund, eine enge Freundin, sie gehören zum Besten, das es gibt auf der Welt.

 

 

Die Comedian Harmonists singen von gemeinsamen Erlebnissen und gemeinsamen Erkenntnissen: Sonniger Tag, wonniger Tag, Rom, Madrid nehmen wir mit, über das Meer, über das Land haben wir eines erkannt: Wirkliche Freundschaft ist der größte Schatz, den’s gibt. Sie entsteht in einzelnen besonderen Momenten – oder sie wächst über viele Jahre.

Mit dem Einen ging’s vielleicht schon im Kindergarten los. Seitdem kennt man sich, versteht sich, man braucht nur einen Spruch anzudeuten, und schon lacht man, schwelgt in der Erinnerung an eine bestimmte Situation. Alte Freundschaft. Und jede Begegnung vertieft die Freundschaft weiter.

Mit einer Anderen verbindet einen die Sehnsucht nach Erkenntnis: Die Andere weiß etwas über das Leben, das ich wissen will. Oder ich weiß etwas, das sie erfahren will. Wir können geben und nehmen und so tasten wir uns weiter vor, vielleicht bis zum Ursprung des Lebens. Gedankliche Freundschaft. Und jede nächtliche Philosophiererei über Gott und die Welt bringt uns näher zueinander.

Oder es gibt die Freunde, mit denen man ein gemeinsames Schicksal hat. Beziehungen zu guten Nachbarn gehören dazu. Auch die Bindungen, die in Ausnahmezeiten entstanden sind, Frontkameradschaft, Bombenkellergemeinschaft. Oder Krankenhausgemeinschaft, gemeinsam in einem Krankenzimmer. Oder die Verbindung seit dem besonderen Zustand, als man gleichzeitig schwanger war und sich miteinander auf die Geburt vorbereitet hat. Was einen verbindet, ist – neben vielen praktischen Dingen – auch das Ringen um das Leben. Man kann sogar völlig unterschiedliche Interessen haben, ganz anderer Weltanschauung sein, aber das ist egal, es stört die Verbindung nicht. Es kann sie bereichern.

 

Der griechische Philosoph Epikur hat vor gut 2000 Jahren gesagt:

 

„Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft – keinen größeren Reichtum, keine größere Freude.“

 

Jede Freundin und jeder Freund gibt mir irgendetwas Wichtiges fürs Leben: Zeit an launigen Abenden zum Reden, zum Lachen und Spielen. Trost in schweren Stunden, wenn die große Liebe einen verlässt zum Beispiel. Einen neuen Standpunkt, von dem ich die Welt auch mal betrachten kann. Vertrauen, um eine Seite von mir zu zeigen, die sonst nicht vorkommt. Lebenserfahrung für den Umgang mit den Kindern oder mit den alten Eltern. Das alles macht mich reich.

 

Als ich 50 wurde, habe ich ein großes Fest gefeiert. Alle meine Freundinnen und Freunde waren eingeladen, aus den unterschiedlichsten Zeiten meines Lebens. Egal, ob wir schon ewig Freunde waren oder erst ganz kurz. Auch meine Familie war da. Wir waren rund 80 Leute. Mit ihnen ist sozusagen „meine Biografie“ zusammen gekommen. Denn meine Biografie – meine Geschichte, meine Vergangenheit – bleibt im Bewusstsein meiner Freunde lebendig, und die Vergangenheit meiner Freunde bleibt in meinem Bewusstsein lebendig. Auf diese Weise ist die Biografie eines Menschen in lauter verschiedenen Herzen anderer Menschen aufgezeichnet. Ein buntes Bild, lichtdurchflutet. Hier und da Schatten. Ich habe mich sehr darauf gefreut, an meinem Geburtstag dieses gesamte Bild einmal zu sehen. Ich fand es im Vorfeld aber auch ein bisschen riskant, denn auf jedes einzelne Bild, das meine Freundinnen und Freunde von mir haben, fällt an solchen Zusammenkünften von einer anderen Seite auch ein für sie fremdes Licht. Vor allem, wenn sie mitkriegen, dass ich mit dem auch „gut Freund“ bin. Oder mit der oft was unternehme. So richtig zusammen passen alle meine Freunde untereinander nicht. Manche gehen sich sogar aus dem Weg. Das könnte für manch unangenehme Situation auf dem Geburtstag sorgen … – Aber dieses Risiko wollte ich eingehen, in der Hoffnung, einen herrlichen Abend zu verbringen. Denn in meinem Herzen leben alle meine Freunde friedlich beieinander. Wie im Paradies, in der neuen Welt, so beschreibt es die Bibel, wo Löwe und Lamm nebeneinander liegen und niemand etwas fürchten muss von dem Anderen.

 

Manche allerdings hatte ich nicht eingeladen. Die keine Freunde mehr sind. Nicht, weil wir uns zerstritten hätten. Sondern einfach, weil das Leben unsere Wege auseinandergeführt hat. Auch sie waren mal meine „Freunde fürs Leben“. Für das Leben, in dem wir damals miteinander gesteckt haben. Und dann ist das Leben weitergegangen. Zeiten ändern sich. Und: „Zeiten ändern dich“, da hat der Rapper Bushido recht. Das schmälert aber den Wert dieser vergangenen Freundschaft nicht.

Ich finde sogar, das Leben ist gnädig, dass es manche Freundschaften einfach auslaufen lässt und Platz für neue da ist. Denn Freundschaften müssen gepflegt werden, und Zeit und Kräfte reichen nicht, um sehr viele Freundschaften gleichzeitig zu pflegen.

Aber ich glaube: An manche Verbindung, die einmal bestand, ließe sich wieder anknüpfen. Wenn ich diese alten Freunde brauchen würde – oder sie mich –, ein Anruf genügte… Oder auch eine Suche über soziale Netzwerke im Internet.

 

 

Friends will be friends, right till the end. Wenn du mit dem Leben fertig bist, wenn deine Hoffnung verloren ist, dann strecke deine Hand aus, denn Freunde bleiben Freunde, bis ans Ende. – Diesen Song hat in den 80ern die britische Rockband Queen gesungen. Ihr Sänger Freddie Mercury ist ein prominentes Beispiel dafür, dass es selbst unter Freunden – vielleicht gerade unter Freunden – schwer ist, von der verlorenen Hoffnung fürs Leben zu reden. Freddie Mercury hat nämlich auch seine engen Freunde wie den Queen-Gitarristen Brian May lange im Unklaren gelassen, dass er an Aids erkrankt war. Dabei soll doch gelten:

 

„Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender und erleichtert das Unglück.“

 

Das hat Cicero gesagt, römischer Politiker und Schriftsteller. – Auf der anderen Seite machen Freunde das Leben manchmal auch anstrengend. Mit ihren Macken und Eigenheiten, die man über die Jahre ziemlich gut kennengelernt hat. Doch dann sage ich mir, mit meinen Freunden lerne ich: geduldig zu sein, großzügig, ihre Macken mit Humor zu sehen. Und gleichzeitig mich selbst nicht so wichtig zu nehmen. Und – womöglich?!? – habe auch ich Macken, die meine Freunde anstrengend finden… Wie recht hat die Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach, wenn sie sagt:

 

Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen, und trotzdem zu uns halten.“

 

Wenn ich Menschen begegne, die unerschütterlich zueinander halten, gemeinsam durch Dick und Dünn gehen – Freunde fürs Leben eben –, dann berührt mich das. Selbst in Romanen oder Filmen. Winnetou und Old Shatterhand zum Beispiel. Freundschaft, die stark macht. Die einen größer macht, als man sich fühlt. Die mehr zählt als alles andere. Da sogar mehr als das eigene Leben. Da läuft mir ein Schauer über den Rücken.

 

 

When you’re down and troubled – wenn du niedergeschlagen bist und Ärger hast, singt James Taylor, wenn du Liebe und Fürsorge brauchst, dann denk an mich und ruf meinen Namen. Und wo immer ich bin, ich komme, um selbst deine dunkelste Nacht zu erhellen. Du hast einen Freund, denk daran!

Das hätten Winnetou und Old Shatterhand auch zueinander sagen können. Es hätte gepasst. Auch das Folgende:

 

„Keiner hat größere Liebe als der, der sein Leben für seine Freunde hingibt.“

 

Diesen Satz hat Jesus gesagt, diesen Satz über Freunde und Liebe und Tod – zu den Männern und Frauen, die ihm ans Herz gewachsen waren, die ihn erlebt hatten, die ihn am besten kannten. Jetzt saßen sie alle so schön zusammen, feierten wieder mal ein Fest. Denn das konnte Jesus: das Leben feiern. Wisst ihr noch, die Hochzeit in Kana, als er Wasser in Wein verwandelt hat? Oder die Heilungen, die er einfach auch an den „heilungsfreien Tagen“, also am Sabbat, vornahm, egal, ob die führenden Theologen oder Politiker dagegen waren. Die Männer und Frauen um Jesus schwelgten in Erinnerungen. Ja, sie hatten eine gute Zeit mit diesem Mann. Und Jesus tat wirklich das, wovon er redete: Er befreite Menschen zum Leben, er brachte den Himmel auf die Erde. Er handelte wie Gott selbst, Gott, der sein Volk befreit, damals aus der Sklaverei in Ägypten und heute aus jeder anderen Sklaverei. Jesus! Die Männer und Frauen lachten, schauten einander an und tranken auf ihre gemeinsame Biografie. Der Eine oder die Andere schüttelte wahrscheinlich innerlich den Kopf: Schon merkwürdig, mit wem sie hier so zusammen sitzen, der Hitzkopf Petrus und der philosophierende Johannes oder die karrierebewussten Zebedäus-Söhne und der aufsässige Judas – also, sie selbst hätten sich diese Gesellschaft nicht ausgesucht. Bestimmt nicht. Aber Jesus hat sie zusammengebracht. Bei ihm geht es um mehr als um Sympathie. Und darum sitzen sie hier friedlich beieinander, wie Lamm und Löwe, philosophieren nächtelang über Gott und die Welt – und feiern: dass Gott so nah ist und so freundlich.

 

 

Amen, das heißt: So ist es! So soll es sein! Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang loben wir Gott, weil er großartig ist. Und uns ein großartiges Leben schenkt. So singen es die Black Voices in ihrem Gospel „Amen“. Hätten die Jünger damals, die Frauen und Männer um Jesus, diesen Gospel gekannt, sie hätten eingestimmt: Ja – Amen! –, es ist wirklich ein großartiges Leben. Gott ist so freundlich.

Aber Jesus reißt sie jäh aus ihren Gesprächen: „Ich werde weggehen, und wo ich hingehe, dahin könnt ihr mich nicht begleiten.“ – „Was!? Was redest du denn da!?“ – „Ihr habt mich kennengelernt, und durch mich habt ihr Gott kennengelernt.“

Ja, natürlich! Aber die Jünger kommen nicht so ganz mit. Was soll das jetzt? Jesus spricht in Rätseln. Doch je länger sie zuhören, umso klarer wird ihnen, was er sagen will: „Dieses Leben ist für mich vorbei.“ Jesus weiß, er wird sterben, für seine Mission: Er war in die Welt gekommen, um eine neue Art des Umgangs vorzuleben, einen vertrauensvollen Umgang mit Gott und einen vertrauensvollen Umgang der Menschen untereinander. Aber damit stößt er bei einigen Leuten, bei den entscheidenden, auf Granit. Die etablierte Religion, die Mächtigen, die wollen Gott so nicht sehen. Sie haben sich – nach alter Tradition – auf die strenge Seite Gottes konzentriert: Für sie ist Gott ein Gott der Ordnung, es gelten seine Gebote, seine Gesetze, nach denen sich ein gottesfürchtiger Mensch richtet. Ein ehrbarer, ein anständiger Mensch. Und wer etwas anderes sagt und tut, der ist nicht auf der richtigen Seite, nicht auf Gottes Seite. Der ist falsch, den müssen wir klein halten.

Und dann kommt so einer wie Jesus! Und rüttelt am System. Der feiert mit den unanständigen Leuten, die wollen doch von Gott nichts wissen. Aber Jesus behauptet, gerade für solche Leute sei Gott da. Nein! So darf keiner von Gott reden. So einer muss zum Schweigen gebracht werden. Wenn’s sein muss, mit allen Mitteln. Es sei denn, er ändert seine Meinung.

 

 

Mit diesem Song hat Herbert Grönemeyer Ender der 80er die kritisiert, die an der Macht sitzen, die überzeugt sind: Gott ist an unserer Seite, mit Jesus in einem Boot! Und die dabei übersehen, dass gerade ihr System nicht zu Jesus passt. Jesus hat eine ganz andere Meinung. Auch wenn es genügend Leute gibt, die ihn zum Schweigen bringen wollen, Jesus sagt: Gottes Freundlichkeit gilt durchaus den Anständigen – und eben auch den Unanständigen, denen, die daneben sind. Gottes Zuneigung gilt jedem Menschen – ohne Ansehen der Person. Dafür steht Jesus mit seinem Leben, und wenn es sein muss, auch mit seinem Tod. Seine Liebe lässt sich nicht einschüchtern – auch durch Todesdrohungen nicht. „Niemand hat größere Liebe als der, der sein Leben für seine Freunde gibt.“ Und zu den Frauen und Männern um ihn herum sagt er weiter:

 

„Ich nenne euch hinfort nicht Knechte oder Mägde; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber nenne ich Freunde; denn alles, was ich von meinem Vater gehört habe, habe ich euch kundgetan.

 

Ich stelle mir vor, ich sitze mit dabei, damals in der abendlichen Runde der Jünger, und höre diesen Satz, ich wüsste nicht, ob ich mich freuen sollte oder weinen. Was für eine Aussage: Jesus, der von Gott kommt, der wie Gott ist, der nennt mich seine Freundin. Nicht mehr nur Jüngerin, Schülerin, schon gar nicht Magd. Freundin, Freund. In der Gemeinschaft Jesu werden Menschen zu Freunden Gottes. Jesus spricht noch weiter:

 

„Und meine Freunde seid ihr, wenn ihr dasselbe tut wie ich, wenn ihr anderen zu Freunden werdet.“

 

In einer Gesellschaft, die vor allem oben und unten kennt, Vorgesetzte und Untergebene, Lehrerinnen und Schüler, Mächtige und Ohnmächtige, Hater und Opfer, da sollen Menschen Freunde werden, Freundinnen. Nicht Freundschaft aus Sympathie, sondern Freundschaft um Gottes Willen. Achtung – auch für die Unbeachteten. Vertrauen – auch zu den Andersdenkenden. Jesus rüttelt am System, aber nicht, um alles niederzumachen. Jesus rüttelt, er rüttelt Menschen auf, weil es ihm um einen anderen Umgang miteinander geht. Respekt, nicht Mobbing. Sturm der Liebe, nicht Shitstorm. Freundschaft, nicht Gewalt.

 

Aber das andere, das Jesus sagt, ist erschreckend: „Ich werde weggehen.“ Jesus spricht von seinem Tod. Was für ein Verlust. Für die Freunde bricht eine Welt zusammen. Und Jesus zeigt sich auch darin als wirklicher Freund, er verspricht Trost:

 

„Es muss jetzt so sein, aber nach kurzer Zeit werde ich euch wiedersehen, ganz anders, ganz neu. Und ich schicke euch den Tröster, meinen heiligen Geist, der euch begleiten wird.“

 

Mit seinem Tod besiegelt Jesus die Freundschaft. Sie gilt für immer, auch über den Tod hinaus. – Das ist eines der Geheimnisse um Jesus, dass er ein ewiger Freund ist. Der Tod kann seiner Freundschaft nichts anhaben.

 

Als ich damals mit meiner achtzigjährigen Großmutter über ihre verlorenen Freundinnen, das Alter und den Tod sprach, merkte sie: Ihre Situation machte mich traurig. Sie sagte: „Antje, ich bin jetzt in einer anderen Lebensphase. Trotzdem darf man sich als alter Mensch nicht einkapseln. Man muss ein bisschen in Bewegung bleiben und auf neue Menschen zugehen. Und dass ich von Natur aus eine fröhliche Art habe, dafür bin ich Gott dankbar. Auch das Gebet hilft mir.“ – Ich war froh, dass Großmutter mir das auch noch sagte. Ihre Verbindung zu ihren Freundinnen war zwar gekappt. Aber ihre Verbindung zu Gott, diese Freundschaft würde sie bis zu ihrem Tod stark machen. Und darüber hinaus. Froh war ich auch, dass meine Freundinnen und Freunde mich weiterhin begleiten – und ich mit vielen gemeinsam in Jesus einen himmlischen Freund habe.

 

 

 

 

Musik dieser Sendung:

  1. Ein Freund, ein guter Freund, Comedian Harmonists, Ein Freund, ein guter Freund
  2. Friends will be friends, Queen, Greatest Hits
  3. You’ve got a friend, James Taylor, The Best Of James Taylor
  4. Amen, Black Voices, Space to Breathe
  5. Mit Gott, Herbert Grönemeyer, Ö
  6. What A Friend We Have in Jesus, Miriam Mandipira & Her Danish Friends

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