epd-bild / Maike Gloeckner
Ich werfe meinen Schatten in den Himmel
Vom Lob des Schattens – und das Leiden an ihm
05.07.2026 07:05

Früher war die Sonne ein positives Symbol für Licht, Wärme, Helligkeit. Ändert sich das mit der Erhitzung des Klimas? Gewinnt der Schatten neue Bedeutung?
 

Sendetext:

Solange ich denken kann, ist für mich Gott und alles Gute mit Licht und Glanz verbunden. Gottes Herrlichkeit habe ich mir als Kind schon immer strahlend vorgestellt. Gott ist mein Licht und mein Heil, heißt es in den Psalmen (Psalm 27,1). Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, steht im Prophetenbuch Jesaja (Jesaja 60,1). Ich kann mit diesen Bildern viel anfangen. Sonne und Helligkeit machen mich fröhlich. Als Sommerkind liebe ich die Wärme und alles Helle. Und dennoch: Wenn es um Schutz und Geborgenheit geht, ist auch vom Schatten des Allmächtigen die Rede. In Psalm 91 heißt es (V.1): 

"Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem
Schatten des Allmächtigen."

Was macht den Schatten so besonders? Das möchte ich heute Morgen herausfinden. Die Bibel kennt viel mehr schöne Schattenplätze, als ich dachte. Das hebräische Wort tsel für Schatten kann glitzern oder schimmern bedeuten. In der Kunst ist der Schatten damit dem Heiligenschein viel näher als dem dunklen Umriss, den unsere Körper auf den Boden werfen, je nachdem, wie die Sonne auf uns scheint. 

Tsel – dieser glitzernde, schimmernde Schatten weckt die Lebenskräfte. Und als Tätigkeitswort wird es schon beim Hören lautmalerisch schön: tselalim meint ‚Schatten spenden‘.

"Wie köstlich ist deine Güte, o Gott! Und Menschenkinder nehmen
Zuflucht zum Schatten deiner Flügel."
(Psalm 36,8)

tselalim – wenn Flügel Schatten spenden. Das erlöst nicht von einer gewalttätigen Hitze. Das erspart mir keine schreckliche Zumutung wie Krankheit oder Schicksalsschläge. Gottes ‚Schatten‘ ist Atempause, Gnadenfrist, Zeit zum Luftholen, Durchatmen. Er schenkt Kraft und Stärke, damit ich aushalten kann, was mich bedrängt und niederdrückt. 

Das Befremdliche am göttlichen Schatten kenne ich aber auch: Das finstere Tal, den Schatten des Todes, warum Gott Schlimmes und Böses zulässt – immer dann, wenn Gott für mich fremd ist und ich ihn nicht verstehe. Manche Schicksalsschläge bleiben offene Wunden, zumindest Narben, die immer wieder wehtun. Fragen bleiben schmerzhaft unbeantwortet. 

Für mich ist die Fremdheit Gottes nicht das Ende meines Glaubens. Sie bleibt eine Herausforderung. Mir hilft das alte Wort ‚Anfechtung‘. Es bleibt ein Ringen um Glauben und Vertrauen, wenn ich mich an diesem fremden Gott reibe, mit ihm hadere. Ich klage – aber nicht in irgendeinen dunklen Himmel, sondern ich klage Gott mein Schicksal. Ich stelle mir das nicht nur vor. Im Gebet reibe ich mich an Gott, klage ihm in seinen eigenen Worten: Mein Gott, warum hast du mich verlassen? (Psalm 22,1). Ich verbeiße mich, lasse nicht locker, kratze ihn, schlage meine Argumente und meine Wut wie Krallen in ihn – das ist für mich Anfechtung. Wie beim Fechten, bei dem mich der Andere verletzen kann, so kämpfe ich mit Gott. Und muss aushalten, dass der souveräne Gott schweigt. Alles andere wäre unehrlich. Ab und zu, selten, redet Gott auf andere Weise zu mir. Dann finde ich zu einem Einverständnis, mit dem ich ruhiger werde, Frieden finde. Anfechtung ist ein Bestandteil meines Glaubens. 

Als ich klein war, habe ich das Kinderspiel ‚Schatten werfen‘ geliebt. An einem Sonnentag starrt man konzentriert auf den eigenen dunklen Schatten. Nach einer gewissen Zeit schwenkt man in einem Nu den Blick zum blauen Himmel – und sieht dort für einen kurzen Augenblick das Nachbild des eigenen Schattens, nun aber vom Schwarzen ins Weiße verwandelt. So wirft man seinen Schatten in den Himmel. Heute denke ich, dass ich damals als Kind unbewusst darauf vertraut habe: Dunkle und schmerzhafte Erfahrungen können etwas Helles und Frohmachendes in sich bergen. Das Versprechen in jenem Nu, sich verwandeln zu können. 

Als Erwachsener ist es viel schwerer, sich seines eigenen Schattens überhaupt bewusst zu werden. Ich war einmal über längere Zeit lebensbedrohlich krank, schmerzhaft für Leib und Seele. Es waren viele Tage in ‚dunklem Schatten‘. Bis jemand zu mir sagte: ‚Schreib auf, was du über dich erfährst, das ist wichtig. Denn es gibt keinen Zustand, der dir mehr über dich selbst verrät als dieser, den du nicht willst.‘ 

Ich habe es gemacht und bin erschrocken, was ich dabei über mich erfahren habe. Ich kam in einen bewussten Kontakt mit mir selbst, wie ich ihn nie zuvor erlebt hatte. Und bekam eine Ahnung, was mich eigentlich antreibt. So wie der Prophet Jesaja von sich selber einmal sagt, er sei wie ein getriebener Schatten, der dahinfährt (Jesaja 59,9).

Der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung ist davon überzeugt, dass es möglich ist, in der therapeutischen Arbeit Zugang zu seinem Schatten zu finden. Wenn Jesus davon spricht, dass ich den Splitter im Auge eines anderen erkenne, nicht aber den Balken in meinem eigenen Auge, beschreibt das treffend, was C. G. Jung mit ‚Schatten‘ meint. 

Für Jung besteht jede Person aus mehreren Komponenten. Eine davon ist die Persona, jene Anteile meiner Persönlichkeit, die ich gerne nach außen zeige, mit denen ich glänzen kann. Die andere Komponente ist der Schatten, die ungeliebten Anteile, die sozusagen ein Schattendasein in mir fristen. Häufig sind es verdrängte Erlebnisse, tiefe Verletzungen, erlittene Kränkungen, an die man sich nur ungern erinnert. Sie sind vorhanden, nur eben verdrängt. Mit Gewalt und Aggression verbundene traumatische Erfahrungen können so schrecklich sein, dass der menschliche Geist nicht wahrnehmen kann, was geschehen ist. 
Die Hirnforschung hat inzwischen herausgefunden, dass manche Verbindung im Gehirn tatsächlich nicht hergestellt wird. Vielleicht ahnt man etwas, aber spürt nur die schlechten Gefühle in sich selbst, verdrängt die Erlebnisse ins Unbewusste. 

Bei anderen dagegen erkenne ich sofort bestimmte negative Verhaltensweisen, aber bei mir selbst bin ich quasi blind. Wie bei dem Splitter im Auge des anderen und dem Balken in meinem eigenen. Ich projiziere meine unbewussten Schattenanteile in mein Gegenüber. 

Ich kann meine Schattenanteile aber nicht wegmachen oder löschen – ich kann sie nur bewusst wahrnehmen. Schon das ist eine langwierige Arbeit, die viel Geduld erfordert. Ich habe die Nürnberger Therapeutin Elke Metzner zu ihrer Arbeit befragt: Wie kann man Verborgenes bewusstmachen? 

Elke Metzner:    
"Das ist ja natürlich der Weg der Erkenntnis, das zu sich zu holen. Also nicht nur immer: Mein Nachbar ist der Böse und ich bin der Gute. Sondern dieses, was ich in mir selber an negativen Anteilen oder (…) meistens sind ja Aggressionen, verdrängen muss, weil ich Angst habe, wenn das rauskommt, dann gibt es Krach, dann werde ich verlassen, dann mag mich niemand mehr. Mit diesen Kräften umzugehen, sich zu wehren, sich durchzusetzen, irgendwie aggredi, herangehen an etwas, dieses Gestalten (…) auch der Welt. Das muss praktisch geübt und gelernt werden. Aber auch immer mit dem Aspekt: Ich darf andere und mich selber auch nicht schädigen."

Einer, der einen langen Weg zu sich selbst gehen musste, ist in der Bibel Jakob. Er hat seinen Bruder Esau um sein Erbe betrogen, für ein Linsengericht. Später ist Jakob selbst der Betrogene: Sieben Jahre arbeitet er als Knecht, doch die ihm versprochene Rahel, die jüngere Tochter seines Onkels, darf er nicht heiraten, sondern erst deren ältere Schwester Lea. Er muss sich noch mal sieben Jahre mühen, bevor er seine Liebste, sein Liebesglück, heiraten darf. Dann gibt es Stress ums Kinderkriegen. Die Ältere bekommt viele Kinder, die Jüngere erst mal nicht. Endlich, nach langem Warten bekommt auch Rahel einen Sohn. 
Fast 20 Jahre nach seinem Betrug am Bruder ist Jakob auf dem Rückweg in die Heimat, mit allem, was ihm gehört. Er hört davon, dass ihm sein Bruder Esau mit 400 Männern entgegenkommt. 

Am Vorabend der Begegnung macht Jakob Rast am Grenzfluss Jabbok. Er kämpft in der Nacht mit einem Stärkeren, vielleicht ein Engel oder sogar mit Gott selbst. Am Ende kann er den Stärkeren nicht besiegen, aber bittet diesen um seinen Segen. Und, dann, am nächsten Morgen, geht er seinem Bruder und den 400 Mann entgegen und verbeugt sich siebenmal zu Boden. Was ist geschehen?

Elke Metzner:    
"Zumindest ist es ein Prozess, der in der biblischen Geschichte so dargestellt wird, als wenn das ziemlich spontan innerpsychisch passiert, und das passiert auch. Diese Wandlungsgeschichten durch irgendwas, das wäre vielleicht bei Jakob die Dankbarkeit, könnte man sagen, oder dass ihm durch das reifer werden, auch hoppla, was habe ich eigentlich gemacht? Vorher lebte er einfach vor sich hin – und diese Projektion, was will ich eigentlich? Die Größenfantasie – und dann im Namen des Lebens vielleicht kommt doch die Angst vor der Strafe."

Elke Metzner:    
"Ich glaube, es geht da um Demut, um die Verkleinerung des Egos. (…)"

Elke Metzner:    
"Diese Vorsicht, dieses Akzeptieren und die Demut, ja. Andere können da mehr als ich. Also ich kann nicht alles. Und das ist ja klug eigentlich. (…) Viele können den Begriff nicht leiden. Ich mag ihn, weil es so um die Relativierung des Ichs geht. Es geht ja nicht um: Du wirst klein gemacht. Sondern bitte bleib bei deinen Grenzen. Du bist nicht Gott, ja, du brauchst das auch alles gar nicht machen. Da wäre so ein bisschen oder das Göttliche oder wer auch immer das ist, diese Macht, die uns geschaffen hat und wo wir dahingehen, die auch mit einzubeziehen, das nicht alles allein machen zu müssen."

Das Gegenbild des biblischen Jakob, der sich seinen Schattenseiten stellt, ist ein Mann in dem Kunstmärchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen Der Schatten. Eine schaurig-phantastische Geschichte über einen sehr gelehrten Mann, der eines Tages – aus Übermut, aus Hochmut, wer weiß es genau? – seinen eigenen Schatten ins Haus gegenüber gehen lässt und sich in den darauffolgenden Tagen ärgert, dass dieser nicht zu ihm zurückkommt. Nach einigen Jahren klopft jemand an die Tür seines Hauses. Erst erkennt der Gelehrte seinen eigenen Schatten nicht, denn dieser sieht aus wie ein Mensch, mit hervorragendem Kleidergeschmack, klugem Wissen und guten Manieren. 
Aber – und das merkt der gelehrte Mann leider viel zu spät – durchtrieben und machtgierig in seiner Gesinnung. Und während der Schatten immer selbständiger wird, wird der gelehrte Mann immer schwächer, bis er schließlich nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Unbemerkt vollzieht sich ein Rollentausch: Der Schatten herrscht und macht seinen ehemaligen Herrn zu seinem Schatten. 

In diesem Kunstmärchen ist alles da, was der Psychoanalytiker C.G. Jung später mit den unbewussten und verdrängten Anteilen der eigenen Persönlichkeit beschreibt: Die Illusion, Herr im eigenen Haus zu sein, hält solange, bis der wahre Herr mir klarmacht, wer hier regiert. Die therapeutische Arbeit mit einem Menschen möchte genau diesen Rollentausch verhindern, dass mein Schatten das Kommando übernimmt. 

Ich habe – aus eigener Erfahrung – einen großen Respekt für diese schwierige Arbeit. Mich beschäftigt gleichzeitig, ob es einen geistlichen Weg gibt, sich dem eigenen Schatten zu stellen. Ob ich den Schatten – auch wenn ich weiß, dass er ein Teil von mir bleibt – dennoch an den Himmel werfen kann? 

Unser westliches Denken ist davon geprägt, möglichst viel Licht in Gebäude und Räume zu bringen. Der Japaner Tanizaki Junichiro hat Anfang der 1930er Jahre in seinem Büchlein Lob des Schattens (1) die traditionelle Bauweise japanischer Häuser beschrieben, mit ihrer gedämpften Transparenz des Lichts. Viele Abstufungen von Licht und Schatten entstehen durch ein großes Dach mit Überstand, papierbespannten Schiebetüren und Winkel. Das Licht wird aber nicht abgewertet. Junichiro beschreibt sehr anschaulich, 

 "wie das Sonnenlicht sich unter das Vordach eines Hauses ‚einschleicht‘ und den Korridor entlang bis in die Räume hinein ‚verdünnt‘ vordringt, bis es ‚gerade noch die Kraft besitzt, die weißen Papierflächen der Schiebewände leicht hervorzuheben‘" (2).

Gold in japanischen Tempeln und Häusern ist kein Prunk. Anders als andere Metalle bewahrt es sehr lange seine Leuchtkraft. In lichtarmen Räumen nimmt es aus der Ferne hereindringende Helligkeit auf und reflektiert sie. So ergibt sich eine Lichtkonzentration von besonderer Schönheit. Ein Übermaß an Licht, das Gold dagegen gnadenlos ausleuchtet, würde zu einer Entwertung des Widerscheins führen. Gold würde nicht mehr aus sich selbst heraus leuchten. Tanizaki Junichiro möchte bewusstmachen: Das Licht fördert dann Leben und Wohlgefühl, wenn der Zauber des Widerscheins möglich wird.  

Ich finde, wir können davon etwas lernen. Das Licht, das den Schatten überwindet, dringt mit Mühe ins Innere des Hauses vor. Und diese Mühe findet am Ende etwas, das im Haus aus sich heraus leuchtet. Gold oder anderes, was wertvoll ist. 

Innen und außen lassen sich nicht trennen. In der japanischen Architekturphilosophie und in C.G. Jungs Psychoanalyse kommen das Individuelle und das Kollektive zusammen. Jeder Mensch ist – so verstehe ich es – im besten Sinn etwas Zusammengesetztes und nicht nur einmalig. Die Therapeutin Elke Metzner beschreibt, wie Jung den einzelnen Menschen in einen größeren Zusammenhang eingebettet sah: 

Elke Metzner:    
 "(…) Unser individuelles Schicksal, wo kann man das einordnen in die großen Geschichten (..) Das heißt, es gibt einen großen Sinnzusammenhang, man baumelt nicht mal als Einzelwesen irgendwo rum.
Nicht als Einzelwesen rumbaumeln," 
das klingt salopp, aber mir gefällt es.

Ich stelle mir vor, mein Selbst könnte einem japanischen Haus ähneln: Gebaut aus dem Guten, das andere in mir wachrufen, das sie in mir sehen. Selbst da, wo ich es nicht erkenne. Gebaut aus Gaben und Kenntnissen, die mir von anderen zugewachsen sind, die etwas in mir zum Leuchten bringen. Treue, auch kritische Freunde. Die mich nicht ins grelle Licht einer angeblich ganzen Wahrheit über mich zerren. Sondern mir Schritt für Schritt kleine Wahrheiten über mich enthüllen. 

In mir sollen ihre und meine Lieder singen und leuchten; jene, die von der Beharrlichkeit erzählen, mich selbst zu überwinden und in Anfechtung auszuhalten. Glauben will ich ausprobieren, allen Zweifeln zum Trotz. Ein Summen und Einstimmen in einen großen Gesang, der auch ein Klagegesang der Anfechtung sein kann. Im Schatten sitze ich, in mir, das ist wahr. Doch zu mir dringt Licht herein, bringt zum Leuchten, was in mir ist. 

Gute Worte und Lieder – ihr Licht schleicht sich mühevoll unter das Vordach meines Hauses, das ich selber bin. Dringt ‚verdünnt‘ meinen Gedankenkorridoren entlang bis in die enggewordenen Räume meines Selbst. Bis es ‚gerade noch die Kraft besitzt‘, den dunkelweißen Flächen meines Herzens einen Widerschein zu geben. Damit ich die Hoffnung nicht verliere. In ihrem sanften explorativen Licht breite ich Zorn und Enttäuschung, Bitterkeit und Zweifel vor Gott aus. Und werfe so meine Schatten an seinen Himmel – ein Vertrauen mit Zittern: Der Allmächtige hört mich. In seinem Schatten lebe ich.
Gott als Licht und Schatten. Vielleicht braucht die Zeit, in der wir leben – und wir selbst in ihr – mehr von jenem Licht, das sich mühevoll seinen Weg sucht. Und am Ende dennoch einen Widerschein findet im Herzen meines Hauses. 

Es gilt das gesprochene Wort.


Musik dieser Sendung:
1. Quadro Nuevo, Befiehl du deine Wege (instrumental)
2. Max Raabe, Komm mal her
3. Helge Burggrabe, Wechselnde Pfade, Schatten und Licht
4. Max Raabe, Es wird wieder gut

Literatur dieser Sendung:
1. Junichiro Tanizaki, Lob des Schattens. Entwurf einer japanischen Ästhetik, übertragen von Eduard Klopfenstein, Manesse Bücherei, Zürich 1987, Seite 18f., wo er vor allem die Entwicklung der ‚Abendländer‘ beschreibt und kritisch beurteilt, wie die traditionelle Architektur, Kunst und Lebensweise Japans sich von ihr hat verführen lassen.  
2. Das Zitat ist einem Artikel von Prof. Susanne Brenninkmeijer, PLDA, (Professorin für Kunstlichtplanung und Humane Lichtplanung an der Hochschule Düsseldorf) entnommen, abgedruckt in: https://lplusrc.de/wp-content/uploads/2020/02/Lob-desSchattens_d.pdf, Seite 27f.